Altendorfer Steinbrecherweg

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unsere Bewertung::
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Karte:
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Dauer:
ca. 1,50 h
Entfernung:
ca. 4,00 km
Höhenunterschied:
ca. 180 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
nicht im Winter
Schwierigkeitsgrad:
Spaziergang
leicht
steiler Aufstieg
Untergrund:
asphaltiert
Wanderweg und Pfad Treppen
Klettern
empfohlene Karten:
Bad Schandau;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Altendorf - Hegebusch - Kirnitzschtal - Campingplatz Ostrauer Mühle - roter Punkt - Altendorfer Dorfbachklamm - roter Strich - Steinbrecherweg - Altendorfer Dorfbachklamm - Wiesenweg - Altendorf

Beschreibung:

Auf den Wanderweg bin ich durch den Stiegenführer Teil 1 von Axel Mothes gekommen. Dass irgendwo in der Nähe von Altendorf ein Weg ist, den ich nicht kenne, konnte ich einfach nicht glauben und deshalb musste die Strecke gleich ausprobiert werden. Meine Frau behauptete zwar, dass ich schon einmal mit ihr über den Weg gegangen bin, aber irgendwie kann ich mich nicht erinnern. Mal schauen, wenn ich den Weg gehe, ob die Erinnerung wieder kommt.
Der Start ist in Altendorf und hier bietet sich am besten der Parkplatz unterhalb des Heiteren Blicks
(www.heiterer-blick.info) an. Auf der Hauptstraße geht es bis 10 Meter vor das Ortsende. Hier kreuzt die Wanderwegmarkierung roter Strich roter Strich. Es geht nach rechts die Straße Zum Hegebusch herunter. Da Altendorf keine riesige Ortschaft ist, erreicht man nach 450 Metern den Ortsrand. Der Ortsrand verschiebt sich gerade weiter in Richtung Kirnitzschtal, da hier ein kleines Neubaugebiet entsteht. Im Moment (2006) sieht es noch ganz witzig aus, da auf dieser Fläche nur ein paar einzelne Häuser stehen. Ich bin immer wieder verwundert, in welcher kurzen Zeit hier Häuser entstehen können. So war es bei dieser Wanderung, dass ich vor 6 Wochen das letzte Mal die Neubausiedlung gesehen habe und gerade der Keller von einem Haus ausgehoben wurde. Jetzt stand an der Stelle ein vollständiges Haus und man war fleißig damit beschäftigt, den Innenausbau durchzuführen. Am Waldrand angekommen, weist ein Schild drauf hin, dass hier die Grenze des Nationalparks Sächsische Schweiz ist. Im ersten Augenblick sieht es so aus, als wenn der Weg nach rechts weiter gehen würde, aber ich empfehle eine kleine Abkürzung, die gleich hinter dem Schild in den Wald führt. Der Weg ist etwas steiler, aber trotzdem ganz gut zu gehen. Auch dieser Pfad schlägt die rechte Richtung ein, da sonst das Gefälle für einen normalen Abstieg zu steil wäre. Nach ein paar Metern (ca. 200 Meter) erreicht man den Verbindungsweg von Altendorf zur Ostrauer Mühle.  Altendorfer_Steinbrecherstiege_kleinDiesem breiteren Weg folgt man jetzt nach links, den Hang weiterhin abwärts bis zum Campingplatz Ostrauer Mühle (www.ostrauer-muehle.de). Der Campingplatz bietet auch Nicht-Gästen die Möglichkeit sich kurz zu erfrischen, um dann den Aufstieg aus dem Kirnitzschtal zu meistern.
Es geht nach rechts am Bach talabwärts, auf ein paar Metern dem Flößersteig
grüner Querstrich hinterher. Gleich hinter dem Campingplatz Ostrauer Mühle verläuft der gerade erwähnte Flößersteig oberhalb der Straße auf dem Promenadenweg weiter.  Altendorfer_Steinbrecherweg_kleinDieses Teilstück ist sehr angenehm zu gehen und man kann sich bestimmt sehr gut vorstellen, wie in weit vergangenen Zeiten die Bad Schandauer Kurgäste hier entlang flaniert sind. Nach ungefähr ½ Kilometer zweigt nach rechts der schon bekannte rote Strich roter Strich in die Altendorfer Dorfbachklamm ab. Über diesen Pfad steigt man zunächst 79 Stufen aus dem Kirnitzschtal empor. Hinter der 79. Stufe biegt man nach rechts ab. Auch wenn es an der Stelle nicht so aussieht, als wenn der Weg hier weiter geht, so muss man nur ein paar Meter höher steigen, dann sieht man auf der linken Seite am Hang ein paar Stufen.  Durchgang_am_Loewenkopf_kleinDer Aufstieg ist nicht besonders schwer oder kompliziert und man kommt unterhalb vom so genannten Löwenkopf wieder heraus. Der Löwenkopf ist eine größere Felsmurmel, die zum Verweilen einlädt. Wenn man von dieser Aussicht auf die gegenüberliegende Seite blickt, dann kann man sich kaum vorstellen, dass dazwischen eine fast 110 Meter tiefe Schlucht liegt. Das Teilstück zwischen der Ostrauer Mühle und der Altendorfer Dorfbachklamm ist aber auch die engste Stelle des ganzen Kirnitzschtals.
Kurz hinter dem Löwenkopf geht es wieder auf dem rot markierten Weg weiter den Berg hinauf. Der Aufstieg verläuft zuerst noch auf einem Waldweg, geht aber dann in einen breiteren Forstweg über, um nun das letzte Stück in Altendorf zu bewältigen. 
Ausblick_am_Loewenkopf_kleinDamit man möglichst wenig auf der viel befahrenen Hauptstraße wandern muss, empfehle ich, am unteren Löschteil nach links auf den Wiesenweg abzubiegen. Dieser führt am westlichen Rand von Altendorf entlang und erreicht die Hauptstraße – eigentlich heißt die Straße Sebnitzer Straße – kurz vor dem Ausgangspunkt.
Damit ist eine sehr kurze Runde beendet, die meiner großen Tochter und mir ganz gut gefallen hat. Ich glaube zwar nicht, dass irgendjemand extra von weither anreist um dann diese kleine Runde zu absolvieren, aber vielleicht hat ja irgendein Gast des Heiteren Blicks nach einem ordentlichen Essen das Bedürfnis, einen etwas anspruchsvolleren Verdauungsspaziergang zu machen. Oder ein Gast des Campingplatzes möchte noch eine kleine Abendrunde veranstalten. Leider kann ich mich immer noch nicht dran erinnern, ob ich diese Wanderung tatsächlich schon mal gemacht habe. Anscheinend ist der Altendorfer Steinbrecherweg mit irgendeiner grauen Zelle auf der Strecke geblieben. Aber das soll ja auch nicht schlecht sein, weil so kann man immer wieder neue Stellen entdecken.  

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