Goldsteig

Abstimmung:
unsere Bewertung::
positivpositivpositivpositivnegativ
Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 3,00 h
Entfernung:
ca. 11,50 km
Höhenunterschied:
ca. 390 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Untergrund:
Forstweg
Wanderweg und Pfad Treppen
empfohlene Karten:
Kleiner Zschand;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Kirnitzschtal - Neumannmühle - gelber Strich - Großer Zschand - Zeughaus - Wolfsschlüchte - Roßsteig - Goldsteig - Richterschlüchte - grüner Punkt - Krinitzgrab - Katzenstein - Roßsteig - grüner Strich - Heringsloch - Quenengrund - Quenenwiese - Kleiner Zschand - Kirnitzschtal - Felsenmühle - Flößersteig - Neumannmühle

Beschreibung:

Die Goldsteig- Wanderung beginnt wie so einige Wanderungen an der Neumannmühle. Als erstes geht es den großen Zschand bis zum ersten Weg hinterm Zeughaus hoch. Der Weg ist sehr angenehm zu gehen und sehr gut ausgebaut. Das ist aber auch gar kein Wunder, da bis zum Ende letzten Jahres (2001) hinter dem Zeughaus ein altes Stasi-Ferienheim stand. Ich kenne diesen Gebäudekomplex zwar nur als eine verlassene Anlage, aber früher muss hier relativ viel los gewesen sein. Also weiter geht es. Wie schon gesagt, geht der Weg rechts hinter dem Zeughaus den Berg hoch. Man folgt dem blauen Strich blauer Strich die nächsten 800 Meter. Zur linken Seite sieht man vor sich den Goldstein und davor geht ein relativ unscheinbarer Trampelpfad an der Felsenkante entlang. Diesem Weg folgt man jetzt immer entlang. Bis hierhin war der Weg noch mit jeglichem Schuhwerk zu bewerkstelligen, ab jetzt wird es schwieriger. Der Weg geht über Wurzeln, Felsen und Sandhaufen immer unterhalb der Felsen entlang. In diesem Bereich hat die Wanderung sehr viel Ähnlichkeit mit der Thorwalderwändewanderung. Beide gehen über einen schmalen, ruhigen Weg immer am Felsen entlang und sind nicht gerade die Hauptrennpfade. Der einzige Unterschied zwischen den beiden ist die Besucherart. Auf dem Thorwalderwändeweg sind es Wanderer, auf dem Goldsteig sind es mehr die Kletterer. Hier sollen riesig viele Kletterfelsen bzw. -wände sein. Mir selber sind hier schon einige Kletterer begegnet. Meistens kann man sie schon ein ganzes Stück weit hören, da die Karabinerhaken beim normalen Wandern ziemlich klappern. Ich finde es immer wieder faszinierend, an was für Felsen sich diese mutigen Leute hoch bewegen und dass nicht mehr dabei passiert. Respekt. Also weiter auf dem Weg. Er endet nach einer längeren Strecke auf der Richterschlüchte. Längere Strecke bedeutet, dass man 2,7 Kilometer unterwegs ist. Normalerweise würde man diese Strecke auf einem normalen Weg in etwa einer 1/2 Stunde schaffen. Hier benötigt man etwas mehr als eine Stunde, da es nicht eine gerade Rennbahn ist, sondern ein wenig uneben. Die Richterschlüchte erreicht man an der Richtergrotte. Hier regnet es aus großer Höhe in einem konstanten Strom aus einer Spaltquelle. Es geht die Richterschlüchte den Berg hoch. Man folgt dem grünen Punkt grüner Punkt die nächsten 2 Kilometer. Früher führte der Weg an der Grenze zu Böhmen entlang. Seit aber die Grenzregion in diesem Bereich zur Nationalpark-Kernzone erklärt worden ist, muss der Weg einen kleinen, aber angenehmen Schlenker gehen. Man kommt an einem sehr wackelig aussehenden Felsen vorbei. Das Ding heißtwakeliger_Felsen Katzenstein. Nach den schon gerade erwähnten 2 Kilometern geht auf der rechten Seite der grüne Strich grüner Strich wieder ins Tal zurück. Zum Anfang macht der Weg einen ausgebauten Eindruck, was aber schnell in einen felsigen Pfad umschlägt. Er ist aber ganz gut begehbar, nur halt nicht für Kinderwagen und sonstige Bewegungsbehinderte geeignet. Der Weg endet auf den Quenenwiesen. Auch hier folgt man dem grünen Strich weiter, bis man die Felsenmühle erreicht. Jetzt muss man die letzten paar Meter entweder auf der Kirnitzschtalstraße oder auf dem Flößersteig nach rechts (also die Kirnitzsch hoch) gehen. Ich selber hatte mein Auto an der Felsenmühle geparkt. Dieser Parkplatz hat den Vorteil, dass er nichts kostet, aber es sind auch maximal 6 Autos dort in der Lage zu parken. Deshalb sieht der Höhenverlauf der Strecke leicht anders aus als ich ihn hier beschrieben habe. Der Weg ist so ungefähr um 700 Meter früher gestartet und dafür dann früher beendet.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit Bus bis zur Haltestelle Kirnitzschtal Neumannmühle mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Neumannmühle
    Parkplatzgebühr für die Wanderung: 3,00€

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.