Die Wanderung beginnt am großen Wanderparkplatz
der Neumannmühle. Von dort geht es durch den wild, romantisch aussehenden
großen Zschand. Dieser Weg ist mit dem gelben Strich
markiert. Es
geht in die Richtung Zeughaus. Dieser Weg ist zwar eine von den
„Wanderautobahnen“ der Sächsischen Schweiz, aber es ist trotzdem ein
fantastischer Weg zwischen steil aufragenden Felswänden und einer
ursprünglich aussehenden Landschaft. Der Weg führt auf direktem Weg zum
Gasthaus „Zeughaus“. Da der Weg bis dahin noch nicht so anstrengend war,
empfehle ich dieses Gasthaus erst beim zweiten Vorbeikommen anzusteuern.
Hinter dem Zeughaus geht es weiter auf dem Wanderweg mit der Roten- Strich-
Markierung . Der
Weg würde, wenn man ihn immer weiter gerade
ausgehen würde, bis an die
Böhmische Grenze führen. Wir gehen aber nur bis zu den Weberschlüchten. Der
Eingang zu den Weberschlüchten befindet sich 250 Meter hinter der Abzweigung
der Richterschlüchte. Das heißt man wandert an der Abzweigung mit dem grünen
Punkt vorbei, um die besagten 250 Meter hinter den Richterschlüchten nach
rechts abzubiegen. Am
rechten Wegesrand steht ein gut sichtbarer Grenzstein mit der Zahl 434. Hier
geht es in die Weberschlüchte.
Die
Weberschlüchte ist ein wunderbar ruhiger Bereich, der aber vollständig von
dem Kernzonen Gebiet umschlossen ist. Das heißt man darf nicht nach links
oder rechts vom Weg abbiegen. Auf diesem Weg kann man sich nur an einer
Stelle überhaupt verlaufen und wenn man sich an der Stelle links hält, dann
ist die Webergrotte leicht erreicht. Die Webergrotte ist eine relativ große
Höhle. Sie ist in einer sehr ruhigen Lage, da man normalerweise aus diesem
Talkessel nicht mehr weiter gehen kann. Zumindest ist es nicht legal. Also
geht die Wanderung wieder zurück durch die Weberschlüchte bis zu den
markierten Wanderweg des großen Zschand. Damit die Wanderung weiter auf
einem sehr schönen Wanderweg geht, muss man auf der gegenüberliegenden Seite
des Weges die Brücknerschlüchte hoch gehen. Der Weg schlängelt sich langsam
die Thorwalderwände hoch. Es geht an einem riesigen Matschloch vorbei, an
dem reger Verkehr von irgendwelchem Wild herrscht. Zumindest deuten die
Spuren auf dem Boden drauf hin. Auf dem Weg Brücknerschlüchte geht es hoch
bis an den Thorwalderwändeweg. Dieser Wanderweg ist mit dem grünen Strich
markiert. Es
geht nach links über einen schmalen Waldweg, der die ganze Zeit am Fuße der
Thorwalderwände entlanggeht. Auch wenn dieses Stück Weg Luftlinie nur 1
Kilometer lang ist, so ist muss man über einen wild geschlängelten Weg von
1,7 Kilometer wandern. Die Thorwalderwände sind in einer separaten Wanderung
hier beschrieben. Nachdem dann der Thorwalderweg zu Ende ist, geht es
weiter auf dem grünen Strich den Berg wieder runter zum Zeughaus. Unten am
Zeughaus geht es weiter auf dem grünen Strich am alten
Försterhaus
vorbei und wieder den Berg hoch. Es geht auf dem Flügel E weiter. Dieser
breite Forstweg führt fast immer auf der gleichen Höhe um den Heulenberg.
Zwischendurch hat der Wanderweg grüner Strich den Forstweg verlassen und
damit wird der Weg ein extrem ruhiger, da sich normalerweise kein Wanderer
auf den Weg Flügel E verirrt. Der Weg vom Zeughaus über den Flügel E bis zur
Abzeigung zur Buschmühle ist ungefähr 3,2 Kilometer lang. Dafür sollte man
normalerweise 45 Minuten benötigen. Der Abstieg zur Buschmühle ist aber auch
nicht zu verfehlen, da dieser Gasthof mit einem Wegweiser versehen ist. Es
geht über einen Hohlweg ins Kirnitzschtal runter. Auf der Fahrstraße
angekommen, geht es die letzten paar Meter nach links bis zur Neumannmühle.
Diese Wanderung ging damit über ein ganzes Spektrum überschiedlichster Weg
und Umgebungen, von der Wanderautobahn bis zum ruhigstem Waldweg, von der
asphaltierter Straße bis zum kleinen Weg mit fast unendlich vielen Wurzeln.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau. Von Bad Schandau mit
dem Bus R-241.
Auto:
Über die B172 bis Bad Schandau. Bitte den Weg über Sebnitz wählen, da die Strecke durch Kirnitzschtal quer durch den Nationalpark führt. Von Bad Schandau weiter nach Sebnitz und dann über Ottendorf runter ins Kirnitzschtal.
Empfohlener Parkplatz:
Neumannmühle
; Parkplatzgebühr für die Wanderung:
2,5 €
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
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