Kleinhennersdorfer Damwild

Abstimmung:
unsere Bewertung::
positivpositivpositivpositivnegativ
Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 1,75 h
Entfernung:
ca. 4,00 km
Höhenunterschied:
ca. 140 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
immer, auch an Wochenenden empfehlenswert.
Schwierigkeitsgrad:
Spaziergang
leicht
Untergrund:
asphaltiert
Wanderweg und Pfad Treppen
empfohlene Karten:
Große Karte der Sächsischen Schweiz;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Kleinhennersdorf - Alter Schulweg - roter Strich - Kleinhennersdorfer Stein - Lichterhöhle - Eishöhle - Hampelhöhle - Damwildgehege - roter Strich - Kleinhennersdorf

Beschreibung:

Diese Wanderung ist eine kleine Runde durch ein sehr ruhiges Wandergebiet, das sich ganz hervorragend als Wandergebiet für Kinder darstellt. Der Startpunkt ist der Wanderparkplatz bei Kleinhennersdorf. Auf dem Parkplatz findet man selbst bei größtem Ansturm in der Sächsischen Schweiz immer noch einen Plätzchen, um sein Auto abzustellen. Die Wanderung startet nach rechts auf der kleinen asphaltierten Straße. Die Straße ist nur selten befahren und führt am Rande der Ortschaft entlang. Auf ihr wandert man 300 Meter, um an der ersten Kreuzung nach links abzubiegen. Ab hier ist der Weg für die nächsten 700 Meter mit dem roten Strich roter Strich markiert. Die Wanderung führt am Waldrand entlang. Dieses kleine Teilstück der Wanderung ist sehr angenehm zu laufen und bietet durch ein Feuchtbiotop in der Wiese und ein paar Rastplätze Abwechslungen. Ziemlich am Ende der Wiese ist irgendein seltsames Gebilde gebaut, als wenn an der Stelle von Zeit zu Zeit Vorträge oder so etwas gehalten würden. Auf jeden Fall ist es eine auffällige Ausbuchtung in der Wiese. Die Wanderung geht bis in die Ecke der Wiese. Hier verläuft der markierte Weg weiterhin am Waldrand entlang, die Wanderung geht aber unmarkiert weiter geradeaus. Der Weg führt 150 Meter in den Wald und dann erreicht man noch so einen Platz, an dem anscheinend sich Zuhörer hinsetzen bzw. gestaffelt hinstellen können.
An der Stelle biegt man nach rechts ab und es geht zum Kleinhennersdorfer Stein hoch. Der Aufstieg ist angenehm zu wandern und auch gar nicht so lang. Oben angekommen, sollte man sich links vom Felsen halten, dann erreicht man am zweiten Felsen den Eingang in die Kleinhennersdorfer_Lichterhoehle_kleinLichterhöhle. Ich empfinde diese Höhle als einer der schönsten der Sächsischen Schweiz. Sie ist relativ groß, fast komplett auf einer Ebene und auch ohne Taschenlampe sehr gut begehbar. Zuerst hatten unsere Zwerge (3 und 5 Jahre) vor der dunklen Höhle ein bisschen Angst, nachdem sich ihre Augen aber dran gewöhnt hatten, konnten wir sie nur durch das Locken mit einer weiteren Höhle wieder herausbekommen. Die Lichterhöhle scheint auch sehr beliebt bei Freiübernachtern, man nennt diese Form des Campens in der Sächsischen Schweiz Boofen, zu sein. Die Spuren von den Übernachtungen sind eindeutig. So stehen einige dutzend Teelichter in der Höhle, man kann so einige Kronkorken finden und ein paar verloschene Feuerstellen sind auch zu entdecken. Also wir letztens bei der Lichterhöhle waren, lag vor der Höhle ein Hinweiszettel zu Freiübernachtungen im Wald. Wem der Platz vor der Höhle bzw. am Felsfuß zu ungemütlich ist, um eine kleine Rast einzulegen, der kann auch auf den Kleinhennersdorfer Stein hoch steigen. Der Aufstieg befindet sich auf der rechten Seite der Lichterhöhle. Hier geht es ziemlich bequem auf den Felsen hoch. Leider ist der Felsen heutzutage so zugewachsen, dass es keinen richtigen Aussichtpunkt mehr gibt. Trotzdem bieten sich mehrere Felsmurmeln zu einer kleinen Rast an.
