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Die Ostrauer Mühle besteht erst seit der Mitte des 17. Jahrhunderts. Früher fast ausschließlich Schneidemühle, diente sie zuletzt zur Erzeugung von Holzmehl, das bei der Herstellung von Linoleum gebraucht wurde. Heute befindet sich hier ein gut besuchter Campingplatz. Die Kirnitzschtalstraße wurde 1825 als Fahrweg ausgebaut. Bis 1972 verlief die Kirnitzschtalstraße mitten durch das Mühlengrundstück.
Im Bereich der Ostrauer Mühle sind noch Reste alter „Flößereischutze“ zu sehen, die an den Holztransport auf dem Bach erinnern, wie er zwischen dem 16. Und 20. Jahrhundert stattfand. Zwischen Steinpfeilern lagen quer zum Wasser mächtige Balken, die mit dem Floßrechen die zu flößenden Stämme jeweils bis zur nächsten Flutwelle aufhielten. Der Umfang der Holzflößerei auf der Kirnitzsch war beträchtlich. Allein zwischen 1839 und 1880 wurden ca. 613.000 Langnutzhölzer zu Tale gebracht. Die Flößerei war in Verbindung mit der Forstwirtschaft lange Zeit ein wichtiger Erwerbszweig IM Elbsandsteingebirge.
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