Forstweg
Wanderweg und Pfad
Treppen und Hühnerleitern
Beschreibung:
Zwar würde ich diese Runde nicht so richtig als Wanderung bezeichnen,
aber irgendwie kann man eine Schwangere nicht von den Vorzügen einer großen
Wanderrunde überzeugen. Diese kurze Tour machen auch sehr viele Bustouristen.
Sie fahren bis zum Lichtenhainer Wasserfall und haben von dort die
Möglichkeit, entweder eine Runde etwas gegen ihre Körperform zu unternehmen,
indem sie dort lecker einkehren, oder sie betätigen sich teilsportlich und
wandern zum Kuhstall. Bei uns hat die An- und Abreise länger gedauert als
die gesamte Wanderung, da leider ein Urlauberbus im Baustellenbereich der
Kirnitzschtalstraße zu langsam war und dadurch in der einspurigen
Streckenführung dem Gegenverkehr im Wege stand. Na ja, man ist ja im Urlaub
und da sieht man so ein Missgeschick schon mal mit Humor. Faszinierend war
die Feststellung, dass es Leute gibt, die es nicht schaffen, 50 Meter
rückwärts zu fahren, ohne einen Baum oder einen Oberleitungsmast zu treffen.
Wie kommen diese Leute nur an ihren Führerschein?
Also, los geht es mit der Miniwanderung. Der Start ist der Parkplatz an der
Endhaltestelle der Straßenbahn. Man wandert über die uralte Steinbrücke auf
dem Weg mit der roten Punktmarkierung
den Berg hoch, quert die Fahrstraße zum Kuhstall und erreicht nach einem
leichten Anstieg das Felsentor. Es hat die beeindruckenden Maße von 17 Meter
Breite, 24 Meter Tiefe und 11 Meter Höhe. Aus dem Felsentor bietet sich
einem ein fantastischer Blick auf ein komplett bewaldetes Tal, das durch
mehrere Felswände begrenzt wird.
An der linken Seite befindet sich an einer unscheinbaren Stelle ein weiterer
Aufstieg. Dieser nennt sich Himmelsleiter und ist vermutlich das einzig
Aufregende an dieser Wanderung. Über eine sehr schmale Treppe steigt man auf
das Felsplateau des Kuhstalls. Hier oben sind noch Spuren von der Burg
Wildenstein zu sehen. In fast alle Himmelsrichtungen
hat man einen fantastischen Ausblick über die hintere Sächsische Schweiz. Da
die Himmelsleiter zu schmal ist, um auch noch Gegenverkehr aufzunehmen, geht
es auf der anderen Seite des Felsens über eine normale Treppe wieder
hinunter. Unten angekommen, hat man noch die Möglichkeit, durch das
Schneiderloch zu kriechen. Da ich meine Tochter in einem Tragegestell auf
dem Rücken hatte, habe
ich mir diesen Abstecher gespart. Zurück führt der Weg durch die
Felsschlucht gegenüber der Gaststätte. Weiterhin folgen wir dem roten Punkt.
Zuerst geht es über ein paar Stufen und danach noch über wenige
Leitersprossen runter zu einer großen Wanderwegkreuzung. An der Kreuzung
angekommen, nimmt man jetzt rechts den Weg mit der Markierung roter Strich
.
Dieser
führt einen wieder direkt zum Lichtenhainer Wasserfall. Man kommt vorbei an
der kleinen Sehenswürdigkeit des uralten Wasserwerkes von 1911. Es soll
angeblich zur Wasserversorgung des Gasthofes dienen. Im Tal angekommen,
wandert man dann über die alte Steinbrücke zum
Lichtenhainer Wasserfall (www.lichtenhainer-wasserfall.de)
zurück. Hier hat man die Möglichkeit, sich zu einigermaßen zivilen
Touristenpreisen zu erfrischen.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau. Von Bad Schandau mit
dem Bus R-241. Oder die romantischere Variante einmal die komplette
Strecke der Kirnitzschtalstraßenbahn von Bad Schandau bis zum Lichtenhainer
Wasserfall.
Auto:
Über die B172 bis Bad Schandau und dann durch das Kirnitzschtal bis zum Ende der Straßenbahn.
Empfohlener Parkplatz:
Lichtenhainer Wasserfall
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
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