Panoramaweg

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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 5,00 h
Entfernung:
ca. 19,50 km
Höhenunterschied:
ca. 695 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
lang
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen
empfohlene Karten:
Große Karte der Sächsischen Schweiz;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Bad Schandau - gelber Punkt - Panoramaweg - Kiefricht - Altendorf - Schäfertilke - Eichhübel - Mittelndorf - Birkenberg - Schaarwändeweg - Folgenweg - Lichtenhain - Hohe Straße - gelber Punkt - Hochbusch - Waldhaus - blauer Strich - Dr. Alfred Meiche Weg - Saupsdorf

Beschreibung:

Auch wenn ich den größten Teil des Panoramaweges schon mehrere Male gegangen bin, war ich doch angenehm überrascht, als mir letztes Jahr (2003) ein kleines Faltblatt in die Hände viel, auf dem der Panoramaweg von Bad Schandau bis Saupsdorf komplett beschrieben ist. Herausgegeben wird dieses Faltblatt von der Gemeinde Kirnitzschtal und man kann es in den einzelnen Fremdenverkehrsämtern bekommen.
Die Wanderung beginnt im Zentrum von Bad Schandau. Vom Marktplatz geht es die Marktstraße hoch. Am Ende der Straße sieht man den offiziellen Startpunkt des Panoramaweges. Eine Informationstafel informiert über den Verlauf der Wanderstrecke. Es geht über eine ganze Menge Stufen den Berg hoch. Nach den Stufen erreicht man einen Weg, auf dem es nach rechts weiter geht. Hier hat man die Möglichkeit an der Aussicht Schlossbastei einen Überblick von Bad Schandau zu gewinnen. Es geht weiter den Berg hoch, bis man oben auf die wieder hergerichtete Ruine Schomburg trifft. Diese Ruine ist im Winter eine gelungene Aussicht, leider ist sie im Sommer im Moment zu wild zugewuchert, als das man ordentlich nach Bad Schandau runterschauen könnte. Hinter der Ruine geht es über einen sehr angenehmen Weg weiter. Für die nächsten Kilometer sind fast keine nennenswerten Höhenunterschiede mehr zu bewältigen. Der Weg führt durch den Kleingartenverein Kiefricht. Es ist wirklich schön wie liebevoll alle dieser Gärten der Kleingartenanlage gepflegt werden. Am Ende der Kleingartenanlage, bzw. eigentlich ist es ja der Anfang der Anlage, geht es diagonal über den großen Busparkplatz von Bad Schandau.
Schrammsteine_von_Schaefertilke_kleinVon dort geht der neu eingerichtete Wanderweg erst ein Stückchen am Waldrand entlang und dann durch eine kleine Senke im Wald. Danach kommt die ersten Stellen, an der man verstehen kann, woher der Name Panoramaweg kommt. Auf dem Feldweg vor Altendorf hat man das erste Mal die Möglichkeit, den fantastischen Rundblick auf das Schrammsteinmassiv  zu genießen. Der Panoramaweg führt danach quer durch Altendorf. Wenn dieses erste Teilstück schon angestrengt hat, der hat in Altendorf eine wirklich sehr gute Möglichkeit sich zu erfrischen. Es ist der Gasthof Heiterer Blick. Bei schönen Wetter kann man sich auf die Terrasse setzten und die Aussicht genießen. Außer der Aussicht kann man natürlich die humanen Preises bei einer sehr guten Qualität würdigen.
Der Panoramaweg geht gegenüber von der Gärtnerei weiter. Der Weg führt quer durch ein Feld, hinüber zur so genannten Schäfertilke. Für die Wanderer, die nicht im Heiteren Blick eingekehrt sind, gibt es hier am Waldrand einen sehr ruhige Rastplatz, mit einem perfekten Ausblick. Es sind nur zwei Bänke, aber dafür mit einem wirklich wunderschönen Blick auf die Schrammstein-/Affensteinkette. Der Weg schlängelt sich weiter bis nach Mitteldorf.
