Lorenzwände

Abstimmung:
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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 2,50 h
Entfernung:
ca. 7,50 km
Höhenunterschied:
ca. 421 Meter
beste Reisezeit:
nicht an langen Wochenenden
Schwierigkeitsgrad:
Kletterabschnitte
Untergrund:
Forstweg
Wanderweg und Pfad Treppen
Klettern
empfohlene Karten:
Schrammsteine – Affensteine;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Kirnitzschtal - Nasser Grund - Jordanweg - Lorenzlöcher - Wilder Grund - Zurückesteig - blauer Strich - Lorzenzwände - Lehne - grüner Strich - Zeughausweg - Wildwiese - Wenzelsweg - Steinbruchweg - Butterweg - roter Strich - Kirnitzschtal - Nasser Grund

Beschreibung:

Irgendwie hatte ich schon häufig etwas von den Lorenzwänden gehört und gelesen, aber noch nie richtig gesucht. Nach einer kleinen Exkursion mit dem Finger auf der Schrammsteinkarte von Dr. Böhm (www.boehmwanderkarten.de) hatten wir schnell festgestellt, dass es eine Aussicht auf der vorderen Spitze der Lorenzwände geben soll. Also stand das Ziel der Wanderung fest. Damit der Weg nicht ganz so langweilig wird, habe ich den Zugang durch die Lorenzlöcher gewählt. Hier kommt die vollständige Beschreibung der Wanderung:
Der Startpunkt liegt im Kirnitzschtal auf dem Wanderparkplatz Nasser Grund. Von hier geht es über den sehr gut ausgebauten Waldweg durch den Nassen Grund aufwärts. Der Name Nasser Grund ist leicht irreführend, da es sich eigentlich um ein ziemlich normales Tal handelt, das nicht besonders durch hohe Feuchtigkeit auffällt. Jordanweg_aufwaerts_Schrammsteine_kleinNach einer Strecke von ziemlich genau einem Kilometer biegt nach links der Jordanweg ab. Dafür, dass die Wanderung eben noch im Nassen Grund über einen gigantisch ausgebauten Forstweg ging, ist die Strecke durch den Jordanweg schon etwas anderes. Es geht zwar auch nur leicht ansteigend aufwärts, aber dafür auf einem schmaleren Pfad durch eine Felsengasse. Dieser Zugang durch den Jordanweg ist schon ganz nett, wird aber gleich durch die Lorenzlöcher noch übertroffen.
Am Ende des Jordanwegs erreicht man den Zeughausweg. Dieser ziemlich beliebte Wanderweg ist mit mehreren Wanderwegmarkierungen gekennzeichnet, wird aber hier nur überquert, um auf der gegenüberliegenden Wegseite den Zugang der Lorenzlöcher zu betreten. Die ersten paar Meter erfolgen noch in einem breiteren Grund, der aber mit der Zeit enger wird. Nach ungefähr 400 Metern erreicht man eine Felswand, an der verfuehrischer_Pfad_in_den_Lorenzloechern_kleinlinks verführerischerweise ein Pfad vorbeigeht. Dieser Weg endet aber an einigen Felsmurmeln, die auch beim näheren Untersuchen kein Durchkommen anbieten. Also sollte man neben dem Pfad links den Hang hochsteigen und dann oberhalb auf einem Pfad die Felsmurmeln umgehen. Nach etwa 200 Metern erreicht man noch eine weitere Stelle, an der man sich gut verlaufen kann. Hier biegt nach links der breite Zugang zu einem Grund ab, man muss aber geradeaus auf einem unscheinbaren Pfad weiter wandern. Wenn man den Weg in den Grund hinein wählen würde, könnte man schnell anhand der abnehmenden Spuren bzw. der Breite des Pfades feststellen, dass hier alle Wanderer einmal kehrt um machen. Also man geht den schmaleren Pfad geradeaus, es geht noch ein kleines Stück von 300 Metern durch ein paar neu gewachsene Fichten und einen kleinen Bach und dann erreicht man einen breiten Wanderweg.
