Von hier an ist der „Flößersteig“, wie nur an wenigen
Stellen des Kirnitzschtales, ein Stück „historisch echt“. Auf ihm zogen die
Flößer während des Floßvorganges, zusammen mit den schwimmenden Hölzern, am Ufer
entlang, um festgeklemmtes Material wieder flott zu machen und sicher zum
nächsten Schutz zu bringen. Die Flößerei hat von 1557 an als kurfürstliches,
später „königliches Hoheitsrecht“ bis ins 20. Jahrhundert bestanden, um das
Brennholzaufkommen Dresdens und der Städte des sächsischen Niederlandes zu
sichern, hat aber auch vielen Einwohnern der Sächsischen Schweiz Arbeit und Brot
gegeben.