An der Stelle, wo der
Mühlgraben der Lichtenhainer Mühle von der Kirnitzsch abzweigt, befand sich,
solange die Holzflößerei betrieben wurde, gleichzeitig der „Kühnbergschutz“,
eine Wehranlage zum vorrübergehendne Festhalten der Flößhölzer. Zwischen der
oberen Schleuse und dem Elbtal hat es insgesamt 7 „Schutze“ gegeben. Auf 4 von
ihnen macht der Lehrpfad am Unterlauf der Kirnitzsch aufmerksam. Über dem
„Kienbergschutz“ gab es am Westhang des Tales das Kienbergbloß. Die Namen deuten
auf den Kühnberg bei Ottendorf, der im Südosten das Tal um 175 Meter überragt.