Pilzsteine

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Karte:
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Dauer:
ca. 5,00 h
Entfernung:
ca. 17,00 km
Höhenunterschied:
ca. 649 Meter
beste Reisezeit:
nicht an langen Wochenenden
Schwierigkeitsgrad:
lang
festes Schuhwerk
sehr schmale Stelle
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen
empfohlene Karten:
Hinterhermsdorf und die Schleusen;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
,
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Hinterhermsdorf - Haus des Gastes - Engelkirche - gelber Punkt - Pfarrberg - Emmabank - Schäferräumicht - gelber Strich - Folgenweg - Bammelweg - Weißbachtal - Höhle an der Teufelswand - Tyroler Stein - Pilzsteine - Kirnitzschtal - gelber Strich - Im Loch - Niedermühle - roter Strich - blauer Strich - Obere Schleuse - Hermannseck - Jansloch - Janslochweg - grüner Strich - Hohweg - Wettinplatz - Pöhligstein - Lehmhübelweg - Hinterhermsdorf - Neudorf - Neudorfstraße - Haus des Gastes

Beschreibung:

Die Wanderung ist dadurch entstanden, dass ich in dem Buch Heimat- und Naturgeschichte der Sächsischen Schweiz Band 1 vom Stiegenbuchverlag (www.stiegenbuchverlag.de) die Beschreibung der Pilzsteine entdeckt habe. Da das Weißbachtal gleich neben den Pilzsteinen bzw. dem Tyrolerstein zu meinen Lieblingstälern gehört, war mal wieder ein Ausflug dorthin angesagt. Da mir schon bei der Planung bewusst war, dass zwei ganz kurze Wegstücke quer durch die Kernzone führen, habe ich den Wanderzeitpunkt in die extrem ruhige Wanderzeit Januar gelegt. winterliches_Neudorf_Hinterhermsdorf_kleinSehr komisch war, dass es in der Nacht vor der Wanderung im unteren Teil der Sächsischen Schweiz (Bad Schandau/Altendorf) zwar stark geregnet, aber in Hinterhermsdorf tatsächlich ordentlich geschneit hatte. Erfreulicherweise war der Schnee aber auch in Hinterhermsdorf nur in den höheren Lagen liegen geblieben. Sonst wäre die Wanderung gescheitert, weil man bei Schnee die Pfade vom Weißbachtal hoch zum Tyrolerstein nicht erkennen könnte.
Aber so liegt der Startpunkt im Zentrum von Hinterhermsdorf. Da ich schon sehr lange nicht mehr an der Emmabank mit ihrer sehr einfach zu erreichenden Rundumsicht war, sollte die Wanderung erst mal dorthin führen. Dafür geht es von dem großen Platz ein kleines Stück auf der Wanderwegmarkierung blauer Strich blauer Strich in Richtung Neudorf/Buchenparkhalle. Nach ca. 200 Metern erreicht man die Waldarbeiterstube (www.heimatverein-hinterhermsdorf.de) von Hinterhermsdorf auf der rechten Straßenseite. Einen kurzen Abstecher in diese sehr liebevoll gestaltete Ausstellung sollte man unternehmen.
Gleich auf der Engelkirche_Hinterhermsdorf_kleingegenüberliegenden Straßenseite (rechts neben der Hausnummer 6) führt ein Feldweg aus Hinterhermsdorf hinaus. Auf der linken Seite steht etwas oberhalb die Engelkirche von Hinterhermsdorf. Der Feldweg steigt leicht an und nach ½ Kilometer erreicht man eine Kreuzung mit der Wanderwegmarkierung gelber Punkt gelber Punkt. Dieser folgt man geradeaus in Richtung Emmabank/Weifberg. Auch wenn nach etwas mehr als ¼ Kilometer der breitere Weg geradeaus weiter Blick_von_Emmabank_auf_Hinterhermsdorf_kleinführt, so folgt man der gelben Wanderwegmarkierung auf den Hügel namens Emmabank. Am höchsten Punkt befinden sich mehrere Bänke und ein seltsam aussehendes Ufo. Bei dieser relativ großen technischen Einrichtung handelt es sich um ein Funkfeuer der Luftstraße A4 (Berlin-Schönefeld – Prag). Auch wenn heutzutage schon sehr häufig per GPS navigiert wird, so ist in der Luftfahrt die Navigation per Drehfunkfeuer nach wie vor für die Instrumentennavigation gesetzlich vorgeschriebenen und deshalb wird die Station noch ein paar Jahrzehnte auf der Emmabank bestehen. Von den Bänken an der Umzäunung hat man eine nette und einfach zu erreichende Aussicht auf die Hintere Sächsische Schweiz. Damit die Identifizierung der einzelnen Berge und Felsen einfacher ist, steht am Feldrand ein gemaltes Panorama mit den einzelnen Namen.
