Beuthenfall

Abstimmung:
unsere Bewertung::
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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 1,50 h
Entfernung:
ca. 5,50 km
Höhenunterschied:
ca. 230 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
Spaziergang
leicht
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen
empfohlene Karten:
Große Karte der Sächsischen Schweiz;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Mittelndorf - Parkplatz Birkenberg - Panoramaweg - gelber Punkt - Schaarwändeweg - Folgenweg - grüner Punkt - Beuthenfall - Schaarwändeweg - grüner Strich - Panoramaweg - Parkplatz Birkenberg

Beschreibung:

Bei der Wanderung Beuthenfall handelt es sich um eine kleine Runde, die ganz hervorragend als Bogen nach z.B. einem ordentlichen Mittag-/Abendessen unternommen werden kann. Damit verbraucht man ein paar Kalorien und bekommt dazu auch noch ein paar tolle Aussichten geboten. Wir haben den Startpunkt zu dieser Runde auf den Parkplatz zwischen Mittelndorf und Birkenberg gelegt. Selbst vom Parkplatz aus hat man schon eine schöne Aussicht rüber auf die Affensteine bzw. die Hintere Sächsische Schweiz. Von dem Parkplatz geht es auf dem einzigen Feldweg leicht abfallend in die Richtung der Felsen. Nach ein paar Metern stößt der Panoramaweg mit der Wanderwegmarkierung gelber Punkt gelber Punkt von rechts dazu. Die Wanderung geht einfach geradeaus weiter, bis man nach 800 Metern (vom Startpunkt aus) mit dem gelb markierten Panoramaweg nach links abbiegt. Hier müssen ein paar Höhenmeter (15 Meter) bis zum Waldrand und der ersten schönen Rastmöglichkeit überwunden werden. Dem Panoramaweg wird weiter gefolgt und jetzt geht es durch ein kurzes Waldstück und eine kleine Senke. Bald erreicht die Wanderung einen kleinen Teich, der ganz besonders die Kinder auf der Wanderung anzieht. Dadurch, dass der Teich sehr schön abseits liegt und anscheinend von irgendeinem guten Geist gepflegt wird, kann man hier so einige Kleinlebewesen beobachten. Nach noch einem weiteren kurzen Stück erreicht man eine asphaltierte Straße, die aber nur sehr selten befahren wird.
Auf dieser Straße geht es nach rechts den Hang weiter hinunter. Jetzt wandert man auf der Wanderwegmarkierung grüner Punkt grüner Punkt direkt auf die Felswände der Affensteine drauf zu. Blick_auf_Blossstock_von_Lichtenhain_kleinDadurch, dass neben der Straße nur Wiesen sind, hat man einen breiten Blickwinkel auf die Felsen auf der gegenüberliegenden Seite des Kirnitzschtals. Am Rande der Wiesen stehen ganz vereinzelt ein paar Häuser. So sind auf der linken Seite zwei Häuser in einer Senke versteckt und rechts kommen erst im ganz hinteren Teil ein paar kleinere Häuser. Hier hat man als Bewohner wirklich vollkommene Ruhe und abends kommen hier bestimmt Hase und Igel gute Nacht sagen. Blick_vom_Folgenweg_auf_Affensteine_kleinDer asphaltierte Weg wechselt im hinteren Teil der Wiesen in einen Waldweg und biegt ganz leicht nach links ab. Mit dem Erreichen der ersten Bäume, beginnt eine ganze Ansammlung an Bänken und Rastplätzen. Von jeder der Bänke hat man eine andere tolle Aussicht und durch die vielen Plätze kann sich die Wanderzeit schon ziemlich verlängern. Der Wanderweg fällt mit dem Näherkommen des Kirnitzschtals immer steiler ab. Kurz bevor der Weg ein zweites Mal im Wald verschwindet, Aussicht_Folgenweg_auf_Kuhstall-Neuer_Wildenstein_kleinbefindet sich auf der linken Seite eine versteckte Aussicht, die einen überraschenden Blick auf den Kuhstall (Neuer Wildenstein) bzw. den dahinterliegenden Hausberg freigibt. Diese Aussicht ist vermutlich auf der gesamten Wanderung der romantischste Platz, da die Bank vom Wald umrahmt wird und man einen eingeschränkten Sichtkorridor hat.
Jetzt kommt das anstrengendste Stück der Wanderung. Es geht auf dem markierten Wanderweg bis fast ganz runter ins Kirnitzschtal. Kurz bevor die Wanderung auf der Höhe des Daches des Beuthenfalls ist, biegt die Wanderung nach rechts auf den Wanderweg grüner Strich grüner Strich ab. Eigentlich ist es schon ziemlich gemein, eine Wanderung Beuthenfall zu nennen und dann noch nicht mal bis zu den Gebäuden zu wandern. Ich hoffe immer noch, dass irgendwann mal der Beuthenfall und die Gebäude wieder aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden. Heute (Anfang 2010) sind die drei Hauptgebäude zwar noch in einem ganz guten Zustand, aber außer dem Parkplatz wird hier nichts mehr genutzt.
Beuthenbach_oberhalb_Beuthenfall_kleinDie Wanderung biegt also auf die grüne Wanderwegmarkierung ab. Wenn Kinder mit auf der Wanderung unterwegs sind und bei dem Tümpel am Panoramaweg noch nicht nass geworden sind, dann bietet sich jetzt gleich die nächste Möglichkeit. Ueberquerung_Beuthenbach_kleinDer kleine Bach (Beuthenbach), der den Beuthenfall mit Wasser speist, muss über ein paar Steine überquert werden. Danach geht es mit leichter Steigung ein Stück weiter, bis eine Bank mit einer Sichtschneise erreicht wird. Hier beginnt der eigentliche Aufstieg aus dem Kirnitzschtal wieder. Der Wanderweg ist immer noch grün markiert. Komischerweise ist uns der Aufstieg viel angenehmer gewesen als der Abstieg und so erreicht man bald wieder die Wiesenflächen zwischen Kirnitzschtal und Mitteldorf. Blick_von_Schaarwaendeweg_auf_Hohe_Liebe-Schrammsteine-Falkenstein_kleinDer Weg hier hoch heißt Schaarwändeweg und es empfiehlt sich, immer mal wieder zu verschnaufen und einen Blick nach hinten zu werfen. Auf dieser Wiesenfläche stehen auch wieder ein paar wenige vereinzelte Häuschen, die über versteckte Zufahrten erreicht werden können. Obwohl der Hin- und Rückweg zum Beuthenfall ziemlich nah nebeneinander verlaufen, so sieht man die beiden Wege nicht bzw. erst ganz am Ende. Auch hier stehen immer wieder einzelne Bänke, die zum Verweilen einladen und von denen man eine tolle Aussicht auf die Felsen der Affensteine genießen kann. Der Feldweg steig leicht an und dann erreicht man wieder den Panoramaweg und das letzte Stückchen bis zum Parkplatz muss noch absolviert werden.
Als ich die Wanderung mit unserer großen Tochter gestartet habe, hätte ich nicht gedacht, dass es sich um so eine schöne Runde handelt. Falls irgendwann in der Zukunft sogar der Beuthenfall wieder öffnen sollte, dann könnte man sogar noch die letzten paar Meter bis ins Kirnitzschtal absteigen und sich dann für den Rückweg stärken. Das Besondere an dieser Wanderung ist, dass mehr Bänke und Rastplätze am Wegesrand stehen als auf jeder anderen Runde.

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