Altendorfer Dorfbachklamm

 
 

 


Die Erosion des Altendorfer Dorfbachs zerschneidet die aus Sandstein bestehende Talschulter in diesem Altendorfer Dorfbachklamm. Die unwegsame, steil ins Kirnitzschtal abfallende Schlucht des Dorfbaches wurde 1938 nach Vorschlägen des Heimatforschers Hermann Lemme durch Anlegen von Stufen begehbar gemacht und in das Wanderwegenetz des Gebirgsvereines einbezogen. Der mit dem rotem Strich markierte Gebirgswanderweg steigt in ihr zur Wasserscheide empor und dann hinab ins Sebnitztal, um als typische Reliefroute über Waitzdorf und den Tiefen Grund zum Brand hinaufzuführen. Entgegengesetzt verläuft er über Ostrau und zur Hohen Liebe.

Seitlich vom Dorfbachklamm führten schon 1720 die „Steinstufen“ ins Kirnitzschtal und wurden von Altendorfer Steinbrechern auf ihrem Weg in die Postelwitzer Steinbrüche benutzt.