Mit der Emmabank ist dann auch schon der höchste Punkt dieser Wanderung erreicht und von hier geht es jetzt als Fernziel runter ins Weißbachtal. Die Wanderung folgt weiter der gelben Markierung und steuert damit in die Richtung des Weifbergs (der Berg mit dem Aussichtsturm drauf). Nach ein paar hundert Metern winterliches_Schild_Schaeferraeumicht_kleinstößt auf den gelben Punkt auch noch die Wanderwegmarkierung gelber Strich gelber Strich, der man dann auch weiter folgt. Die Wanderung passiert nach einem Bogen die Gaststätte Schäferräumicht und damit die letzte Möglichkeit, sich zu erfrischen bzw. zu stärken. Danach geht es in die sehr ruhige Ecke zwischen Hinterhermsdorf und der Grenze. In diesem Bereich der Sächsischen Schweiz trifft man nur sehr selten andere Wanderer. Als erstes führt der gelb markierte Wanderweg fast schnurgerade mit einem leichten Gefälle durch den Wald. Nach einem Kilometer erreicht man eine größere Kreuzung mit mehreren Waldwegen. Hier biegt die feuchte_Bachueberquerung_kleinWanderung nach links, weiterhin gelb markiert, ab und passiert einen ungewöhnlichen Bachlauf. Damit die schwereren Forstfahrzeuge nicht den Bachlauf beschädigen, sind einfach ein paar Holzbohlen in unterschiedlichen Höhen in den Waldweg eingegraben worden und so kann das Wasser durch diese Rinnen laufen. Meistens kann man den Bach damit trockenen Schuhes passieren. Hinter dem Bachlauf geht es ein ganzes Stückchen noch mal bergauf, bis die breite Kalkstraße erreicht ist.
Schräg links nach vorne startet der Zugang ins Weißbachtal, der immer noch mit dem gelben Strich markiert ist. Nach einem relativ angenehmen Abstieg erreicht man den Bachlauf, den es dann weiter bergab geht. Hier ist der Bach auch gleichzeitig die Grenze nach Tschechien, was man deutlich an den vielen Grenzsteinen erkennen kann. Diese weißen Grenzsteine stehen Teufelswand_im_Weissbachtal_kleinziemlich unterschiedlich auf beiden Seiten des Wassers, was vermutlich an dem Geschlängel des Bächleins liegt. Netterweise sind die Grenzsteine perfekt durchnummeriert und so weiß man sehr gut, dass sich der nächste Punkt dieser Wanderung an dem Stein 21/25 befindet. Hier ist auf der gegenüberliegenden Bachseite eine relativ Eingang_Hoehle_Teufelswand_kleingroße Höhle in der Teufelswand, die man aber ohne Beschreibung ganz sicher übersieht. Ich bin den Pfad durch das Weißbachtal bestimmt schon häufiger als 10 Mal gewandert, aber die Höhle ist mir bis zu dieser Wanderung noch nicht aufgefallen. Gut, dass sie im Buch von Axel Mothes beschrieben ist. Der Weißbach lässt sich mit einem kleinen Sprung überqueren und schon steht man vor dem Eingang der Höhle. Diese ist dadurch entstanden, dass sich eine ziemlich große Felsenscheibe an die Teufelswand gelehnt hat. Blick_in_Hoehle_Teufelswand_kleinDiese Form an Höhle nennt sich Einsturzhöhle und kommt in der Sächsischen Schweiz relativ häufig vor. In dem Fall an der Teufelswand ist die Höhle gut 11 Meter lang, einen Meter breit und spitz ansteigend 6-8 Meter hoch. Gleich im Eingangsbereich hingen im Winter 2011/12 in luftiger Höhe zwei Ostereier. Das eine Ei war ein typisch angemaltes Osterei und das zweite, etwas höher hängende, eine Art Überraschungsei. Irgendwie sah es sehr verdächtig nach einem Versteck von den Geochaching-Leuten aus. Am Ende des Tunnels muss man noch mal wieder zurück auf die deutsche Seite des Weißbachs.
