Kleinstein

Abstimmung:
unsere Bewertung::
positivpositivpositivpositivnegativ
Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 2,75 h
Entfernung:
ca. 8,00 km
Höhenunterschied:
ca. 370 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
nicht an langen Wochenenden
Schwierigkeitsgrad:
leicht
sehr schmale Stelle
Untergrund:
Wanderweg und Pfad Treppen
empfohlene Karten:
Große Karte der Sächsischen Schweiz;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Parkplatz Sturmbauers Eck - roter Strich - Kleinstein - Kleinsteinhöhle - gelber Strich - Hohes Gewände - Arnstein - roter Strich - Neuer Weg - Parkplatz Sturmbauers Eck

Beschreibung:

Nachdem ich schon einige Male etwas von einer Kleinstein-Höhle gehört hatte und letztens ein Bild dieses Felsentors gesehen habe, musste endlich ein Ausflug dorthin unternommen werden. Da es bei mir normalerweise nicht vorkommt, dass ich mir nur einen besonderen Punkt ansehe, sondern ich immer versuche, das mit einer Wanderung zu verbinden, ist folgendes dabei herausgekommen.
Startpunkt der Runde ist der Parkplatz unterhalb von Sturmbauers Eck an der Kirnitzschtalstraße. Gleich gegenüber des Parkplatzes geht es auf einem langsam ansteigenden Weg in die Richtung des Kleinsteins. Vorsicht, nicht den steilen Aufstieg zum Sturmbauers Eck/Saupsdorf hoch. Kurz nachdem man den Wald erreicht hat, biegt der rot markierte Weg roter Strich nach rechts ab. Der Pfad steigt über ein paar Stufen den Hang hoch. Nach den ersten paar Metern biegt der markierte Weg nach rechts auf eine Treppe ab. Hier geht es erstmal ein paar Meter weiter geradeaus, auf gleich bleibender Höhe am Felsen entlang. Dieses Teilstück ist der Zugang zur Kleinsteinhöhle. Wirklich überrascht war ich, dass zu diesem wirklich imposanten Felsentor kein Hinweisschild am Wegesrand steht. Vermutlich hatte es sich im Herbst 2006 nur selbstständig gemacht. Kleinsteinhoehle_kleinMan erreicht die Höhle, bzw. ich würde es eher als Felstor bezeichnen, schon nach wenigen Metern. Ich war wirklich erstaunt. Es hat nicht ganz die Ausmaße des Kuhstalls oder des Prebischtors, aber dafür ist es auch ein viel ruhigerer Platz. Anscheinend tummeln sich hier auch einige Kletterer, da die Spuren an den Felsen sehr deutlich nach Kletterseilen aussehen. Die Kleinsteinhöhle bietet sich ganz hervorragend zum Verweilen an, auch wenn die Wanderung erst ein paar Meter lang ist. Zumindest sollte jeder einmal den Ausblick aus dem Felsentor über das Kirnitzschtal genießen.
Der weitere Verlauf der Wanderung ist wieder über den Pfad zurück bis zum rot markierten Weg und dann nach links die Stufen hoch. Der Aufstieg ist nicht außergewöhnlich anstrengend und schon nach kurzer Strecke erreicht man einen weiteren Aussichtpunkt. Wenn unten bei der Kleinsteinhöhle vielleicht noch ein paar Mitmenschen waren, so ist es die paar Meter weiter oben sehr selten, dass man die Aussicht mit irgend jemandem teilen muss. Der Weg steigt nach ein kleines Stück an und dann verlässt der Weg auch schon den Wald. Es geht nur noch mit einer kleinen Steigung am Waldrand entlang, bis zu einer Wegkreuzung. Diese Wegkreuzung befindet sich nur wenige Meter (höchstens 400 Meter) von der Ortsgrenze von Saupsdorf entfernt.
An der Wegkreuzung geht es nach links auf der Wegmarkierung gelber Strich gelber Strich weiter. Ausblick_vom_Arnstein_uebers_Kirnitztal_kleinDie Wanderung verläuft erst noch ungefähr einen Kilometer über Felder und Wiesen, bis sie in den Wald des Kirnitzschtals bzw. des Ottendorfer Bachs tritt. Der Weg verläuft mit einem ganz annehmbaren Gefälle in Richtung Kirnitzsch. Zwischendurch stößt noch die gelbe Punkt Markierung auf die Wanderstrecke und ungefähr 700 Meter hinter dem Zusammentreffen der Wegmarkierungen biegt nach links der Aufstieg zum Arnstein ab. Den Aufstieg sollte man sich nicht entgehen lassen, da sich oben auf dem Arnstein das ehemalige Ottendorfer Raubschloss befindet. Heutzutage sind hier oben nur noch die letzten Spuren zu sehen, aber mit ein bisschen Fantasie kann man sich vorstellen, dass man in weit vergangenen Zeiten aus dieser Position sehr gut die beiden Täler des Kirnitzschtals und des Ottendorfer Baches beobachten konnte. Heutzutage nennt man solch einen Platz eher eine super Aussicht. An Spuren von dem Ottendorfer Raubschloss kann man folgendes finden: mehrere Auflagerstellen für Balken von Gebäuden/Hütten, mehrere eingeritzte Bilder im Felsen, eine versteckte Höhle und natürlich die große Zisterne. Der Auf- und Abstieg erfolgt über ein paar Stufen und eine engere Felsspalte. Diese Felsspalte ist nichts besonders wildes, aber mit einem Rucksack oder einer Kraxe (Kindertrage) ein kleines Problem.
Nach dem Abstieg vom Arnstein wieder herunter geht es nach links auf den beiden gelben Markierungen weiter. Nach ungefähr  ½ Kilometer verlässt man die beiden gelben Markierungen und wandert auf dem schon bekannten roten Strich roter Strich weiter. Der Weg schlängelt sich sehr angenehm die letzten 2,5 Kilometer unterhalb der Felsen entlang, bis man wieder am Ausgangspunkt der Wanderung ankommt. Damit ist eine sehr schöne Wanderung zu Ende gegangen, die mit dem Arnstein und der Kleinsteinhöhle zwei abwechslungsreiche Zwischenstationen liefert.
Entschuldigung für die wirklich schlimme Fotoqualität, aber wenn ich meinen richtigen Fotoapparat vergessen habe, dann muss das Fotohandy herhalten.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit Bus bis zur Haltestelle Kirnitzschtal Sturmbauers Eck mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Sturmbauers Eck

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