Labyrinth Wanderung

Abstimmung:
unsere Bewertung::
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Karte:
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Dauer:
ca. 3,00 h
Entfernung:
ca. 8,50 km
Höhenunterschied:
ca. 275 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen
Klettern
empfohlene Karten:
Elbsandsteingebirge;
Kompass
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Leupoldishain - grüner Punkt - Promenade - Bars Grund - Naturbühne - Kuhstall - Wolfsgrundwächter - Labyrinth - blauer Strich - Bernhardstein - Taufstein - Parkplatz Labyrinth - grüner Punkt - Gründeweg - Pferdelochweg - Breite Heide - Hackens Berg - Leupoldishain

Beschreibung:

Da meine Tochter mal wieder zum Labyrinth wollte, ich aber nicht schon wieder Lust hatte über den gleichen Weg die kleine Runde zu machen, musste eine neue Strecke gefunden werden. Dabei ist ein sehr schöner Weg herausgekommen, der auch für die meisten Zwerge noch ganz gut zu bewältigen ist.
Lore_Leupoldishain_kleinDer Start ist die kleine Ortschaft Leupoldishain. In dem Ort gibt es gleich zwei schöne Parkplätze. Der eine befindet sich am Ortseingang, der zweite liegt gleich im Zentrum und bittet ca. 10 Fahrzeugen Platz. An diesem Parkplatz ist auch der Startpunkt der Wanderung. Gleich neben dem Parkplatz wird man durch eine alte Lore auf einen der großen Arbeitgeber der Ortschaft hingewiesen: Der Uranbergbau von Firma Wismut. Eine kleine Tafel erinnert an die Historie des Bergbaus. Vom Parkplatz geht es ein paar Meter nach rechts, auf der Wanderwegmarkierung gelber Strich gelber Strich. Taufstein_am_Bernhardstein_kleinDer Weg zweigt schon nach ein paar Metern von der Hauptstraße ab und geht zu den Nikolsdorfern Wänden. Ungefähr 300 Meter hinter dem letzten Haus, verlässt man den markierten Wanderweg nach rechts in den Bärs Grund. Dieser Grund ist der zweite größere Einschnitt in die Nikolsdorfer Wänden. Der Weg steigt langsam an und führt auf die Nikolsdorfer Wänden hoch. Oben angekommen geht es auf dem breiten Forstweg nach links weiter. Die ganzen grünen Punkte und Striche neben dem Weg sind Markierungen, um Erdbewegungen durch den Bergbau festzustellen. Der Weg verläuft weiterhin geradeaus, auch wenn zwischendurch der breite Forstweg in einen schmalen Pfad übergeht. Auf der anderen Seite der Nikolsdorfer Wänden geht es wieder den Berg runter, bis man auf einem breiten Weg am Fuße des Labyrinth ankommt. Das Labyrinth wird im Uhrzeigersinn, auf dem betonierten Weg, umrundet. Es geht vorbei an einem Felsblock der schon als erster Kletterstein sehr gut geeignet ist. Aussicht_vom_Bernhardstein_Koengistein_und_Lilienstein_kleinNach 300 Meter auf dem breiten Forstweg erreicht man einen kleinen Rastplatz mit einem gewaltigen Baumstumpf. An der Stelle empfiehlt sich ein kurzer Abstecher auf den Bernhardstein. Aussicht_vom_Bernhardstein_Pfaffenstein_und_Pabststein_kleinDazu geht es auf der Wanderwegmarkierung blauer Strich blauer Strich entlang. Zum Anfang verläuft der Weg fast ebenerdig, bekommt dann aber doch eine kleine Steigung, die kurz vor der Aussicht Bernhardstein in einer Treppe mündet. Die paar Stufen geht es hoch, damit man sich oben, über eine sehr ruhige Aussicht auf die linkselbigen Steine erfreuen kann. Nach der kleinen Erholung geht es wieder auf dem gleichen Weg zurück bis zum kleinen Rastplatz. Auf der gegenüberliegenden Seite geht es den Hang hoch zum Labyrinth.
