Hohnstein

Abstimmung:
unsere Bewertung::
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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 4,50 h
Entfernung:
ca. 22,50 km
Höhenunterschied:
ca. 625 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
leicht
lang
lange Treppe
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen
empfohlene Karten:
Brand – Hohnstein;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Altendorf - Adamsberg - roter Strich - Sebnitztal - Kohlmühle - Kohlichtgraben - Ochelweg - Tiefer Grund - roter Strich - Brandstufen - Brand - Brandstraße - blauer Strich - Hohnstein - Rathausstraße - Rathaus - Bärengehege - Schindergraben - Polenztal - roter Punkt - Waltersdorfer Mühle - Polenztalweg - Frinzthalmühle - Hohnsteiner Straße - roter Punkt - Am Sebnitzbach - Oechelgrund - Ochelmühle - Kohlmühle - blauer Strich - Grauscher Weg - Rathmannsdorfer Straße - Altendorf

Beschreibung:

Diesmal geht die Wanderung von Altendorf nach Hohnstein und auch wieder zurück. Der Start ist wie bei allen Altendorf-Wanderungen das Haus Sebnitzer Str. 1. Man könnte natürlich auch vom Parkplatz am Altendorfer Sportplatz starten.
Also man wandert Richtung Adamsberg. Wie bei jeder Wanderung, die am Adamsberg vorbeigeht, so ist es auch diesmal, man sollte mal kurz auf den Berg hoch wandern, um die schöne Aussicht zu genießen. Vom Adamsberg geht es weiter den Weg immer an den Schrebergärten entlang zum Wald hinunter. Der Weg in den Wald ist leicht versteckt, aber doch relativ einfach zu finden, da man sich immer am Rande der Schrebergärten hält. Im Wald angekommen, folgt man dem Weg immer weiter den Berg hinunter, bis man im Tal an der Bahnlinie Bad Schandau – Sebnitz ankommt. An der Bahnlinie geht’s nach links Richtung Kohlmühle bis zum beschrankten Bahnübergang. An dem Bahnübergang kann man auf einer kleinen Brücke die Sebnitz überqueren und dann auf der Straße nach rechts gehen. Die Straße knickt mit einer abknickenden Vorfahrtsstraße nach links ab. Dieser Kurve folgt man und geht am ehemaligen Bahnhofsgebäude vorbei. Nach ein paar Metern knickt die Straße schon wieder nach links ab, wobei man diesmal aber geradeaus geht. Der Weg geht auf einer asphaltierten schmalen Straße den Berg hoch. Wenn man dieser Straße bis zum Ende folgen würde, dann käme man in Goßdorf raus. Zum Glück muss man diesen Berg nicht bis zum Ende hoch schnauben, sondern nur bis zur ersten Rechtskurve. Dort führt ein mit dem gelben Strich gelber Strich markierter Pfad in den Wald. Diesem Weg geht man hinterher. Der Weg wird relativ schnell zu einem kleinen Pfad, der durch eine feuchte, romantische Schlucht führt. Ganz besonders interessant ist diese Schlucht im Winter. Dann hängen von den Felsen an den Seiten riesige Eiszapfen und der Bach sucht sich häufig einen neuen Weg. Nur, wer wandert schon im Winter durch die Sächsische Schweiz? Also weiter. Oben angekommen, spaltet sich der Weg nach links und nach rechts. Man geht nach links ein paar Meter auf dem roten Strich roter Strich. Dieser Wegmarkierung könnte man weiter folgen, bis man auf die Straße nach Hohnstein trifft. Nur, ich kenne einen besseren Weg. Nach 1/4  Kilometer auf dem rot markierten Wanderweg hält man sich immer auf der linken Seite und geht dem sogenannten Ochelweg nach. Dieser Weg ist deshalb so schön, da man immer an der Grenze zur Kernzone entlang wandert. Der Wanderweg ist überhaupt nicht anstrengend und wunderbar ruhig. Selbst am ersten Sonntag der Sommerferien begegneten mir hier nur 3 Wanderer und das finde ich auf einer Strecke von fast 4 Kilometern ein echtes Wunder. Nach dieser längeren Strecke, die sich die ganze Zeit am Hang entlang schlängelt, kommt man auf die Straße zwischen Porschdorf und Hohnstein. Diese Straße muss man überqueren und drüben auf der Seite geht es zu einer etwas größeren Fitnessübung. Es stehen die 881 Stufen zur Brandaussicht an. Dieses Teilstück ist wirklich anstrengend, aber die Aussicht vom Brand belohnt die Mühe. Hier befindet sich auch die Brandbaude (
