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Das alte Zeughaus wurde 1594 nach Plänen Paul Buchners als schlichter Renaissancebau zur Aufbewahrung von Kriegsgerät aller Art (außer Pulver) errichtet. Die Giebelseite schmückt jeweils ein Rustikaportal. Ähnlich dem Dresdner Zeughaus (Albertinum) ruhen die Kreuzgewölbe des Erdgeschosses auf toskanischen Säulen. Das Ober- und Dachgeschoß sind über ein außen angebautes Treppenhaus zugänglich und dienten anfangs als Lagerräume. Nach 1871 wurden dort Zellen zur Unterbringung von Zivilgefangenen, die bisher in der Georgenburg verwahrt worden waren, eingerichtet. Einer der erstn Insassen war 1874 August Bebel. Während des 1. und 2. Weltkrieges nahm das Alte Zeughaus russische bzw. französische Kriegsgefangene auf. |
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