Lausitzer Granodiorit

 
 

 


 

Auf einer Strecke von über 2 Kilometer flussaufwärts von der Ostrauer Mühle hat sich die Kirnitzsch in den Lausitzer Granodiorit eingeschnitten und bildet ein breiteres, viel gewundenes Tal, auf dessen Sohle Platz für Wiesen, Mühlen und Fischteiche ist. Genau hinter der Ostrauer Mühle erscheint am rechten Talhang die ersten Granitfelsen. Dieses Tiefengestein, das vor 300 Millionen Jahren entstanden ist, stellt den Untergrund des Elbsandsteingebirges dar.

 

Direkt über der Töpferei Hasse ist die Gesteinsgrenze zwischen Sandstein und Lausitzer Granit erkennbar. Auf der Schattenseite des Tale steht kräftiger Fichtenwald. Auf der Sonnenseite mit dem nährstoffreicheren Granit hingegen finden wir schöne Buchenbestände.