Cunnersdorfer Bach

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Karte:
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Dauer:
ca. 4,50 h
Entfernung:
ca. 17,00 km
Höhenunterschied:
ca. 570 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
leicht
lang
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg
empfohlene Karten:
Große Karte der Sächsischen Schweiz;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Rosenthal - Alter Schneeberger Kirch- und Leichenweg - blauer Strich - Fuchsbachstraße - gelber Strich - Fuchsteich - Fuchsbach - Cunnersdorfer Bach - Katzsteinbaude - Cunnersdorf - Freibad Cunnersdorf - roter Strich - Papstdorf - Wildgehege - Kleinhennersdorf - Täppichtsteig - Bad Schandau

Beschreibung:

Auch wenn ich normalerweise keine Wanderungen mag, bei denen ich erst mal an den Start gefahren werden muss,  habe ich doch ein paar gemacht. So bin ich wenigstens stolz, die Strecke von Rosenthal bis Bad Schandau gewandert zu sein. Netterweise hat mich mein Schwiegervater bis zum Parkplatz hinter Rosenthal gefahren. Es gibt aber auch die Möglichkeit, mit dem Bus dort hinzukommen.
Also der Start ist der Parkplatz 600 Meter hinterm Ortsausgang von Rosenthal. Von dort ist es ungefähr einen Kilometer bis an eine Kreuzung im Wald, die eine eigene Bushaltestelle und ein Wetterschutzhäuschen hat. An der Kreuzung geht es auf einem gut ausgebauten Waldweg nach links. Diesem sehr ruhigen Weg folgt man die nächsten 2 Kilometer. In einer lang gezogenen Linkskurve liegt der alteFuchsteich_2_klein Fuchsteich. Der Teich wurde früher als Flößerteich benutzt und ist 1992 saniert worden. Von ihm aus geht es weiter über den gut ausgebauten Waldweg. Nach 1/2 Kilometer geht nach rechts ein Weg weiter an der Grenze entlang. Vorsicht, man geht nicht den Weg hinein. Ich erwähne ihn nur wegen der Brücke, die über den Bach geht. Es gibt einerseits die normale Wegbrücke, aber daneben steht noch einekleine_Bruecke_klein kleine Brücke, die so aussieht, als wenn sie uralt wäre. Heutzutage würde sich bestimmt keiner mehr über diese Brücke wagen. Auch Sie, lieber Leser, sollten es nicht mehr versuchen. Nicht, dass dieses kleine Wunderwerk unter Ihnen zusammen bricht.
Jetzt geht es auf ein unendlich langes Teilstück der Wanderung. Es geht immer am Bach entlang. Der Bach ändert zwischenzeitlich seinen Namen von Fuchsbach in Cunnersdorfer Bach, bleibt aber weiterhin so angenehm ruhig. Links und rechts an den Felsseiten entspringen unzählige Quellen. Trotzdem ist das Tal kein extrem feuchtes Gebiet. Insgesamt wandert man über 6 Kilometer durch das Tal und wird nur sehr wenige Ruhestörungen erfahren. Der Weg ist zwar ungewöhnlich gut ausgebaut, aber ich habe hier noch keine Grenzer angetroffen. Die einzigen, die diesen Weg benutzen, sind die Förster und Waldarbeiter in ihren Geländewagen. Kurz vor Cunnersdorf, am Ende des Waldes, ist ein großer Platz, der anscheinend von der Cunnersdorfer Forstschule als Trainingsplatz benutzt wird. Dort standen einige Hochsitze_kleinunterschiedlich gebaute Hochsitze. Irgendwie fand ich die Ansammlung der Hochsitze auf diesen Platz witzig.
Weiter geht es Richtung Cunnersdorf. Man geht am Freibad vorbei und kommt an einem Schau-Kohlenmeiler_klein Kohlenmeiler vorbei. Ganz interessant, wie man Kohle herstellen kann. In Cunnersdorf geht es nach links auf der Hauptstraße entlang an einem alten Erblehnrichtergut vorbei. Vor der großen Kirche geht es rechts die Straße hoch. Auf der anderen Straßenseite von der Kirche geht der Kirchweg los. Diesem Weg mit der roten Wegmarkierung folgen wir bis nach Papstdorf. Auch durch Papstdorf folgt man dem roten Strich weiterhin. Mir ist die Wegmarkierung irgendwann in dem Dorf abhanden gekommen und ich bin eine Runde durchs Dorf geirrt. Der Weg sollte auf jeden Fall durch das Dorf wie folgt sein: Man geht auf der Hauptstraße den Berg runter. Am Ende des Dorfes geht links ein Weg rein. Dann geht man den ersten wieder rechts den Berg hoch – und findet die rote Wegmarkierung wieder. Jetzt kommt man an ein Gehege mit Damwild. Ganz interessant, die Tiere mal ganz aus der Nähe zu sehen. Sie scheinen sich schon an die Wanderer gewöhnt zu haben. Vor mir haben sie zumindest keine Furcht gezeigt. Weiter geht es immer dem roten Strich hinterher. Man kommt durch Kleinhennersdorf und hat hinter dem Dorf einen sehr schönen Blick von der linken Elbeseite auf die Hintere Sächsische Schweiz. Der Weg geht den Hang bis an die Elbe runter. Unten angekommen, geht es mit der Fähre über die Elbe. Die einzelne Fahrt kostet, wenn ich mich richtig erinnere, 70 Cent (Stand März 2002). Drüben angekommen, habe ich mir etwas besonderes gegönnt und bin in das neue Schwimmbad gegangen. Dazu geht man über die Uferpromenade flussaufwärts. Na ja, eigentlich braucht man den Weg dahin nicht besonders zu beschreiben, da man das Gebäude in seiner Schneckenform schon von der anderen Elbeseite gesehen hat. Das Schwimmbad ist sehr schön und man kann sich sehr gut in ihm erholen. Der einzige kleine Haken ist, dass der Name leicht irreführend ist: Schrammsteinbad. Die Schrammsteine kann man leider aus dem Bad heraus nicht sehen, aber dafür hat man einen schönen Blick auf das Elbetal. Leider ist das Schrammsteinbad im Sommerhochwasser 2002 so schwer beschädigt worden, das es vermutlich erst Ende 2004 wieder in Betrieb genommen werden kann.

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