Otto
Richter, damals Gastwirt vom Beutenfall, ließ 1926 an dem Steig, der von der
Dietrichsgrundstraße zum Bloßstock hinauf, eine Quelle in Stein fassen. Mit
diesem „Richters Born“ wurde für Wanderer und Bergsteiger in dem wasserarmen
Gebiet zwischen Kirnitzschtal und dem Winterberg einem fühlbarem Mangel
abgeholfen. In unserer Zeit erfolgte die Quellfassung nahe der Talsohle. Die
Schüttung von „Richters Brünnel“ heute „Richters Born“ genannt wird mit ca. 720
l/h angegeben.