Für die weitere Wanderung geht es ungefähr 400 Meter den Weißbach wieder zurück bis zum Grenzstein 21/13. Hier weist ein Schild auf die Grenze der tschechischen Kernzone hin. Irgendwie sind diese grünen Schilder immer der Hinweis auf eine interessante Stelle und genau aus diesem Grund sind hier auch ziemlich viele Trampelspuren am Bachrand zu entdecken. Also heißt es mal wieder, einen großen Satz über den Weißbach zu unternehmen und auf der gegenüberliegenden Bachseite den Hang hoch zu wandern. Links und rechts von der Senke stehen unterschiedlich hohe Felsen, aber durch die Senke kommt man sehr angenehm auf den Gratweg. Insgesamt führt der Pfad 200 Meter und 50 Höhenmeter aufwärts, bis man auf einen eindeutigen Waldweg trifft. Dieser Weg ist auch als Kletterzugang (schwarzer Pfeil Kletterzugang) gekennzeichnet und es geht auf diesem Weg nach rechts weiter.
Blöderweise ist überhaupt kein besonders markanter Punkt an der nächsten Stelle, an der man nach rechts abbiegen sollte. Pilzsteine_am_Tyrolerstein_kleinAuf jeden Fall ist es sehr genau ½ Kilometer auf dem Gratweg, um dann nach rechts auf einen unscheinbaren Pfad in die Richtung des Tyrolersteins weiter zu wandern. Eisenhaltige_Deckschicht_Tyrolerstein_kleinNach etwas mehr als 100 Metern erreicht man die Felskante des Kirnitzschtals und damit steht man auch schon an der ungewöhnlichen Stelle mit der ausgewaschenen Eisendeckschicht. In der Sächsischen Schweiz kann man immer wieder Felswände mit einer Eisenader entdecken, aber dass sich diese Ader an der Oberseite des Felsen befindet, kommt nur ganz selten vor. Am Tyrolerstein haben sich dadurch einige Überhänge gebildet und an mehreren Stellen sieht es tatsächlich so aus, als wenn ein steinerner Pilz hier gewachsen wäre.
Nach diesem sehr interessanten Felsengebilde geht es wieder die 150 Meter zurück auf den Gratweg und dann nach rechts. Der vormals breite Weg wird mit der Zeit schmaler und schwieriger zu erkennen, aber überraschenderweise ist er immer noch mit dem schwarzen Pfeil gekennzeichnet. Zumindest in Deutschland wäre damit die Wanderung durch das Gebiet der Kernzone immer noch legal. Nach ziemlich genau 300 Metern biegt nach rechts eine gut sichtbare Senke ins Weißbachtal ab, durch die man super leicht wieder zu dem Bach und damit nach Deutschland zurückkommt. Nur auf den letzten paar dutzend Metern ist der Weg ein wenig schwieriger, da hier der breite Waldweg, der zumindest in diesem Bereich auch ganz sicher mal ein Fahrweg war, mit einigen gefällten Bäumen blockiert ist. Aber als Wanderer kann man auch sehr einfach an der Seite von dem Baumgewirr vorbei gehen. Den Weißbach erreicht man wieder am Grenzstein 22/7 und auch hier steht wieder eines von den tschechischen Kernzonenschildern. Damit bestätigt sich mal wieder die Theorie, dass diese Schilder häufig oder sogar immer auf irgendetwas hinweisen.