www.brand-baude.de), und Baude sowie Aussicht ziehen recht viele Besucher an, so dass es hier häufig ziemlich voll ist. Der Grund für den regen Besuch ist der gleiche wie bei der Bastei: es gibt auch noch einen anderen Weg hierher. Es führt ein gut ausgebauter Waldweg von Hohnstein zum Brand, nahezu ohne jegliche Höhenmeter. Diesen Weg geht es jetzt bis nach Hohnstein. Im Verhältnis zu den vielen Stufen ist dieser Weg eine wahre Erholung. Kurz vor Hohnstein kann man noch vor einem riesigen Garten einen Abstecher zur Napoleonschanze machen. Hinter der Schranke auf dem Waldweg geht es in Hohnstein weiter, bis der gelbe oder blaue Strich blauer Strich nach links abbiegt. Diesem Weg sollte man auch folgen. Ich selber hatte mir die Wanderung ganz hervorragend mit meinem Navigationssystem vorbereitet, nur leider habe ich dem Ding mal wieder nicht geglaubt, dass nach links der richtige Weg ist. Zum Glück ist es aber auch nicht so besonders schlimm, wenn man bis zum Parkplatz geht und dann nach links. Am Standesamt von Hohnstein treffen die beiden Wege wieder aufeinander. Hinterm Standesamt, das ganz besonders schön hergerichtet ist, geht der Weg steil nach links den Berg hinunter. Man folgt weiterhin dem blauen Strich. Der Weg wird schnell relativ steil und läuft in einem feuchten Tal entlang. Ganz besonders ist zu erwähnen, dass dieses Tal irgendwann mal als Bärengehege fungierte. Aus dieser Zeit stammen auch die riesigen Mauern, die sich quer durch das Tal ziehen. Arme kleine Teddys. Sie wurden hier nur gezüchtet, um dann in Dresden zur Unterhaltung in Wettkämpfen hingerichtet zu werden. An meiner eigenen Intelligenz habe ich an der Tafel zum Gedenken an  Goetzinger_klein Hr. Wilhelm Leberecht Götzinger gezweifelt. Ich habe dieses Hinweisschild gelesen und irgendwie nicht begriffen, warum ich in diesem Tal auf diesen Herrn aufmerksam gemacht werde. Wenn man aber auf den Felsen vor einem schaut, dann versteht man die Tafel. In die Felswand ist das Bild von dem Herrn eingemeißelt. Der Weg führt bis ins Polenztal. Im Tal angekommen, hat man auf der rechten Seite die Möglichkeit, sich in einem Biergarten zu erfrischen oder man begibt sich nach links und folgt dem Polenztal. Der Weg führt immer dem Bach nach, durch ein sehr ruhiges Tal. Dieses Tal ist sehr angenehm zu wandern. Nachdem man das Tal durchquert hat und wieder auf bewohntes Gebiet trifft, geht es auf der Straße Hohnstein – Porschdorf nach rechts und gleich die erste wieder nach links in die Richtung Kohlmühle. Auch wenn ich es normalerweise nicht mag, auf einer asphaltierten Straße zu gehen, so ist diese Straße eine der großen Ausnahmen. Hier fahren nur die Anwohner von Kohlmühle und außerdem ist es so eng, dass sich nur wirklich ganz Gestörte zum Rasen hinreißen lassen. Ich habe bis jetzt nur Autofahrer erlebt, die sich gut benommen haben. Wenn man nach Kohlmühle rein kommt, sieht man auf der rechten Seite den bekannten Bahnhof wieder. An ihm geht man vorbei, wieder über den kleinen Bahnübergang und jetzt den Berg hoch. Vorher ist man an dem Linoleumwerk Likolit (www.likolit.de) vorbeigekommen. Es geht auf der Fahrstraße den Berg hoch. Fast oben angekommen, geht der Wanderweg mit der blauen Markierung nach rechts in den Wald. Na ja. Der Weg kommt ein paar Meter später wieder auf die Fahrstraße. Der einzige Vorteil ist, dass man sich die Spitzkehre in der Straße erspart hat. Ganz witzig an der Straße ist die Ampel, die oben und unten am Berg steht. Sie ist nur für LKW- Fahrer. Damit sich nie zwei LKW auf dieser schmalen und kurvigen Straße begegnen, gibt es hier die Möglichkeit für die Brummifahrer, die andere Fahrtrichtung zu sperren. Oben am Berg angekommen, hat man noch die Straße nach links zugehen, um das letzte Stück nach Altendorf zu schaffen.

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