Gickelsberg

Abstimmung:
unsere Bewertung::
positivpositivpositivpositivnegativ
Karte:
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Dauer:
ca. 3,50 h
Entfernung:
ca. 15,00 km
Höhenunterschied:
ca. 640 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
immer, auch an Wochenenden empfehlenswert.
Schwierigkeitsgrad:
lang
steiler Aufstieg
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad
empfohlene Karten:
Elbsandsteingebirge;
Kompass
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Altendorf - roter Strich - Mühlenweg - ehemalige Buttermilchmühle - Sebnitztal - Schwarzbachtal - gelber Strich - Goßdorfer Raubschloss - Raubschlossweg - Hankehübel - Kirchallee - Am Gickelsberg - Gickelsberg - Alte Goßdorfer Straße - Lohsdorf - Niederdorfstraße - gelber Strich - Bahnhof Schwarzbachbahn - Schwarzbachtal - Tunnel - Viadukt - Sebnitztal - Kohlmühle - Adamsberg - Altendorf

Beschreibung:

Die Wanderung startet wie so viele Wanderungen des Sebnitztales in Altendorf. Als optimaler Parkplatz bittet sich der Parkplatz zwischen dem Altendorfer Feuerwehrhaus und dem Sportplatz an. Von diesem Startpunkt geht es über die Hauptstraße bis ans Ortende. Vor dem Blumenladen biegt der Wanderweg mit der roten Wanderwegmarkierung roter Strich nach links ab. Der Weg führt raus aus der Ortschaft und nach ein paar Metern kann man schon das Fernziel der Wanderrunde sehen, der Gickelsberg. Von dieser Position sieht dieses Ziel sehr nahe aus, aber zuerst geht es runter ins Sebnitztal. Die Wanderung führt an der Seite des Pinsenberges vorbei, und dann mit einem angenehmen Gefälle auf einem Waldweg entlang. Kurz vor dem Erreichen der Sebnitz geht es auf der gelben Wanderwegmarkierung gelber Strich nach rechts weiter. Nach ein paar Metern erreicht man das Gebiet des ehemaligen Ausflugslokals Buttermilchmühle. Leider ist diese Gaststätte durch einen Blitzschlag vollständig zerstört worden, aber jetzt befindet sich an der Stelle ein kleiner Teich, der im Frühjahr mit riesigen Mengen Froschleich bzw. Kaulquappen bevölkert wird. Dadurch dass auch noch das kleine Bächlein namens Kohlbach an der Stelle endet ist es ein beliebter Zwischenstopp für Wanderer mit Kindern. Im hinteren Teil der ehemaligen Buttermilchmühle befindet sich der Specksteinstollen. Dieser ehemalige Stollen soll fast 100 Meter in den Berg hineingehen und dient heutzutage als Fledermauswinterquartier. Im Frühjahr 2006 hat mal wieder irgendein Idiot den Eingang aufgebrochen, aber ich möchte trotzdem bitten den Stollen nicht zu betreten, damit die sehr nützlichen Tierchen hier ihre notwendige Ruhe haben.
Von dem Bereich der Buttermilchmühle geht es zuerst über die Sebnitz hinweg und dann noch ein paar Meter an dem Schwarzbach entlang, bis auf der linken Seite eine kleine Brücke den Aufstieg zum Goßdorfer Raubschloss ermöglicht. Der Zugang zum Raubschloss ist ausgeschildert, aber ohne Wanderwegkennzeichen. Der Weg führt in einem kleinen Zickzack den Berg hoch. Oben angekommen findet man zwei direkt sichtbare Reste des Raubschlosses. Letztes Jahr (2005) sind diese beiden Ruinen saniert worden und mit einer netten Informationstafel ausgestattet worden. Der Inhalt der Tafel liegt hier. Der weitere Wegverlauf führt ein kleines Stückchen wieder herunter und dann auf dem Gratweg nach Goßdorf. Hankehuebel_von_unten_kleinKurz vor der Ortschaft befindet sich der unscheinbare Hankehübel, den man aber ganz sicher nicht auslassen sollte. Der Aufstieg ist vollkommen harmlos und oben angekommen ist man dann überrascht vom dem fantastischen Panorama. Dadurch dass auf dem ganzen Berg nur ein kleiner Kirchbaum steht, ist die Rundumsicht gewaltig und man kann ganz hervorragend die Berge der vorderen und hinteren Sächsischen Schweiz sehen. Dazu steht auf dem Berg noch ein Tisch mit zwei Bänken die zu einer längeren Rast einladen.
Gossdorf_und_Gickelsberg_vom_Hankehuebel_kleinNachdem man sich lange genug satt gesehen hat, geht es wieder zu dem Ursprungsweg. Diesen Weg überquert man nur, um dann gegenüber auf dem Weg bis zum nächsten Querweg zu wandern. Das hört sich komplizierte an als es ist. Eigentlich muss das Dorf nur im Uhrzeigersinn umrundet werden. Auf dem schon genannten Querweg geht es nach links weiterhin am Rande des Dorfes entlang. Erst ziemlich am Ende des Weges verläuft der Wanderweg zwischen einem Bauernhof und ein paar Häusern hindurch. An der nächsten Straße geht es wieder mal nach links und ab hier ist dann auch schon der Aufstieg auf das nächste Ziel der Wanderung, dem Gickelsberg, ausgeschildert. Da der Gickelsberg nicht zu übersehen ist, sollte aber auch ohne die komplizierte Wegbeschreibung die richtige Richtung finden. Von der Ortschaft führt ein kleiner Pfad auf den Berg hinauf. Der Gickelsberg ist noch mal 80 Meter höher als der Hankehübel, dafür aber ¾ mit Wald bedeckt. Trotzdem ist der Aufstieg lohnenswert, da man auch von diesem Berg eine sehr ruhige Aussicht genießen kann.
Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg, wie man hochgekommen ist, bis zum Waldrand. An diesem Waldrand geht es nach links oberhalb vom Goßdorf entlang. Der Pfad führt senkrecht auf einen Feldweg mit einer Baumallee zu. Genau an der Stelle, an der man auf diesen Feldweg stößt, geht es gegenüber auf einem Weg weiter. Der Weg ist ausgeschildert mit Schwarzbachtal/Briefträgerweg. Damit man das ganze Schwarzbachtal erwandert, geht es nach 230 Meter nach links. Diese Abzweigung hat zwar ein Pferdewegkennzeichen, ist aber normalerweise ein ganz normaler Wanderweg. Warum auch immer dieses Kennzeichen dort hängt, aber vermutlich soll es den Reitern nur zeigen, dass auch dieser Weg für sie empfehlenswert ist. Der Weg führt mit sehr leichtem Gefälle bis nach Lohsdorf. In Lohsdorf geht es nach rechts ungefähr 200 Meter auf der asphaltierten Dorfstraße. Der Weg ist mit dem gelben Strich gelber Strich markiert.
Schmallspureisenbahnwagon_Lohsdorf_kleinAn dem alten Schmalspurbahnhof von Lohsdorf geht es nach rechts weiterhin auf der Wanderwegmarkierung. Auf dem Grundstück des ehemaligen Bahnhofes befindet sich jetzt das Vereinsgelände des Schwarzbachbahn e.V (www.schwarzbachbahn.de).  Kurz hinter dem Vereinsgelände startet eines der ruhigsten Täler der Sächsischen Schweiz, das Schwarzbachtal. Der Wanderweg führt zum Teil auf der alten Bahntrasse entlang, aber an manchen Stellen hat sich die Natur ihr Terrain zurückerobert. So kann man noch sehr deutlich zwei Brücken der Bahntrasse erkennen, die aber zur Überquerung des Schwarzbaches nicht mehr geeignet sind. Kurz vor dem ersten Tunnel schwenkt der markierte Wanderweg nach links und führt in einem großen Bogen um den Maulberg. Hinter der Bergumrundung geht es über eine kleine Fußgängerbrücke auf die andere Seite des Schwarzbaches und dann ein paar hundert Meter weiter auf der linken Bachseite. Schmalspurbahn_ViaduktDann kreuzt der Weg wieder den Bach und führt auf der schon bekannten Bahntrasse weiter. Nach ein paar Metern (< 100 Meter) auf dem breiteren Wanderweg, biegt der markierte Weg nach links ab, die Wanderung geht aber geradeaus auf einem kleineren Pfad durch den zweiten Tunnel der Schwarzbachtalbahn. Im Sommer ist der Eingang/Zugang zu dem Tunnel etwas schwerer zu erkennen, da dann der Wald über dem Eingangsportal sehr dicht ist. Man merkt aber spätestens nach 350 Metern dass man zu weit gewandert ist, weil man dann wieder an dem Aufstieg zum Goßdorfer Raubschloss ankommt. Der Tunnel geht insgesamt 63 Meter durch den Felsen des Goßdorfer Raubschlosses und kommt auf der anderen Seite im Sebnitztal wieder heraus.
Bieber_Zahnabdruck_kleinGleich hinter dem Tunnel kommt eine kleine Attraktion der Strecke, eine Viadukt über die Sebnitz. Erst letztes Jahr (2005) hat diese Brücke ein Geländer bekommen. gefaellter_Baum_vom_Bieber_kleinBis dahin war die Überquerung immer mit leichtem Nervenkitzel verbunden, aber jetzt trauen sich selbst Mütter mit kleinen Kindern drüber 😉 . Faszinierend ist, dass so eine alte Brücke anscheinend noch ohne jegliche Schäden dort steht und dass obwohl an ihr bestimmt in den letzten 50 Jahren keine erhaltenden Maßnahmen durchgeführt wurden. Ganz besonders erfreulich ist, dass sich im Winter 2005/2006 anscheinend ein Biber, oder vielleicht sogar eine Biberfamilie, unterhalb des Viaduktes herumgetrieben haben muss, da sehr eindeutige Spuren an den Bäumen zu sehen sind. Knapp hinter dem Viadukt erreicht der Wanderweg die Bahntrasse der Sebnitztalbahn. Am Bahnübergang geht es über die Bahnlinie hinweg und dann am Bahndamm auf der schön bekannten Wanderwegmarkierung gelber Strich gelber Strich weiter. Schrammstein_vom_Adamsberg_kleinDer Weg überquert auf einer eigenen kleinen Brücke die Sebnitz und geht dann in einem großen Bogen über eine Wiese. Hinter der Wiese verläuft der Wanderweg noch ein kurzes Stück (ca. 300 Meter) zwischen der Bahntrasse und dem Berghang entlang, um dann den beschrifteten Aufstieg in die Richtung Altendorf zu verlassen. Der Weg biegt im spitzen Winkel ab und geht dann durch einen dichten Wald bis nach Altendorf hoch. Kurz vor Altendorf empfehle ich noch mal einen kleinen Aufstieg auf den Adamsberg. Auch vom Adamsberg hat man einen sehr schönen Ausblick auf die hintere Sächsische Schweiz. Am Orteingang befindet sich der Ausgangspunkt der Wanderung.

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