Diesem folgt man nach rechts. Markiert ist der Weg mit dem blauen Strich blauer Strich. Nach wenigen Metern passiert der Wanderweg die oberen Durchgang_durch_obere_Lorzenzwaende_kleinAusläufer der Lorenzwände in der Form von hochragenden Felswänden. Nach ein paar wenigen Metern biegt nach rechts der grüne Strich grüner Strich ab. Dem Abstieg in die Lehne folgt man wenige Meter (maximal 20 Meter) und dann geht rechts am Hang ein kleinerer Pfad entlang. Diesem Pfad folgt man, um zur vorderen Aussicht auf den Lorenzwänden zu gelangen. Im ersten Teilstück des Pfades haben die Wildschweine im Frühjahr 2008 ziemlich wild herum gegraben, aber je weiter man an die Spitze der Felskette kommt, desto glatter wird der Weg. Nach ¼ Kilometer passiert man die höchsten Felsen der Lorenzwände (die aber nur von Kletterern bestiegen werden können) und dann geht es bis zur Aussicht auf der zweiten Ebene der Felsen nach vorne. Der Aussichtspunkt liefert einen ganz guten Blick auf die Sandlochwaechter_Affensteine_kleinAffensteine mit dem Sandlochwächter Hohe_Liebe_von_Lorenzwaenden_kleinund in die westliche Richtung zu den Schrammsteinfelsen.
Nach diesem Abstecher auf die ruhigen Lorenzwände geht es wieder auf dem gleichen Weg zurück bis zum markierten Weg grüner Strich runter in die Lehne. Der Abstieg durch die Lehne ist nicht besonders steil, aber durch den ausgewaschenen Untergrund manchmal schon ziemlich anstrengend. freigespuelter_Weguntergrund_Lehne_kleinDer Sand ist den Weg hinuntergespült worden, sodass einige kleinere Steine liegen geblieben sind und jetzt den Abstieg leicht erschweren. unterer_Lehnenweg_kleinJe weiter die Wanderung aber die Felsen herunter kommt, desto angenehmer ist der Weg und bald erreicht man den bekannten Zeughausweg. Diesem Weg folgt man nach links auf der Wanderwegmarkierung blauer Strich blauer Strich, bis rechts vor einem die große Wildwiese auftaucht. Wenige Meter vor der Wildwiese biegt rechts ein Waldweg ab, dem man bis zum nächsten Forstweg folgt. Auch dieser Forstweg ist schon ein bekannter Weg, da es sich um die Verlängerung des Nassen Grundes handelt. Damit es aber nicht auf dem gleichen Weg wieder zurück geht, bietet sich an, dem Forstweg ein kleines Stück von 200 Metern nach links zu folgen. Schrammsteine_von_Wildwiese_gesehen_kleinDurch diesen kleinen Falkenstein_von_Wildwiese_gesehen_kleinSchlenker hat man noch einen sehr netten Blick über die Wildwiese hinweg auf die Schrammsteine und den Falkenstein. Am Gedenkstein zur Eröffnung des Nationalparks Sächsische Schweiz am 28. April 1991 durch den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen biegt die Wanderung rechts ab. Dieser Forstweg ist zwar riesig ausgebaut, aber dafür trifft man fast nie jemanden auf dem Weg. Gdenkstein_Eroeffnung_Nationalpark_Saechsische_Schweiz_kleinEr würde, wenn man ihn komplett gehen würde, um die Hohe Liebe führen. Es soll aber nur einen ¾ Kilometer auf dem Forstweg entlanggehen, bis nach rechts die Wanderwegmarkierung Abstieg_Butterweg_kleinroter Strich roter Strich abbiegt. Dieser Abstieg hinunter ins Kirnitzschtal wird auch Butterweg genannt. Es handelt sich um einen relativ ruhigen Pfad, der mit einem ganz angenehmen Gefälle zum Ausgangspunkt zurück führt. Damit ist eine überraschend schöne Wanderung beendet, für die man ein bisschen Pfadfinder (wörtlich zu nehmen) sein muss. Dafür geht dann die Wanderung quer durch die Hintere Sächsische Schweiz über ziemlich ruhige Strecken.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit Straßenbahn bis zur Haltestelle Nasser Grund mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Nasser Grund
    Parkplatzgebühr für die Wanderung: 3,00€

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