Lohsdorfer Hufeisenpfad

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Karte:
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Dauer:
ca. 2,25 h
Entfernung:
ca. 8,00 km
Höhenunterschied:
ca. 190 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad
empfohlene Karten:
Brand – Hohnstein;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Lohsdorf - gelber Strich - Kaltenbergblick - Böhmische Glasstraße - Schwarze Pfütze - gelber Strich - Richters Steinberg - Gickelsberg - Alte Goßdorfer Straße - Lohsdorf - Niederdorfstraße - gelber Strich

Beschreibung:

Die Idee zu dieser Wanderung stammt von der großen Informationstafel am Schmalspurbahnhof in Lohsdorf. Dort sind drei Wanderungen beschrieben. Die Hufeisensymbole, mit denen diese Wanderung markiert ist, sind uns schon vorher mehrmals begegnet und deshalb musste die Strecke mal ausprobiert werden. Das Hufeisen soll das Symbol für Handel und Dienstleistung mit Durchreisenden in weit vergangenen Zeiten sein. Es ist auf der gesamten Strecke überall sehr gut zu entdecken und damit ist das Finden der Strecke sehr einfach. schoenes_Vogelhaus_Lohsdorf_klein
Der markierte Wanderweg startet in der Mitte von Lohsdorf und deshalb geht es vom Parkplatz an der Schmalspurbahn erstmal einen halben Kilometer auf der Dorfstraße (Niederdorfstraße) bergauf. Die Straße führt an der ehemaligen Schule mit ihren beiden Glocken auf dem Dach vorbei. Kurz dahinter steht auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein großes Vogelhaus, das wunderschön gestaltet ist. Hier kann jemand wirklich gut mit Holz umgehen.

Bald darauf biegt nach rechts eine Dorfstraße ab und führt leicht ansteigend in nördliche Richtung. Nach 150 Metern erreicht man die Straße An der Glasstraße, auf der es nach links weitergeht. Auch nachdem die Bebauung aufhört, wandert man leicht ansteigend auf dem Feldweg weiter. Blick_in_Richtung_Hintere_Saechsische_Schweiz_kleinDer Weg führt am Waldrand entlang und man hat einen schönen Blick auf das Oberdorf von Lohsdorf. Je länger man auf dem Weg wandert, desto mehr öffnet sich die Landschaft und man hat einen sehr schönen Blick über die Ebene hinüber zur Hinteren Sächsischen Schweiz. Sandsteinsaeule_Alte_Boehmische_Glasstrasse_klein
Der Weg endet auf der Alten Böhmischen Glasstraße, auf der es nach rechts weiter dem Hufeisensymbol hinterher geht. Diesen asphaltierten Feldweg wandert man ½ Kilometer, um dann im spitzen Winkel nach links abzubiegen. Auf der Spitze steht einer der uralten Wegweiser aus Sandstein. Rastplatz_am_Gickelsberg_mitten_im_Feld_kleinMan folgt dem Weg nach Goßdorf über den Betonplattenweg. Nach etwas mehr als einem Kilometer wird die Straße zwischen Lohsdorf und Waitzdorf überquert und auf der Aussicht_hinterm_Gickelsberg_kleingegenüberliegenden Seite folgt man in der Verlängerung des vorherigen Weges einem Feldweg. Schon bald sieht man auf der linken Wegseite ein paar Bäume und einen Rastplatz, zu dem es aber überhaupt keinen Zugang gibt. Sehr seltsam. Der Abstecher quer über das Feld lohnt sich aber, da man hier einen sehr netten Blick über die Landschaft hat.

Die Wanderung geht wieder zurück auf den Feldweg und dann in einem Bogen um den Gickelsberg herum. Am
Blick_vom_Fuss_des_Gickelberges_kleinFuße des Berges steht ein einzelnes Haus, von dessen Zufahrt man eine hervorragende Aussicht auf die Tafelberge der gegenüberliegenden Elbseite und über Goßdorf hinweg auf die Schrammsteine hat. Der markierte Wanderweg geht ein kleines Stückchen den Gickelsberg hoch, um dann aber nach rechts in einen dichten Fichtenwald abzubiegen. Schon nach wenigen Metern verlässt die Wanderung diesen Wald wieder und es geht über eine Wiese weiter. Nach ein paar hundert Metern auf der Wiese biegt der markierte Weg nach rechts ab und man erreicht einen sehr netten Rastplatz mit Blick_oberhalb_Gossdorf_auf_Schrammsteine_kleineiner schönen Aussicht auf die Felsen der Hinteren Sächsischen Schweiz. Ganz besonders fällt dabei der vordere Teil der Schrammsteinkette auf. Gleich an dem Rastplatz biegt man nach links auf die Alte Goßdorfer Straße ab. Der Name suggeriert eine Straße, aber in der Realität handelt es sich um einen gut zu gehenden Feldweg. Vermutlich ist es eher eine dieser uralten Verbindungen zwischen den Dörfern, als man noch zu Fuß oder mit dem Pferd unterwegs war.

Nach ungefähr 200 Metern biegt der Hufeisenweg nochmal nach links ab, es handelt sich weiterhin um die Alte Goßdorfer Straße, und führt dann fast ohne weitere Höhenunterschiede bis nach Lohsdorf. Der Weg endet auf der schon bekannten Hauptstraße (Niederdorfstraße) von Lohsdorf, auf der man noch ein paar wenige Meter nach rechts bis zum Ausgangspunkt zurück wandern muss.

Diese Wanderung ist eine sehr nette entspannte Runde, die nichts besonders spektakuläres beinhaltet, aber einige sehr schöne Aussichten in die Landschaft bietet. Sie ist gut geeignet, wenn die Sächsische Schweiz mal wieder vollkommen überlaufen ist oder man Lohsdorf oder Goßdorf als seinen Ausgangspunkt gewählt hat.

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