Der Weg geht wieder herunter und zur Suche nach der nächsten Höhle. Es befinden sich noch zwei größere Höhlen in dem Felsen, der zwischen Lichterhöhle und dem Abstieg liegt. Kleinhennersdorfer_Eishoehle_kleinEs sind die Eishöhle und die Hampelhöhle. Sie sind beide nicht so groß wie die Lichterhöhle, aber durch ihre verschachtelte Form auch eine Erkundung wert. Mindestens bei der Eishöhle sollte man aber eine Minitaschenlampe dabei haben, da man sonst schnell den hinteren Teil der Höhle übersieht. Wenn man mit Kindern dort reinkrabbelt, sollte man natürlich dran denken, dass jedes Kind eine Taschenlampe dabei hat. Nach dieser Höhlenerkundungstour geht es wieder auf dem gleichen Weg herunter, wie man hoch gekommen ist. Nachdem man wieder an dem Platz mit den Stufen und der Informationstafel zu den Kleinhennersdorfer Höhlen angekommen ist, geht es geradeaus weiter. Der Weg verläuft auf der Rückseite des Köhler-Hübels entlang. Nach 200 Metern erreicht man eine Weggabelung, an der man nach links weiter geht. Nach wenigen Metern erreicht man den Waldrand und das Wildgehege. Holzwaldbahn_Berndi_kleinIch bin mir leider nicht ganz sicher, zu welcher Ortschaft das Wildgehege denn jetzt gehört, da es zwischen den Ortschaften Papstdorf und Kleinhennersdorf liegt. Kleinhennersdorfer_Damwild_Schutzhuette_kleinEigentlich ist es ein bisschen näher an der Ortschaft Papstdorf dran, aber auf dem Schild steht Wildgehege Kleinhennersdorf. Am Rande des Geheges befindet sich die kleine Holzwaldbahn „Berndi“, die äußerst beliebt bei den kleineren Besuchern ist. Ein bisschen gemein ist, wenn man seinen Kindern versucht hat klarzumachen, dass das Damwild äußerst scheu ist und man deshalb möglichst leise sein soll, nur wie sollen die Kinder leise Eisenbahn fahren? Kleinhennersdorfer_Wildgehege_kleinAber vermutlich sind die Tiere inzwischen so an Wanderer und Kinder gewöhnt, Kleinhennersdorfer_Damhirsch_Hirschkuh_kleindass sich sogar eine Hirschkuh bis an den Zaun wagte und die Kinder das Tier streicheln konnten.
Die Wanderung geht links zwischen dem Gehege und dem Wald entlang. Markiert ist der Weg mit dem schon bekannten roten Strich roter Strich. Am Ende des Geheges hat man einem erstklassigen Ausblick über die Ortschaft Kleinhennersdorf hinweg auf die Schrammsteine.
Panorama_Kleinhennersdorf_Dammwild_klein
Diese schöne Aussicht kann man noch ein ganzes Stück weiter genießen, da der weitere Wanderweg auf die Ortschaft Kleinhennersdorf zu geht. Auf der anderen Seite der Wiese stößt man wieder auf den bekannten Weg. Auf ihm wandert man bis zum Ausgangspunkt der Wanderung zurück. Noch ganz besonders möchte ich auf die Heymannbaude (www.heymannbaude.de) auf der Rückseite des Parkplatzes hinweisen. Diese Pension/Gaststätte wird seit 2005 von zwei sehr netten Wirtsleuten betrieben. Wir sind von der Freundlichkeit und der schönen Terrasse beeindruckt gewesen.

Kleiner Nachtrag durch einen freundlichen Menschen der Heymannbaude:
Ich gehe mal davon aus, Sie meinen dieses Holzpodest am Weg. Genau an dieser Stelle singt der Bergsteigerchor „Kurt Schlosser“ jedes Jahr am zweiten Septemberwochenende. Tolle Veranstaltung übrigens !
Danke für den netten Hinweis.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit Bus bis zur Haltestelle Kleinhennersdorf Wendeplatz mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Kleinhennersdorf

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