Buchberg

Abstimmung:
unsere Bewertung::
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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 1,50 h
Entfernung:
ca. 4,50 km
Höhenunterschied:
ca. 205 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
Spaziergang
leicht
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad
empfohlene Karten:
Sebnitz und Umgebung - Karte 90;
Sachsen Kartographie GmbH Dresden
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Sebnitz - Forellenschänke - gelber Punkt - Mannsgraben - Grenze - Kaiserberg - Buchberg - Dr. Alfred Meiche Weg - Bergweg - Kiez - Tannertstraße - Bergstraße - Forellenschänke

Beschreibung:

Sobald man im östlichen Bereich von Sebnitz wandert, trifft man unweigerlich auf einen Rundwanderweg, der mit dem gelben Punkt gelber Punkt gekennzeichnet ist. An wirklich vielen Stellen ist der Weg mit dem Text „Rundweg 1 ½ h“ ausgeschildert und damit ist es dann auch sehr einfach, den Weg zu finden. winterlicher_Spielplatz_Forellenschaenke_kleinEs geht also immer dem gelben Punkt hinterher.
Der Start liegt an der Forellenschänke in Sebnitz. Hier ist ein ausreichend großer Parkplatz vorhanden und am unteren Ende des Platzes befindet sich eine Tafel mit allen Wanderwegen rund um Sebnitz. Wie so häufig, ist es beim Start erst einmal ziemlich schwierig, die richtige Richtung zu finden, da an dem Freizeitzentrum Forellenschänke gleich eine Vielzahl an Wanderwegen startet. In diesem Fall geht es winterliche_Forellenschaenke_kleinlinks neben dem großen Spielplatz den Waldweg leicht ansteigend aufwärts. Im Winter ist der Spielplatz natürlich nicht so gut besucht wie in den wärmeren Jahreszeiten, aber auch dann sieht er sehr nett aus. Besonders die Teiche oberhalb des Spielplatzes liefern ein schönes Bild im Schnee. Früher war hier ein Freibad, aber heutzutage ist es eher die Heimat von Fischen und Enten.
Der breite Waldweg führt den Mannsgraben aufwärts, bis links vom Weg eine stabile Schutzhütte mit ein paar Bänken davor steht. Hier biegt der gelb markierte Wanderweg nach links ab und führt sehr gut versteckt gleich hinter der Hütte auf einem Pfad weiter. Nachdem man 200 Meter mit einer mäßigen Steigung unterwegs war, erreicht man einen Waldweg, an dem zumindest im Winter 2014/15 die Wegmarkierung verloren gekommen ist oder ich Knöpfe auf den Augen hatte. Auf jeden Fall geht es hier nach links weiter und bald kann man wieder die gelbe Wegmarkierung entdecken. Schon nach 100 Metern auf dem Waldweg erreicht man die Grenze nach Tschechien, die aber nicht überschritten wird, sondern auf ihr geht es ein Stückchen entlang. Der markierte kleine Pfad steigt auch hier wieder ein Stück an und verlässt die Grenze dann bald wieder. Im ersten Moment fällt einem das auf dieser Wanderung nicht auf, weil weiterhin neben dem Pfad Grenzsteine stehen, aber im Gegensatz zu den Landesgrenzsteinen sind hier Kronen abgebildet und damit handelt es sich um gewöhnliche Waldgrenzsteine. Der Berg, den man jetzt erreicht hat, heißt Kaiserberg. Am höchsten Punkt Ilse_Ohnesorge_Steine_kleindes Berges ist an ein paar Felsmurmeln eine Messingtafel mit folgendem Text angebracht: „In Verehrung der begnadeten Sebnitzer Malerin Ilse Ohnesorge (1866 – 1937) und im Gedenken an ihren 75. Todestag sollen diese Steine fortan den Namen Ilse-Ohnesorge-Steine tragen. Hier im Gebiet des Sebnitzer Waldes und rund um ihren geliebten Buchberg fand sie Erbauung und Anregung zu vielen Motiven ihrer Werke. Sicher bezieht sich ihr Anspruch – Hier sind die Wurzeln meiner Kraft – auch mit auf diesen Ort. G.S. Sebnitz im Jahr 2012“.
Auf den nächsten paar Metern passiert man den ersten, oberen Punkt eines Skiliftes. winterliche_Spitzbergsicht_kleinAn der Hütte weist ein Schild auf die Spitzbergsicht. Die Aussicht nutzt den freien Blick über den Skihang in die Landschaft. Weiter geht es auf der gelben Wanderwegmarkierung, vorbei an einem netten Rastplatz am Gratweg. Bald zeigt die Markierung nach links den Hang hinunter. Skipiste_Buchberg_kleinHier führt die Wanderung aber zuerst noch ein paar wenige Meter weiter geradeaus in Richtung Buchberg. Schon nach ganz wenigen Metern erreicht man die nächste Skipiste mit einem freien Blick in die Landschaft. Ganz besonders fallen hier die Laternen für das Nachtskilaufen auf. Die Laternen führen bis zum nächsten Skilift und damit zum Gipfel des Buchberges. Hier hat man leider keine freie Sichtachse von dem Berg in die Landschaft, aber dafür war der Blick kurz vorher über die Skipiste ausreichend.
Die Wanderung geht wieder das kurze Stück bis zum gelb markierten Abstieg gelber Punkt zurück. Der Waldweg führt durch einen dichten, dunklen Fichtenwald und schon bald wird der Dr.-Alfred-Meiche-Weg erreicht. nebeliges_KiEZ_kleinDieser sehr angenehme Wanderweg führt wieder nach Sebnitz zurück. Das bewohnte Gebiet wird am KiEZ (Kinder- und Erholungszentrum) erreicht. Hier hat man noch mal einen netten Blick in die Richtung der Hinteren Sächsischen Schweiz. An der ersten Kreuzung geht es nach rechts auf der Fahrstraße weiter. Die Straße fällt bald ab und auf der rechten Seite kann man schon den Ausgangspunkt an der Forellenschänke sehen. Die letzten Meter führen in einem kleinen Bogen um ein paar Schrebergärten herum und dann hat man die Runde auch schon erfolgreich bewältigt.
Dieser Rundweg ist keine besonders spektakuläre Wanderung, aber trotzdem ist es ein netter Spaziergang, den man zu wirklich jeder Jahreszeit unternehmen kann. Dadurch, dass Sebnitz ein Stückchen höher liegt, gelangt man ohne sonderliche Aufstiege ziemlich leicht an Aussichten in die Hintere Sächsische Schweiz und dabei kann man diese Flecken dann meistens auch noch ganz alleine genießen.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit Bus bis zur Haltestelle Sebnitz Markt mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Forellenschenke
    Parkplatzgebühr für die Wanderung: 3,00€

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