In Mitteldorf angekommen geht es rechts um die Gärtnerei herum. Man folgt der Straße bis es auf einer asphaltierten Straße nach rechts geht. Diese Straße führt einen an das untere, östliche Ende von Mitteldorf. Hier ist der Weg mit dem grünen Strich grüner Strich gekennzeichnet. Von Mitteldorf geht es jetzt wieder über einen Feldweg nach Lichtenhain. Der Weg geht fast vollständig auf einer Höhe am Hang entlang. Der grüne Strich geht unterhalb vom Birkenberg runter ins Kirnitzschtal. Da die Wanderung aber Panoramaweg heißt, kann man sich bestimmt gut vorstellen, das die Richtung Kirnitzschtal falsch ist. Es geht also dem ausgeschilderten Weg nach links ein kleines Stückchen den Berg hoch. Jetzt führt der Weg direkt nach Lichtenhain. Ab Lichtenhain ist seltsamerweise der Panoramaweg nicht mehr ausgeschildert (Stand Frühjahr 2004). Aber ab jetzt sind dafür andere, ganz brauchbare, Wanderwegmarkierungen vorhanden.
An der süßen kleinen Dorfkirche von Lichtenhain, kommt der Wanderweg mit der roten Strich-Markierung roter Strich aus dem Kirnitzschtal hoch. Diese Wegmarkierung führt quer durch das ganze Dorf auf die andere Seite von Lichtenhain. Jetzt kommt leider das unangenehmste Teilstück der Wanderung. Man muss leider 550 Meter auf der Hohen Straße wandern. Das ist wirklich unangenehm, aber leider nicht zu umgehen. Nach dem halben Kilometer geht es nach rechts den Hang hoch. Ab hier wird der Weg wieder sehr ruhig. Der markierte Weg verlässt nach einiger Zeit die alte Hohe Straße und führt runter nach Sebnitz. Blick_von_Hochbuschkuppe_kleinEs geht aber weiter auf der alten Hohen Straße um zu dem nächsten fantastischen Ausblickspunkt zu kommen. Kürz hinter dem Wald, kann man über die weite Fläche der hinteren Sächsischen Schweiz blicken. Wirklich schön und dazu noch sehr ruhig. Der breite Forstweg führt jetzt über ein paar Wiesen/Felder zur Fahrstraße zwischen Sebnitz und Ottendorf. Man erreicht die Straße an den beiden Hochbehältern der Wasserwirtschaft. Die Straße muss man nur überqueren, um dann auf der gegenüberliegenden Seite gleich weiter über die Felder zu wandern in die Richtung Waldhaus bzw. Grenzübergang Thomasdorf.
Am Gasthaus Waldhaus angekommen geht es die nächsten paar Meter auf einer Fahrstraße entlang. Diesmal sind es ungefähr 450 Meter, aber auf dieser Straße ist es bei weitem nicht so unangenehm, wie vorher auf der Straße zwischen Lichtenhain und Sebnitz. An der linken Seite geht es jetzt auf dem Dr. Alfred Meiche Weg weiter. Der Weg ist schon die ganze Zeit mit dem blauen Strich blauer Strich markiert. Zum Anfang geht der Weg noch gemächlich am Waldrand entlang, aber dann geht es durch einen dichten Wald steil den Berg hoch. Oben angekommen geht es auf der Wanderwegmarkierung grüner bzw. blauer Strich wieder den Berg runter, nach Saupsdorf. Am Waldrand hat man noch ein letztes Mal die Möglichkeit einen Panoramablick über die hintere Sächsische Schweiz zu genießen, um dann endgültig nach Saupsdorf abzusteigen.
Die Wanderung war wirklich eine angenehme Runde, wäre nicht das Stück Straße zwischen Lichtenhain und Sebnitz gewesen. Auch war ich leicht überrascht, dass es ein wirklich schönes Faltblatt über die Wanderung gibt, aber die Hinweisschilder in Lichtenhain aufhören. Aber vermutlich werden sie in den nächsten Jahren nachgereicht.

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