Kräuterwanderung

Abstimmung:
unsere Bewertung::
positivpositivpositivpositivnegativ
Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 3,00 h
Entfernung:
ca. 1,00 km
Höhenunterschied:
ca. 55 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
Spaziergang
Untergrund:
Wanderweg und Pfad
empfohlene Karten:
Hinterhermsdorf und die Schleusen;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Saupsdorf - Hinteres Räumicht - Kräuterbaude - Palmes Stein - Kräuterbaude

Beschreibung:

Nachdem ich schon mehrmals mit dem Nationalparkführer Heiko Hesse (www.kraeuterbaude-am-wald.de) unterwegs gewesen bin, wollten wir auch unbedingt mal die kleine Kräuterwanderung mitmachen. Blöderweise wird die Wanderung nur einmal im Monat angeboten und irgendwie hat es mit unserem Terminkalender nie geklappt. Nun hat es aber doch endlich im September einen passenden Termin gegeben, der auf der Internetseite des Nationalparks (www.nationalpark-saechsische-schweiz.de) mit folgenden Worten angeboten wurde:

Kräuterwanderung – es führt Sie Heiko Hesse
Treffpunkt: Hinterhermsdorf, Kräuterbaude (ehemals Hotel am Wald an der Verbindungsstraße zwischen Hinterhermsdorf und Saupsdorf)
Tag: jeden ersten und dritten Samstag im Monat
Uhrzeit:10:00 Uhr
Dauer: ca. 2-3 h, leichte Tour
Kosten: 6,00€ Erwachsene, 3,00€ Kinder bis 12 Jahre
Anmeldung: Für diese Wanderungen müssen Sie sich nicht anmelden, sondern einfach zum angegebenen Treffpunkt pünktlich erscheinen.

Auch wenn eigentlich in der Beschreibung steht, dass Heiko Hesse die Wanderung führt, so ist die eigentliche Durchführende seine Frau (Janet Hoffmann). Als kleine Begrüßungsrunde hat sie sich auch gleich zum Anfang vorgestellt und mich damit schon verblüfft, Kraeuterhexe_Hoffmann_kleinwas es heutzutage alles an Ausbildungen gibt. Mir war es zumindest nicht bekannt, dass es eine Ausbildung zur Phytotherapeutin (Heilkräuterkundlerin) gibt, aber das besonders Schöne auf dieser Wanderung war, dass die „Kräuterhexe“ (zumindest ihr Mann nennt sie so) ihr Wissen super gut vermitteln kann. Am Anfang erklärte Frau Hoffmann auch gleich, dass man Kräuter niemals in Plastiktüten sammelt, da die Pflänzchen sofort anfangen zu schwitzen und ihre Wirkung verlieren. Deshalb empfahl sie einen Korb zum Sammeln und für die Kräuterwanderung hatte sie netterweise Brottüten aus Papier für alle Teilnehmer dabei.
Wir haben schon an so einigen geführten Wanderungen im Nationalpark teilgenommen, aber dass bei einer Führung tatsächlich 18 Teilnehmer gewesen sind, haben wir noch nie erlebt. Das ist sehr positiv. Es waren auch alle Teilnehmer ganz angenehm, keiner musste sich besonders hervortun. Gleich auf den ersten paar Metern, noch auf dem Parkplatz der Kräuterbaude, war der erste Haltepunkt, an dem uns die ersten drei Kräuter gezeigt und ihre Verwendung erklärt wurden. Die hier abgebildeten Pflanzen(teile) sind ein paar der Pflanzen (aber nicht alle), die wir auf der Wanderung als nützliche Heil- oder interessante Küchenkräuter kennengelernt haben.

Wilder_Thymian_klein

Indisches_Springkraut_klein

Johanniskraut_klein

Knoblauchrauke_klein

Gundermann_klein

Schoellkraut_klein

Wilder Thymian

Indisches Springkraut

Johanniskraut

Knoblauchrauke

Gundermann

Schöllkraut

 Hagebutte_klein  Brennnessel_klein  Rainfarn_klein  Frauenmantel_klein  Breitwegerich_klein Brombeere_klein

Hagebutte

Brennnessel

Rainfarn

Frauenmantel

Breitwegerich

Brombeere

Stinkender_Storchschnabel_klein

Schafgarbe_klein

Giersch_klein

Loewenzahn_klein

Baerenklau_klein

Sauerampfer_klein

Stinkender Storchschnabel

Schafgarbe

Giersch

Löwenzahn

Baerenklau

Sauerampfer

Jede der Erklärungen war super gut und auch für Laien verständlich. Ganz besonders nett war der sehr freundliche und gut gelaunte Gesichtsausdruck der „Kräuterhexe“. auf_Kraeuterwanderung_Weifbergturm_gesehen_kleinDie Wanderung führte von dem Parkplatz in Richtung Weifberg und machte alle paar Sammlung_Kraeuter_von_Kraeuterwanderung_kleinMeter einen kurzen Zwischenstopp. Das war äußerst interessant, denn eine Vielzahl der Pflanzen haben wir schon mal am Wegesrand gesehen, aber zumindest mir war der größte Teil davon unbekannt. Insgesamt ging es aber nur wenige hundert Meter in Richtung Weifberg, um dann mit einem kleinen Schlenker die Strecke wieder zurück zu wandern.
Diese Miniwanderung oder auch Führung war sehr angenehm und die drei Stunden vergingen wie im Fluge. Es hat wirklich Spaß gemacht und wir werden ganz sicher auch die Kräuterbaude für ein abwechslungsreiches Essen besuchen.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit Bus bis zur Haltestelle Hinterhermsdorf Erbgericht mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Kräuterbaude

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