Forstweg
Wanderweg und Pfad
Treppen und Hühnerleitern
Leiter
Klammer
Beschreibung:
Die Wanderung Krinitzgrab beginnt wie so viele
Wanderungen im Bereich des Zschands am Parkplatz der Neumannmühle. Es geht
in den Großen Zschand auf der Wanderwegmarkierung gelber Strich
.
Die Straße durch den Großen Zschand ist eine Straße, die von relativ wenigen
Autos benutzt wird, da sie nur für Anlieger passierbar ist. Die
Anlieger sind die Gaststätte Zeughaus, das Forsthaus und ein paar Förster.
Also braucht man sich keine Gedanken wegen einer großen Belästigung durch
Autos zu machen. Dafür ist das Aufkommen an Wanderern auf dieser Strecke
schon etwas höher, da der Große Zschand zu mehreren sehr schönen
Ausgangspositionen führt. Aber auch für sich selber ist der große Zschand
schon etwas Beeindruckendes. Er
ist eine enge Schlucht, die sehr urwüchsig aussieht.
Hinterm Zeughaus nehmen wir den zweiten Weg nach rechts mit der
Wanderwegmarkierung grüner Punkt
und laufen weiterhin durch den Großen Zschand. Der Weg ist ab dieser Stelle
- bis auf ein paar Fahrzeuge der Förster - autofrei und auch die Qualität
des Weges ändert sich in der Form, dass der Untergrund nicht mehr
asphaltiert ist.
Nach
ca. 1,2 Kilometern verlässt der grüne Punkt den Großen Zschand nach rechts.
Wir wandern auf dieser Markierung nun durch die Richterschlüchte. Zum Anfang
geht der Weg gemächlich den Berg hoch, erst am Ende der Schlucht steigt er
steil an und wird durch den geröllartigen Untergrund beschwerlicher. Kurz
nachdem der ernstzunehmende Aufstieg angefangen hat, liegt auf der linken
Seite die mächtige Richtergrotte. Selbst im trockenen Sommer 2003 lief immer
noch Wasser tropfend über die Felskante in die Grotte. Im Winter bildet sich
manchmal ein mächtiger Eiszapfen, dem man sich nur vorsichtig nähern sollte.
Wir wandern weiter auf dem grünen Punkt den Berg hoch. Fast oben angekommen,
sieht man eine mächtige Felswand auf der rechten Seite. Der Weg verläuft an
dieser Wand entlang.
Vor
der Felswand steht der Grabstein von Gotthard Krinitz. Er soll dort im Jahre
1908 gestorben sein. Leider hat man ihn erst ein Jahr nach seinem Tod
gefunden und aus diesem Grund war es nicht mehr möglich, ihn an einer
anderen als an dieser Stelle zu beerdigen.
Die Wanderung geht weiterhin auf dem grünen Punkt entlang. Der Weg ist jetzt
sehr bequem, da fast kein Höhenmeter Aufstieg mehr kommt.
Vorbei
an dem wackelig wirkenden Felsen namens Katzstein laufen wir weiterhin mit
der Wanderwegmarkierung auf einem breit ausgebauten Forstweg, dem Rosssteig.
Ungefähr nach einem Kilometer auf diesem Weg erreicht man einen
Kreuzungsbereich, an dem sich gleich mehrere der markierten Wanderwege
treffen. Jetzt geht es auf dem grünen Strich
nach rechts durch das Heringsloch den Berg runter. Die Stelle ist irgendwie
ungewöhnlich. Es beginnt mit einer Senke, die mit alten Buchen bewachsen
ist. Durch diesen Buchenwald ist die Senke ein relativ heller Wald mit einem
Untergrund aus einer dichten Schicht von Buchenblättern. Am Ende der
Schlucht geht es nach rechts auf dem Weg mit der Markierung roter Strich
weiter. Der Pfad schlängelt sich über die nächsten 2 Kilometer bis zum
hinteren Raubschloss immer unterhalb der Felswand entlang. Das hintere
Raubschloss sollte man unbedingt erobern. Ich habe dieses Felsplateau
ausgelassen, da mich leider der Regen ereilt hatte und ich sowieso ein paar
Tage später mit einigen amerikanischen Gästen
auf diese Aussicht klettern wollte. Vom hinteren Raubschloss wandern wir
weiterhin auf dem roten Strich runter in den Großen Zschand und auf dem
schon bekannten gelben Strich
zurück zum Ausgangspunkt Neumannmühle.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau. Von Bad Schandau mit
dem Bus R-241.
Auto:
Über die B172 bis Bad Schandau. Bitte den Weg über Sebnitz wählen, da die Strecke durch Kirnitzschtal quer durch den Nationalpark führt. Von Bad Schandau weiter nach Sebnitz und dann über Ottendorf runter ins Kirnitzschtal.
Empfohlener Parkplatz:
Neumannmühle
; Parkplatzgebühr für die Wanderung:
2,5 €
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
1,94 kByte
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1,64 kByte
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1,46 kByte
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13,89 kByte
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