Als erstes der
wichtigste Hinweis:
Man darf über den Grenzweg (Entenpfützenweg) nicht mehr gehen, da er
seit kurzem zur Kernzone gehört. Hier geht man nicht und noch wichtiger:
Man macht sich strafbar. Damit ist dieser Weg ab jetzt unpassierbar.
Schade, aber es musste sein!
Die Wegbeschreibung für
diese Wanderung ist relativ einfach. Vom Parkplatz der Neumannmühle
wandert man den den großen Zschand bis zur Tschechischen Grenze. Der einzige
Punkt auf dem Weg ist, man muss am Zeughaus (nach ungefähr 2 Kilometern)
wissen, dass der große Zschand an der Stelle, wo es nur noch links oder
rechts geht, nach rechts weitergeht. Man folgt also dem roten Strich.
Irgendwann verdrückt sich auch der Wanderweg "roter Strich".
Man geht den Weg trotzdem weiter bis irgendwann die Grenze unübersehbar
vor einem auftaucht.
Jetzt geht der Weg rechts an der Grenze entlang. Man folgt der Grenze über
eine Strecke von ungefähr 4 Kilometern. Der Weg ändert mehrere Male
seinen Namen. So wird er am Anfang Raingrund, in der Mitte
Entenpfützenweg und am Ende Fremdenweg genannt. Ich selber finde den
Bereich Entenpfützenweg am beeindruckendsten. Zwischendurch wird man mit einer
wunderbaren Aussicht in das Nachbarland belohnt. Hier ist garantiert der
perfekte Moment um eine längere Verschnaufpause einzulegen, da der
Aufstieg durch den steilen Felspfad doch ziemlich anstrengend ist. Ich bin
bis jetzt diese Strecke zweimal gegangen und einmal habe ich das Glück
einer wunderbaren Fernsicht genossen. Das andere Mal hat mich leider ein
Wetterphänomen überrascht. Als ich die Strecke hochgekrochen war, konnte
ich fast die Hand vor Augen nicht mehr sehen. Es war gemein nebelig. Tja,
da war keine Aussicht zu genießen, sondern nur eine wunderbare Ruhe. Die
Überraschung habe ich dann erlebt, als ich von diesem Berghang wieder
runter zum Zeughaus gegangen war, da war dort kein Nebel. Von dem Grenzweg
soll man auch irgendwo das Prebischtor sehen können. Leider war diese
Sehenswürdigkeit nicht in meiner GPS Karte eingetragen und deshalb habe
ich es nicht gefunden. Auch hätte ich bei der zweiten Wanderung durch den
Nebel sowieso keine Chance gehabt. Na gut, dann halt beim nächsten Mal.
Nach den schon beschriebenen 4 Kilometern kommt man an eine Weggabelung.
Hier geht ein Weg links zum großen Winterberg und nach rechts zum
Roßsteig. Auf diesem Weg geschieht dann eine gewaltige Überraschung. In
die andere Richtung, also dass man sich umdrehen muss, steht ein Schild des
Freistaates Sachsen im dem Inhalt: Kernzone, Betreten nur auf
gekennzeichneten Wegen erlaubt. Achtung: Begehen von Grenzweg und
Raingrund, einschließlich Übergang zum Prebischtor nicht gestattet.
Tja, das nennt man Glück, wenn man von der anderen Seite kommt. Hier hat der
Freistaat Sachsen anscheinend noch nicht mitbekommen, dass ein Weg meistens
einen Anfang und ein Ende hat. Verwunderlich ist, wenn das sogar auf dem
Schild steht. Na ja aber eigentlich sollte man sich an dieses Verbot
halten, da diese Kernzonen ja nicht zur Schikane eingerichtet sind,
sondern diese wunderschöne Natur erhalten sollen. Weiter geht's mit der
Wanderung. Bei der nächsten Weggabelung hält man sich rechts und geht um
einen sehr
wackeligen Felsen. Vermutlich
liegt der schon seit 500 Jahren so wackelig da rum. Aber trotzdem sieht es
gefährlich aus. Von diesem Felsen, der anscheinend Katzenstein
heißt, geht es über den eben schon erwähnten Roßsteig Richtung
Zeughaus. Der Weg ist mit dem blauen Strich ausgeschildert. Dem blauen
Strich folgt man bis zum Zeughaus. Die Entfernung zwischen dem
wackeligen Stein und dem Zeughaus sind ungefähr 2,5 Kilometer. Vom
Zeughaus geht es talabwärts den großen Zschand wieder herunter bis zum
Parkplatz. Geschafft.
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GPS Daten:
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| geplanter Track |
aufgezeichneter Track |
geplante Route |
MapSource |
Google Earth |
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Dateigröße:
1,76 kByte
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Dateigröße:
2,49 kByte
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Dateigröße:
2,83 kByte
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Dateigröße:
3,84 kByte
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Dateigröße:
16,97 kByte
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