Jetzt beginnt ein ziemlich langes Teilstück der Wanderung mit dem Abstieg weiter das Weißbachtal bzw. Kirnitzschtal hinunter. Insgesamt wandert man 5 Kilometer immer am Bachlauf talabwärts. Nach den ersten 1 ¼ Kilometern erreicht man die erste Zivilisation mit zwei separat stehenden Häusern im Kirnitzschtal. Die Adresse dieser Häuser ist bezeichnend: Im Loch. Früher hat es im Kirnitzschtal noch so einige Häuser und Mühlen gegeben, aber heutzutage sind in diesem doch sehr abseits liegenden Tal nur noch sehr wenige übrig geblieben. Die einzige Mühle im oberen Kirnitzschtal erreicht man nach ungefähr einem weiteren Kilometer hinter den beiden Häusern. Die Niedermühle ist zwar heutzutage auch nicht mehr in Betrieb, aber der Mühlenbesitzer gibt sich immer noch eine große Mühe, dass wenigstens die Funktionen erhalten bleiben. Darüber kann man sich an dem jährlichen Mühlentag immer wieder informieren und über so viel Einsatz freuen.
Von der Niedermühle kann man rechts am Hang entlang über den offiziellen Wanderweg gehen oder unten am Bachlauf entlang. Kurz hinter dem Bereich verlässt die gelbe Wanderwegmarkierung das Tal, aber die Wanderung soll weiter der Kirnitzsch folgen und so geht es der Wanderwegmarkierung roter Strich roter Strich hinterher. Auf der halben Strecke bis zur Oberen Schleuse kann man sehr schön auf die andere Hangseite (böhmische Seite im Bereich der Wolfstafel) blicken und hier liegen eine Vielzahl gefällter Fichten. Einerseits finde ich das ziemlich verwunderlich, dass in der tschechischen Kernzone Bäume gefällt werden und noch seltsamer finde ich, wenn man dann die Bäume dort einfach liegen lässt. Natürlich ist die Stelle nicht gerade besonders einfach zu erreichen, aber wenn die Bäume nicht verwertet werden, dann könnte man sie meiner Ansicht nach auch stehen lassen.
Die Obere Schleuse bei Hinterhermsdorf Rindenhuette_Obere_Schleuse_Hinterhermsdorf_kleinist eine von den besonders beliebten Stellen der Hinteren Sächsischen Schweiz und es macht auch immer wieder Spaß, den ½ Kilometer in einem Boot gefahren zu werden. Natürlich funktioniert das nur, Schneeschmelze_Kirnitzsch_Obere_Schleuse_kleinwenn man die Wanderung zwischen Ostern und November unternimmt. Sonst lässt sich die Stelle aber auch auf einem Pfad knapp oberhalb der Kirnitzsch umgehen. In den Wintermonaten wird die Staumauer geöffnet und besonders interessant sieht die Stelle dann bei der Schneeschmelze aus. Dann zwängt sich die Kirnitzsch durch den Ablauf und das Wasser tost schon ganz nett.
Hinter der Staumauer führt der Wanderweg weiter über den angenehm zu wandernden Pfad dem Bachlauf hinterher. Nach ungefähr 200 Metern biegt die rote Wanderwegmarkierung nach rechts aus dem Tal ab und die Wanderung führt auf der blauen Markierung blauer Strich weiter durch das sehr schöne Kirnitzschtal. Bis zu dem gerade erwähnten Abzweig sind in den beliebteren Wanderjahreszeiten noch einige andere Wanderer unterwegs, aber ab dieser Stelle werden die Besucherzahlen spürbar weniger und man kann den Pfad und die Ruhe genießen. Von der Staumauer der Oberen Schleuse wandert man insgesamt 1 ¼ Kilometer auf dem Pfad, bis der Wanderweg nach links durch die Wolfsschlucht abbiegt. Die Wolfsschlucht ist sehr einfach zu erkennen, da der Wanderweg die Schlucht nur durch eine relativ lange Höhle passieren kann. Noch bevor der Wanderweg in die Wolfsschlucht abbiegt, verlässt diese Wanderung den markierten Weg und folgt dem Pfad am Felsfuß. wackeliger_Aufstiege_vor_Jansloch_kleinAuf der Wanderung Kirnitzschquerung war mir schon nach 100 Metern auf diesem unmarkiertem Weg der Aufstieg nach rechts durch die Felsspalte aufgefallen. Natürlich könnte man auch weiter durch diesen ersten kleinen Talkessel wandern, um dann in den größeren Talkessel namens Jansloch zu gelangen, aber auf dieser Wanderung soll es gleich an dieser Stelle aufwärts gehen. Im oberen Teil der Felsstufe (ungefähr auf Brusthöhe) sind deutlich ein paar künstlich eingearbeitete Stufen im Felsen zu erkennen. Irgendein netter Mitmensch hat vor die Felskante einige gewaltige Pflastersteine gestapelt, sodass man über diese leicht wackelige Konstruktion ziemlich einfach den kleinen Höhenunterschied überwinden kann.
Nach dieser ziemlich leichten Kletterpartie geht es weiter aufwärts auf dem gut sichtbaren Pfad nach links durch die Schlucht. Am Ende dieses letzten ernstzunehmenden Aufstiegs geht es nach rechts auf dem Janslochweg weiter. Diesem sehr gut ausgebauten Forstweg folgt man weiter in nördliche Richtung, bis der Weg auf dem Hohweg (grüne Wanderwegmarkierung grüner Strich) endet. Ab dieser Kreuzung folgt die Wanderung nach rechts dem grünen Strich. Nach fast einem ¾ Kilometer erreicht der Wanderweg eine größere Kreuzung, an der ein Gedenkstein an die 800-jährige Herrschaft der Wettiner erinnert. Hier haben früher ein paar sehr große Buchen gestanden, die aber aus Wegsicherungsgründen gefällt werden mussten. An dieser Stelle sind sie aber nicht auf dem normalen Weg knapp oberhalb der Wurzel abgesägt, sondern ziemlich weit oben umgezogen worden. Damit ist ein relativ hoher Stumpf vom Stamm stehen geblieben. Als Kaminofenbesitzer kommen mir die Tränen, wenn ich mir überlege, wie viele warme Abende ich nur von diesen Stümpfen hätte.
Von dem Wettinerplatz geht es weiter auf der grünen Wanderwegmarkierung über einen richtig breiten Forstweg. winterlicher_Neuer_Hohweg_Hinterhermsdorf_kleinAber genau durch diese Wegbreite muss man sehr gut darauf achten, dass der grün markierte Wanderweg nach 900 Metern in einer leichten Kurve nach rechts abbiegt und auf einem unscheinbareren Waldweg weiter verläuft. Zwischen dem Wettinerplatz und Hinterhermsdorf lag bei meiner Wanderung schon wieder Funkfeuer_Emmabank_Hinterhermsdorf_kleinviel mehr Schnee als unten im Tal und so konnte ich wenigstens einmal zwei Paar Fußabdrücke auf der gesamten Wanderung entdecken. Es ist schon wirklich verwunderlich, wie wenige Wanderer in den Wintermonaten in dem hintersten Teil der Sächsischen Schweiz unterwegs sind. Insgesamt folgt man der grünen Wanderwegmarkierung 3 ½ Kilometer, bis man im Zentrum von Hinterhermsdorf wieder am Ausgangspunkt der Wanderung ankommt.
Mir hat die Wanderung sehr gut gefallen, auch wenn das Wetter nicht so richtig mitgespielt hat. Von meiner Seite würde diese Runde 4 Sterne erhalten, aber damit nur die wirklich Wanderbegeisterten, die schon fast alle Wanderungen der Sächsischen Schweiz gegangen sind, auf diese Tour stoßen, ist die Beurteilung von meiner Seite auf zwei Sterne eingestellt. Nicht, dass irgendein unbedarfter Urlauber mehrmals quer durch die Kernzone wandert und sich danach bei mir über einen Kontakt mit einem Nationalpark-Ranger beschwert.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit Bus bis zur Haltestelle Hinterhermsdorf Erbgericht mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Hinterhermsdorf Ortsmitte
    Parkplatzgebühr für die Wanderung: 4,00€

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