Kuhstall

 
 

 

 

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Dauer: Entfernung: Höhenunterschied: beste Reisezeit:
ca. 1,25 Stunden ca. 3 Kilometer ca. 220 Meter nicht an langen Wochenenden
       
Schwierigkeitsgrad: empfohlene Karte: Region: Untergrund:
Spaziergang
leicht
Schrammsteine – Affensteine; Rolf Böhm Kartographischer Verlag Wildensteine Forstweg
Wanderweg und Pfad Treppen und Hühnerleitern

Beschreibung:

Zwar würde ich diese Runde nicht so richtig als Wanderung bezeichnen, aber irgendwie kann man eine Schwangere nicht von den Vorzügen einer großen Wanderrunde überzeugen. Diese kurze Tour machen auch sehr viele Bustouristen. Sie fahren bis zum Lichtenhainer Wasserfall und haben von dort die Möglichkeit, entweder eine Runde etwas gegen ihre Körperform zu unternehmen, indem sie dort lecker einkehren, oder sie betätigen sich teilsportlich und wandern zum Kuhstall. Bei uns hat die An- und Abreise länger gedauert als die gesamte Wanderung, da leider ein Urlauberbus im Baustellenbereich der Kirnitzschtalstraße zu langsam war und dadurch in der einspurigen Streckenführung dem Gegenverkehr im Wege stand. Na ja, man ist ja im Urlaub und da sieht man so ein Missgeschick schon mal mit Humor. Faszinierend war die Feststellung, dass es Leute gibt, die es nicht schaffen, 50 Meter rückwärts zu fahren, ohne einen Baum oder einen Oberleitungsmast zu treffen. Wie kommen diese Leute nur an ihren Führerschein?
Also, los geht es mit der Miniwanderung. Der Start ist der Parkplatz an der Endhaltestelle der Straßenbahn. Man wandert über die uralte Steinbrücke auf dem Weg mit der roten Punktmarkierung den Berg hoch, quert die Fahrstraße zum Kuhstall und erreicht nach einem leichten Anstieg das Felsentor. Es hat die beeindruckenden Maße von 17 Meter Breite, 24 Meter Tiefe und 11 Meter Höhe. Aus dem Felsentor bietet sich einem ein fantastischer Blick auf ein komplett bewaldetes Tal, das durch mehrere Felswände begrenzt wird.
An der linken Seite befindet sich an einer unscheinbaren Stelle ein weiterer Aufstieg. Dieser nennt sich Himmelsleiter und ist vermutlich das einzig Aufregende an dieser Wanderung. Über eine sehr schmale Treppe steigt man auf das Felsplateau des Kuhstalls. Hier oben sind noch Spuren von der Burg Wildenstein zu sehen. In fast alle Himmelsrichtungen hat man einen fantastischen Ausblick über die hintere Sächsische Schweiz. Da die Himmelsleiter zu schmal ist, um auch noch Gegenverkehr aufzunehmen, geht es auf der anderen Seite des Felsens über eine normale Treppe wieder hinunter. Unten angekommen, hat man noch die Möglichkeit, durch das Schneiderloch zu kriechen. Da ich meine Tochter in einem Tragegestell auf dem Rücken hatte, habe ich mir diesen Abstecher gespart. Zurück führt der Weg durch die Felsschlucht gegenüber der Gaststätte. Weiterhin folgen wir dem roten Punkt. Zuerst geht es über ein paar Stufen und danach noch über wenige Leitersprossen runter zu einer großen Wanderwegkreuzung. An der Kreuzung angekommen, nimmt man jetzt rechts den Weg mit der Markierung roter Strich . Dieser führt einen wieder direkt zum Lichtenhainer Wasserfall. Man kommt vorbei an der kleinen Sehenswürdigkeit des uralten Wasserwerkes von 1911. Es soll angeblich zur Wasserversorgung des Gasthofes dienen. Im Tal angekommen, wandert man dann über die alte Steinbrücke zum Lichtenhainer Wasserfall (www.lichtenhainer-wasserfall.de) zurück. Hier hat man die Möglichkeit, sich zu einigermaßen zivilen Touristenpreisen zu erfrischen.
 

Anfahrtsbeschreibung:

Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau. Von Bad Schandau mit dem Bus R-241. Oder die romantischere Variante einmal die komplette Strecke der Kirnitzschtalstraßenbahn von Bad Schandau bis zum Lichtenhainer Wasserfall.
Auto:
Über die B172 bis Bad Schandau und dann durch das Kirnitzschtal bis zum Ende der Straßenbahn. Empfohlener Parkplatz: Lichtenhainer Wasserfall

GPS Daten:

geplanter Track aufgezeichneter Track geplante Route MapSource Google Earth

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