Meilenstein

 
 

 


Die beiden verkehrsgeschichtlichen Kleindenkmale entstammen der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Der linke, kleinere, so genannte „Straßenwärterstein“ diente zur Unterteilung von Straßen in Zuständigkeitsbereiche der jeweiligen Straßenwärter. Von dieser Ausführung sind im Landkreis nur noch drei Exemplare erhalten.

Der größere mit einer Krone versehene Stein wurde etwa 1860 als königlich- sächsische Meilenstein an einer Poststraße errichtet. Sein Originalstandort ist wahrscheinlich an der „Hohen Straße“, oberhalb Lichtenhain zu suchen.

Als nach 1875 im deutschen Reich die Entfernungsangaben auf das metrische System umgestellt wurden, verloren die Meilensteine ihre Funktion.

Dieser Stein wurde deshalb vor mehr als 100 Jahren ins Kirnitzschtal umgesetzt und mit neuer Inschrift versehen.

Seitdem erfüllt er hier seine Funktion als steinerner, dauerhafter Wegweiser.