Bad Schandau

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Karte:
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Dauer:
ca. 2,00 h
Entfernung:
ca. 7,00 km
Höhenunterschied:
ca. 235 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg
Treppen
empfohlene Karten:
Bad Schandau;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Altendorf - Panoramaweg - gelber Punkt - Goldgründel - Schillerdenkmal - Neuweg - Wieckpromenade - Bad Schandau - Friedhofs-/Zaukenweg - Altendorf

Beschreibung:

Um mal eben in Bad Schandau eine Kleinigkeit zu erledigen, fährt man normalerweise von Altendorf mit dem Auto oder dem Bus hinunter ins Elbtal. Es gibt aber auch die Alternative, auf einem schönen Fußweg sowohl hinunter als auch wieder herauf zu kommen. Hier ist sie:

Als erstes folgt man in Altendorf dem Wiesenweg (erste Straße rechts hinter dem Heiteren Blick), bis dieser erst einen Knick nach rechts und dann gleich wieder nach links macht. Dort führt geradeaus der Panoramaweg hinaus auf die Felder. Dieser Weg liefert einen wunderschönen Blick auf die Schrammsteine und die Tafelberge der Vorderen Sächsischen Schweiz und ist mit der Wanderwegmarkierung gelber Strich gelber Strich markiert. Zuerst geht der Panoramaweg als Feldweg über die Ebene bis an den Waldrand und dort mit ein paar Stufen durch eine kleine Senke (Goldgründel). Dem Panoramaweg folgt man bis zum großen Parkplatz an der Kleingartenanlage Kiefricht. 

Wenn man sich hier ein wenig links hält, kommt man zu einer netten kleinen Sehenswürdigkeit, die im Wald versteckt steht. An der Stirnseite des Parkplatzes steht, 20 Meter in den Wald hinein, eine Sandsteinsäule mit Schillerdenkmal_Kiefricht_kleineinem Portrait von Friedrich Schiller. Am Sockel befindet sich eine Inschrift  „Zum 10. November 1859“, die erklärt, dass die Säule zum 100. Geburtstag des Dichters Grotte_am_Schillerdenkmal_kleinaufgestellt würde. Gleich unterhalb der Säule befindet sich eine kleine versteckte Grotte, die anscheinend sehr dazu geeignet ist, seine Sachen dort liegenzulassen. Bisher habe ich dort eine Wanderkarte (die gute Schrammsteinkarte von Herrn Böhm), eine seltsamen Hut und ein Paar Wanderstiefel gefunden. Ich kann mir zwar nicht erklären, wie man seine Wanderstiefel vergessen kann, aber irgendwie hat derjenige hat es geschafft.

Es geht in die Richtung der Kleingartenanlage, aber nicht hinein, sondern nach links auf dem breiten betonierten Weg den Berg hinunter. Dieser Weg hat heutzutage keine Funktion mehr, früher war er die Zufahrt zur Gaststätte „Schlossbastei“. Die gibt es aber schon seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr. Auf diesem Weg geht es 450 Meter bergab, bis nach links ein kleinerer Weg, zuerst mit ein paar Stufen, zum Bad Schandauer Stadtpark hinunterführt. Unten angekommen überquert man die Straße, die ins Kirnitzschtal führt. Auch wenn die Straße nicht allzu stark befahren ist, so empfiehlt es sich, auf der anderen Straßenseite im Hochwassermarke_Bad_Schandau_kleinBad Schandauer Stadtpark weiter zu gehen und zwar nach rechts. In Bad Schandau kann man an einigen Häusern Hochwassermarken entdecken, die zeigen, dass die Elbe und die meistens sehr unscheinbare Kirnitzsch schon mal gewaltig ansteigen können. Am Ende des Stadtparks hinter dem Hotel Lindenhof überquert man die B172 und geht nach links an dieser entlang bis ungefähr zum Aufzug nach Ostrau. Dort biegt man nach rechts ab und geht durch den Park neben dem Parkhotel bis an die Elbe. Dort angekommen geht es wieder nach rechts am Elbufer entlang und dort ist die schicke Front_von_der_Elbresidenz_Bad_Schandau_kleinFront des 5-Sterne-Hotels Elbresidenz besonders herausragend. Links von der Elbresidenz geht es von der Elbe  wieder zurück über den Markt, hoch zur Poststraße. Auf der Poststraße angekommen geht es nach links, bis die Straße nach Sebnitz nach rechts abbiegt. Auf dieser relativ viel befahrenen Straße geht es nur 50 Meter entlang, um dann sofort wieder nach Torhaus_Friedhof_Bad_Schaudau_kleinlinks auf den Zaukenweg abzubiegen. Diese sehr ruhige Straße steigt gemächlich an und endet nach 1,3 Kilometern. Nach links würde es nach Rathmannsdorf gehen, damit die Runde aber vervollständigt wird, geht es die nächsten 50 Meter nach rechts. Auf diesem kleinen Teilstück hält man sich nicht an die richtige Fahrstraße, sondern links, um dann auf die untenliegende Straße zu kommen. Hört sich schwieriger an, als es wirklich ist. Ich hätte auch sagen können: Gehen Sie in der Verlängerung zum Friedhofs-/Zaukenweg weiter geradeaus. Man sieht die Straße schon über die Wiese. Auf der Straße geht es weiter, bis man an eine Straßenkreuzung kommt. Nach links würde es nach Rathmannsdorf gehen, gerade aus geht es ins Tal der Kohlmühle. Damit man wieder zum Startpunkt zurück kommt, geht es nach rechts in Richtung Altendorf. Diese Straße ist zwar eine normale Fahrstraße, aber normalerweise nur gering befahren und deshalb sind die letzten 1,3 Kilometer keine besonders große Belastung.

Diese Wanderung ist bei uns dadurch entstanden, dass wir mit unserer Kleinsten (ca. 1 Jahr) spazieren gehen wollten, aber keiner Lust hatte, den Zwerg schon wieder im Tragegestell auf dem Rücken rumzuwuchten. Also sollte es der Kinderwagen sein und dann bleiben nicht so besonders viele Strecken in einer Landschaft wie der Sächsische Schweiz. Die Runde war sehr gut mit Kinderwagen zu bewältigen und nur an einer Stelle war es mit 15 Stufen etwas unbequem.

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