Über
weite Flächen werden die Ufer der Gebirgsflüsse der Sächsischen Schweiz von
Stauden mit großflächigen runden rhabarberähnlichen Blättern gesäumt. Sie
gehören der roten Pestwurz (Petasites hybridus) an. Zeitig im April schiebt sich
die purpurrote Blütenkerze noch vor dem Laubblättern aus der Erde. Bereits im
Mai fruchtet sie (Flugfrüchte mit Windverbreitung). Mit ihren riesigen
Blattspreiten gibt sie viel Wasser ab und ist an ihren feuchten Standort damit
vorzüglich angepaßt.