Forstweg
Wanderweg und Pfad
Treppen und Hühnerleitern
Leiter
Beschreibung:
Die Wanderung ist dadurch zustande gekommen,
dass ich von einem Amerikaner angeschrieben wurde, der gerne ein paar
Wandervorschläge für die Sächsische Schweiz haben wollte. Da ich doch sehr
stolz war, dass man meine Wanderseiten auch in den USA liest, wollte ich
diese netten Vier gern auf mindestens einer Wanderetappe begleiten. Die
erste große Überraschung war, dass ich es nicht etwa mit Studenten zu tun
hatte, wie mir die E-Mail-Adresse der Universität von San Franzisco
suggerierte, sondern mit einer Gruppe von Rentnern im Alter zwischen 60 und
73. Wir trafen uns am Lindenhof in Bad Schandau und von dort startete die
Wanderung. Netterweise war auch noch ein Dresdener bei der Gruppe, der mir
später sehr geholfen hat. Zuerst
fuhren wir mit der Straßenbahn komplett durch das Kirnitzschtal. Am
Lichtenhainer Wasserfall startete die eigentliche Wanderung. Von der
Straßenbahn-Endhaltestelle ging es erstmal den normalen Weg zum Kuhstall
hoch. Der Wanderweg ist mit dem roten Punkt
markiert und beginnt am Parkplatzende.
Man
läuft zuerst auf einem normalen Wanderweg, aber bald auf einem etwas
breiteren Forstweg weiter, der so ziemlich direkt zum Kuhstall bzw. Neuen
Wildenstein hochführt. Aus dem Kuhstalltor hat man einen wunderbaren Blick
über ein vollkommen bewaldetes Tal. Hier bietet sich die Möglichkeit, über
die Himmelsleiter, die zwar Leiter heißt, eigentlich aber eine Treppe ist,
auf das Plateau oberhalb des Kuhstalls zu gelangen. Wir haben diesen
Abstecher ausgelassen, da es uns eher darauf ankam, noch eine weitere
Attraktion der Sächsischen Schweiz zu erreichen.
Weiter ging es mit dem roten Punkt durch die Felsenschlucht runter auf den
Fremdenweg. Der Weg führt ziemlich gradlinig auf die andere Seite des
Talkessels. Am Fuße des Kleinen Winterbergs haben wir den roten Punkt
verlassen und sind der Wanderwegmarkierung roter Strich
nach links gefolgt. Der Pfad schlängelt sich die ganze Zeit am Bergfuß
entlang und dadurch wird selbst aus einer kurzen Luftlinie eine etwas länger
andauernde Wanderung. Diese Strecke hat den gleichen Charakter wie die
beiden Wanderungen
Goldsteig und Thorwalderwände,
die mir besonders gut gefallen, und auch bei meinen Begleitern ist das
Teilstück sehr gut angekommen.
Der Weg führt direkt am Hinteren Raubschloss entlang. Obwohl die Wanderung
bis hierhin für meine Mitwanderer schon anstrengend war, wollten zwei der
Amerikaner und der Dresdener noch hoch auf die wirklich lohnenswerte
Aussicht. Wir kletterten über den
abwechslungsreichen Aufstieg
auf das Felsplateau. Hier war ich wirklich froh, dass außer mir noch jemand
mit Erfahrung zum Thema Klettern in der Sächsischen Schweiz dabei war. So
konnten wir zusammen die Amerikaner sehr gut betreuen. Danke an Klaus aus
Dresden.
Vom Hinteren Raubschloss liefen wir auf der schon bekannten Wegmarkierung
roter Strich weiter in die Richtung großer Zschand bzw. Zeughaus. An diesem
haben wir die zwei anderen dann wieder getroffen, die nicht mit auf das
Hintere Raubschloss wollten. Im Biergarten vom Zeughaus haben wir eine sehr
nette Mittagszeit verbracht. Ich war wirklich überrascht, wie vielseitig die
Gruppe war, die Unterhaltungen waren wirklich abwechslungsreich. Vom
Zeughaus ging es dann wieder den großen Zschand bergab auf der Wegmarkierung
gelber Strich
.
An der Neumannmühle sind die vier Amerikaner in einem Bus nach
Hinterhermsdorf/Sebnitz weitergefahren. Klaus, der Dresdener, und ich haben
die Runde vervollständigt und sind über den Flößersteig bis zum
Lichtenhainer Wasserfall zurück gewandert. Na ja, eigentlich sind wir sogar
noch ein ganzes Stück weiter gelaufen. Da die Straßenbahn erst in 25 Minuten
kam, dachten wir, wandern wir auf dem Flößersteig noch ein Stück die
Kirnitzsch abwärts. Leider haben wir am Nassen Grund die Straßenbahn
verpasst, dadurch bin ich bis nach Altendorf weitergewandert und Klaus ist
an der Mittelndorfer Mühle in die nächste Bahn eingestiegen.
Die Wanderung war eigentlich eine normale Runde durch den Nationalpark, aber
durch die doch sehr interessanten Mitwanderer gehört sie für mich in die
Kategorie der Wanderungen, die ich nicht so schnell vergessen werde.
Dankeschön!
Anfahrtsbeschreibung:
Es Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau. Von Bad Schandau mit
dem Bus R-241. Oder die romantischere Variante einmal die komplette
Strecke der Kirnitzschtalstraßenbahn von Bad Schandau bis zum Lichtenhainer
Wasserfall.
Auto:
Über die B172 bis Bad Schandau und dann durch das Kirnitzschtal bis zum Ende der Straßenbahn.
Empfohlener Parkplatz:
Lichtenhainer Wasserfall
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
1,82 kByte
X
Oh! kein aufgezeichneter Track.
Dateigröße:
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Dateigröße:
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Dateigröße:
8,32 kByte
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