Weberschlüchte/Grotte

 
 

 

 

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Dauer: Entfernung: Höhenunterschied: beste Reisezeit:
ca. 4 Stunden ca. 14 Kilometer ca. 370 Meter eigentlich immer
       
Schwierigkeitsgrad: empfohlene Karte: Region: Untergrund:
leicht
Großer Zschand; Rolf Böhm Kartographischer Verlag Zschand Forstweg
Wanderweg und Pfad

Beschreibung:

Die Wanderung beginnt am großen Wanderparkplatz der Neumannmühle. Von dort geht es durch den wild,  romantisch aussehenden großen Zschand. Dieser Weg ist mit dem gelben Strich markiert. Es geht in die Richtung Zeughaus. Dieser Weg ist zwar eine von den „Wanderautobahnen“ der Sächsischen Schweiz, aber es ist trotzdem ein fantastischer Weg zwischen steil aufragenden Felswänden und einer ursprünglich aussehenden Landschaft. Der Weg führt auf direktem Weg zum Gasthaus „Zeughaus“. Da der Weg bis dahin noch nicht so anstrengend war, empfehle ich dieses Gasthaus erst beim zweiten Vorbeikommen anzusteuern.
Hinter dem Zeughaus geht es weiter auf dem Wanderweg mit der Roten- Strich- Markierung . Der Weg würde, wenn man ihn immer weiter gerade ausgehen  würde, bis an die Böhmische Grenze führen. Wir gehen aber nur bis zu den Weberschlüchten. Der Eingang zu den Weberschlüchten befindet sich 250 Meter hinter der Abzweigung der Richterschlüchte. Das heißt man wandert an der Abzweigung mit dem grünen Punkt vorbei, um die besagten 250 Meter hinter den Richterschlüchten nach rechts abzubiegen. Am rechten Wegesrand steht ein gut sichtbarer Grenzstein mit der Zahl 434. Hier geht es in die Weberschlüchte. Die Weberschlüchte ist ein wunderbar ruhiger Bereich, der aber vollständig von dem Kernzonen Gebiet umschlossen ist. Das heißt man darf nicht nach links oder rechts vom Weg abbiegen. Auf diesem Weg kann man sich nur an einer Stelle überhaupt verlaufen und wenn man sich an der Stelle links hält, dann ist die Webergrotte leicht erreicht. Die Webergrotte ist eine relativ große Höhle. Sie ist in einer sehr ruhigen Lage, da man normalerweise aus diesem Talkessel nicht mehr weiter gehen kann. Zumindest ist es nicht legal.
Also geht die Wanderung wieder zurück durch die Weberschlüchte bis zu den markierten Wanderweg des großen Zschand. Damit die Wanderung weiter auf einem sehr schönen Wanderweg geht, muss man auf der gegenüberliegenden Seite des Weges die Brücknerschlüchte hoch gehen. Der Weg schlängelt sich langsam die Thorwalderwände hoch. Es geht an einem riesigen Matschloch vorbei, an dem reger Verkehr von irgendwelchem Wild herrscht. Zumindest deuten die Spuren auf dem Boden drauf hin. Auf dem Weg Brücknerschlüchte geht es hoch bis an den Thorwalderwändeweg. Dieser Wanderweg ist mit dem grünen Strich markiert. Es geht nach links über einen schmalen Waldweg, der die ganze Zeit am Fuße der Thorwalderwände entlanggeht. Auch wenn dieses Stück Weg Luftlinie nur 1 Kilometer lang ist, so ist muss man über einen wild geschlängelten Weg von 1,7 Kilometer wandern. Die Thorwalderwände sind in einer separaten Wanderung hier beschrieben. Nachdem dann der Thorwalderweg zu Ende ist, geht es weiter auf dem grünen Strich den Berg wieder runter zum Zeughaus. Unten am Zeughaus geht es weiter auf dem grünen Strich am alten Försterhaus vorbei und wieder den Berg hoch. Es geht auf dem Flügel E weiter. Dieser breite Forstweg führt fast immer auf der gleichen Höhe um den Heulenberg. Zwischendurch hat der Wanderweg grüner Strich den Forstweg verlassen und damit wird der Weg ein extrem ruhiger, da sich normalerweise kein Wanderer auf den Weg Flügel E verirrt. Der Weg vom Zeughaus über den Flügel E bis zur Abzeigung zur Buschmühle ist ungefähr 3,2 Kilometer lang. Dafür sollte man normalerweise 45 Minuten benötigen. Der Abstieg zur Buschmühle ist aber auch nicht zu verfehlen, da dieser Gasthof mit einem Wegweiser versehen ist. Es geht über einen Hohlweg ins Kirnitzschtal runter. Auf der Fahrstraße angekommen, geht es die letzten paar Meter nach links bis zur Neumannmühle.
Diese Wanderung ging damit über ein ganzes Spektrum überschiedlichster Weg und Umgebungen, von der Wanderautobahn bis zum ruhigstem Waldweg, von der asphaltierter Straße bis zum kleinen Weg mit fast unendlich vielen Wurzeln.

Anfahrtsbeschreibung:

Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau. Von Bad Schandau mit dem Bus R-241.
Auto:
Über die B172 bis Bad Schandau. Bitte den Weg über Sebnitz wählen, da die Strecke durch Kirnitzschtal quer durch den Nationalpark führt. Von Bad Schandau weiter nach Sebnitz und dann über Ottendorf runter ins Kirnitzschtal. Empfohlener Parkplatz: Neumannmühle ; Parkplatzgebühr für die Wanderung: 2,5 €

GPS Daten:

geplanter Track aufgezeichneter Track geplante Route MapSource Google Earth

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