Flussrechen bzw. Schutze

 
 

 


Die Anlage erinnert in ihrer Bauweise an die bereits im Mittelalter verwendeten Holzfanganlagen der Flößerei. Sie wurden als Schutze bezeichnet.

Dieser, historischen Vorbildern im Jahr 1995 nachgebaute Flussrechen, sichert die Mühlen im Kirnitzschtal bei Hochwasser vor treibenden Bäumen.

Im Verlauf der Kirnitzsch, oberhalb des Rechens, kann sich dadurch Treibholz ungestört ansammeln.

Das Gewässer bekommt den ursprünglichen Wildbachcharakter zurück. Fischotter, Eisvogel und Wasseramsel fühlen sich im Ast- und Stammgewirr besonders wohl. Quer liegende, die Ufer verbindende Stämme, nutzen Fuchs und Marder zur Bachüberquerung.

 Im Interesse der eigenen Sicherheit sollte man die Anlage nicht betreten.

 

Die Anlage ist erstellt worden vom Forstamt Bad Schandau und der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz.