Jagdsteig Gohrisch

Abstimmung:
unsere Bewertung::
positivpositivpositivnegativnegativ
Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 1,25 h
Entfernung:
ca. 4,50 km
Höhenunterschied:
ca. 98 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
Spaziergang
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad
empfohlene Karten:
Festung Königstein und die Tafelberge;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Gohrisch - gelber Punkt - Onkel Pauls Ruhe - Jagdsteig - Königsweg - Pfaffendorfer Straße - Heideweg - Gohrisch - Grenzstein-Lapidarium - Sandweg - Pladerbergstraße - Neue Hauptstraße

Beschreibung:

Die Wanderung zum Jagdsteig von Gohrisch ist dadurch entstanden, dass ich mal wieder mit dem Finger auf der Wanderkarte Königstein von Herrn Dr. Böhm (www.boehmwanderkarten.de)  herumgefahren und an einer Wanderwegmarkierung in Form eines grünen „G“ hängen geblieben bin. Dieses Wanderwegezeichen markiert einen der Klimaterrainwege von Gohrisch und befindet sich südwestlich der Ortschaft. Der Startpunkt liegt im Ortszentrum von Gohrisch am großen Parkplatz. Von dort verläuft die Wanderung, vom Parkplatz aus gesehen, nach links, bis nach wenigen Metern die Wanderwegmarkierung gelber Punkt gelber Punkt abbiegt. Hier geht es nach rechts. Nach ein paar Metern passiert man eine Gärtnerei und verlässt die Ortschaft. Der Wanderweg führt die ganze Zeit am Waldrand entlang. Nach ½ Kilometer biegt der markierte Weg nach rechts ab und es müssen so ziemlich die einzigen paar Höhenmeter auf dieser Wanderung überwunden werden.  Lilienstein_von_Onkel_Pauls_Ruhe_kleinAuf der linken Wegseite befinden sich zwei Stationen des sehr gut gepflegten Bodenlehrpfades. Nach dem kleinen Aufstieg verläuft die Wanderung in einem Bogen oberhalb von Gohrisch bis zur Aussicht „Onkel Pauls Ruhe“. Die Bänke stehen an einer wirklich schönen Stelle mit einem sehr ruhigen Rundblick. Eine Informationstafel klärt über den Namen des Rastplatzes auf.

Panorama_Onkel_Pauls_Ruhe_klein

Nach diesem ersten sehr schönen Platz geht die Wanderung weiter am Waldrand entlang. Nach ein paar Metern passiert man den Muselweg mit der ziemlich großen und auffälligen Friedenslinde von 1871 und dann es geht weiter auf dem Jagdsteig. Dass dieser Weg den Namen Jagdsteig trägt, ist sehr einfach zu erkennen, wenn man ihn entlangwandert. Auf der rechten Seite befindet sich ein gut übersichtliches Feld mit gleich drei Hochsitzen und einer ähnlich netten Aussicht wie der vorherigen. Die Wanderung geht über den Jagdsteig bis zum Königsweg. Festung_Koenigstein_vom_Koenigsweg_kleinAuch hier biegt der gelb markierte Wanderweg nach rechts ab und es geht wieder zurück in Richtung der Ortschaft. Ziemlich auf der Mitte des Königsweges taucht linker Hand vollkommen überraschend für wenige hundert Meter die Festung Königstein auf.
Danach erreicht man die Pfaffendorfer Straße, der man nach rechts ungefähr ¼ Kilometer folgt. Am Margaretenhof (www.margaretenhof.de) biegt die Wanderung nach links in den Heideweg ab. An diesem Weg befinden sich das Hotel Margaretenhof_Gohrisch_kleinMargaretenhof und der Heidehof_Gohrisch_kleinHeidehof. Im Heidehof ist heutzutage ein Evangelisches Mutter-Kind-Kurhaus untergebracht. Am Ende des Heideweges geht die Wanderung über einen kleineren Pfad weiter zum parallel verlaufenden Sandweg. Nach dem Erreichen dieses Weges sollte man einen kurzen Ausflug nach rechts unternehmen, da sich hier das Gohrischer Grenzsteinlapidarium befindet. Anhand von einigen Tafeln wird super gut erklärt, was es für unterschiedliche Grenzsteine gibt und welche Bedeutungen die Inschriften haben. Nach diesem Abstecher geht die Wanderung wieder zurück bis zum Ende des Sandweges. Auf der Pladerbergstraße geht es nach rechts in Richtung Ortsmitte. Nachdem man das schöne Holzhaus passiert hat, stößt man bald auf die bekannte Pfaffendorfer Straße und dieser folgt man weiter in Richtung Dorfmitte. An der nächsten Kreuzung zwischen der Pfaffendorfer Straße und der Hauptstraße befindet sich eine nette Bank mit einer Informationstafel. Der Inhalt der Laesterbank_Gohrisch_kleinTafel ist wie folgt: „Lästerbank; Wer allhier sitzet in diesem Rund, darf lästern und nörgeln zu jeder Stund´. Er ist gefeit gegen Fiskus und Büttel, darf allzeit spotten über Bux und Kittel. Doch merke: Verlässt er die sichere Rund´, gleich ist er selbst in jedwedem Lästermund.“ Das finde ich sehr nett und es sollten noch so ein paar Bänke in und um Gohrisch aufgestellt werden. Die letzten paar Meter der Wanderung erfolgen nach rechts auf der Hauptstraße bis zum Ausgangspunkt der Wanderung. Damit ist eine kleine, aber ganz nette Runde zu Ende gegangen, die gleich zwei sehr schöne Aussicht geboten hat.
Noch ein kleiner Nachtrag: Da wir die Runde auch mit dem Kinderwagen empfehlen, noch den Hinweis, dass zwischendurch eine Stelle mit ca. 25 Stufen die Fahrt behindert.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit Bus bis zur Haltestelle Kurort Gohrisch Parkplatz mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Gohrisch Ortsmitte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.