1852/53 war wurde am Lichtenhainer Wasserfall anstelle
einer einfachen Rindenhütte das erste steinerne Wirtshaus im Schweizer Stil
errichtet, das heute als Hotel und Gaststätte im Brennpunkt des
Touristenverkehrs steht. Der Lichtenhainer Dorfbach, der hier über mächtige
Felsblöcke herabstürzt, hatte schon um 1830 eine ausziehbare Stauvorrichtung
bekommen. 1912 wurde er bei einem Wolkenbruch zum reißenden Gebirgsbach,
verursachte metertiefe Unterwaschungen und hinterließ riesige Geröllhaufen. Bei
einem Hochwasser der Kirnitzsch 1921 war die Talstraße 50 cm hoch überflutet.