Todwiese

 
 

 


Links der Kirnitzsch liegende Talhang wird als „Todhübel“, der neben der Kirnitzsch befindliche Wiesenplatz als „Todwiese“ bezeichnet. Bis 1844 fand in Ostrau alljährlich drei Wochen vor Ostern das „Todaustreiben“ (Verbrennen oder Ertränken einer den Winter darstellenden Strohpuppe) statt. Dieser alte Volksbrauch erlosch infolge behördlichen Verbots, weil man in ihm einen heidnischen Unfug erblickte.