Labyrinth_Felsentor_kleinDas Labyrinth ist ein Paradies für kleine als auch große Kletterer. Labyrinth_Herren_oder_Damen_kleinDurch das ganze Felslabyrinth zieht sich ein durchnummerierter Weg mit einer ganzen Menge an unterschiedlichen Höhlen, Felsspalten und Durchgängen. Auch mir macht es immer wieder Spaß hier durch zu krabbeln. Als ganz wichtige Empfehlung sollte man nicht die besten Sonntagsklamotten tragen, da man es nicht schaffen wird, ohne schmutzig zu werden die Strecke zu absolvieren. Am Labyrinth ist es auch sehr ungewöhnlich, wenn man in den Felsen alleine sein sollte. Normalerweise sind immer noch irgendwelche Mitmenschen in den Felsen. Dadurch das der eigentliche nummerierte Weg aber eine freiwillige Einbahnstraße ist, trifft man die restlichen Mitmenschen selten und sie sind ganz sicher nicht störend. Labyrinth_Felsspalte_kleinNachdem man die Runde einmal beendet hat, und die eigenen Kinder nicht so dominant sind, dass sie einen zu einer zweiten Runde überreden, Labyrinth_kleine_Kletterpartie_Station_22_kleingeht es leicht schräg nach rechts den Hang wieder herunter. Der Weg kommt nach kurzer Strecke auf einem asphaltierten Waldweg heraus. Dem Weg folgt man nach rechts, bis der kleine Parkplatz erreicht wird. Diesen umrundet man und geht gleich auf der Rückseite wieder in die Richtung des Waldes. Nach ungefähr 350 Meter teilt sich der Weg. Es geht weiter nach links, da auf dem rechten Weg man das Labyrinth dann vollständig umrunden würde. Also geht es nach links auf dem asphaltierten/betoniertem Weg weiter. Als ich die ersten Male diese Wege gesehen habe, habe ich mich schwer drüber gewundert, was das für seltsame Waldwege sind. Irgendwie kamen sie mir vollkommen überdimensioniert vor. Wenn man aber aufmerksam die Umgebung des Weges betrachtet, dann fallen einem die seltsamen roten Rohre und die Einfüllstelle für Beton auf. rotes_Rohr_Uranbergbau_kleinUm diese Stellen zu beliefern und zu erstellen, werden natürlich etwas größere Fahrzeuge benötigt und deshalb ist ein normaler Waldweg mit den Belastungen überfordert. Kurz hinter der Betoneinfüllstelle biegt der Weg nach links ab und geht dann in einem normalen Waldweg weiter. Betoneinfuellstutzen_Uranbergbau_kleinEin paar Meter auf dem normalen Waldweg, stößt die Wanderwegmarkierung gelber Strich gelber Strich auf den Weg. Auf dieser Markierung geht es jetzt nach rechts, bis in die Ortschaft  Leupoldishain, hinterher. Zwischendurch muss man noch einmal etwas aufmerksam sein, da der markierte Weg vom breiten Forstweg im spitzen Winkel abbiegt und dann auf einem kleineren Weg weiter geht. Leupoldishain erreicht man ziemlich in der Dorfmitte. Etwas überraschend für mich waren zwei Sachen: Erstens führte der markierte Wanderweg über einen elektrischen Weidezaun, den man entweder unter- oder überqueren muss. Die zweite Überraschung waren zwei glatzköpfige Jungs, die vor dem Jugendclub saßen. Obwohl ich sie freundlich grüßte, schauten sie mich an, als wenn ich vom andern Stern gekommen wäre. Anscheinend hatte das Bier ihr Hirn schon schwer geschädigt oder die Sonne hatte den Mund so ausgetrocknet, dass sie nichts mehr sagen konnten. Auf jeden Fall hinterließen die beiden den Eindruck, wie die Sächsische Schweiz momentan in den schlechten Ruf gekommen ist. Schade, da der restliche Ort einen sehr netten Eindruck hinterlassen hat. Den Ausgangspunkt der Wanderung erreicht man, in dem man auf der Hauptstraße nach recht herunterwandert.

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