Rauenstein - Laasensteine

Abstimmung:
unsere Bewertung::
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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 2,00 h
Entfernung:
ca. 6,00 km
Höhenunterschied:
ca. 275 Meter
beste Reisezeit:
nicht an langen Wochenenden
Schwierigkeitsgrad:
Spaziergang
leicht
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen und Hühnerleitern Leiter
empfohlene Karten:
Elbsandsteingebirge;
Kompass
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Oberrathen - roter Strich - Bahnübergang - Laasenstein - gelber Strich - Aufstieg - Rauenstein - südlich Rauenstein - roter Strich - gelber Strich - Weißig - Rathener Straße - Alte Weißiger Straße - Elbweg - Oberrathen

Beschreibung:

Die Wanderung ist eine kleinere Runde, auf der man nichts besonders Spektakuläres erwarten sollte, aber trotzdem ist es eine ganz angenehme Wanderung. Der Start ist der riesige Parkplatz von Rathen. Dieser Parkplatz ist zwar nicht gerade billig, aber hier findet man immer eine Stelle, an der man sein Auto abstellen kann. Sollte der Parkplatz doch mal voll sein, dann sollte man sich unbedingt auch eine andere Wanderung aussuchen, da in dem Moment der Weg über den Rauenstein eine Qual wird. Vom Parkplatz geht es erstmal in Richtung des Rathener Bahnhofs. Der Weg ist schon mit dem roten Strich roter Strich markiert, aber auf den ersten Metern ist die Wanderwegmarkierung nicht ganz so einfach zu finden. Spätestens ab dem Bahnübergang ist die Wegmarkierung leichter zu finden. Schon nach wenigen Metern hinter dem Bahnübergang verlässt der markierte Weg die Fahrstraße und biegt nach links auf einen schmaleren Weg ab. Der Pfad steigt aus dem Elbetal heraus und erreicht nach kurzer Strecke den Zugang zu den Laasensteinen. Eigentlich sind die Laasensteine für Wanderer ziemlich langweilige Felsen, da man sie nicht besteigen kann und es keine besondere Aussicht zu genießen gibt. Ich mache aber trotzdem immer einen Abstecher dorthin, da bis jetzt immer irgendwelche Kinder an den Felsen Kletterübungen machten und es einfach Spaß macht, den Zwergen dabei zuzusehen. Außerdem ist der Abstecher zu den Felsen so kurz (50 Meter und 10 Höhenmeter), dass es überhaupt nicht auffällt.
Bastei_vom_Rauenstein_gesehen_kleinVon den Laasensteinen geht es weiter auf dem rot markierten Weg. Kurz nachdem man von den Laasensteinen herunter gekommen ist und auf dem rot markierten Weg weiter geht, biegt der markierte Weg nach links auf einen unscheinbareren Weg ab. Der Weg geht eine kleinere Senke herunter und dann bis an den Fuß des Rauensteins. An dem Schrägaufzug der Gaststätte Rauenstein verlässt man den rot markierten Weg nach rechts. Der weitere Weg ist mit dem gelben Strich gelber Strich markiert und geht über einige hundert Stufen auf den Rauenstein hoch. Berg_und_Talweg_Rauenstein_kleinBei diesem doch etwas anstrengenden Aufstieg bietet sich zwischendurch ein schöner Aussichtpunkt. Auf der rechten Seite ist eine terrassenförmige Aussicht hinüber zu den Bastei-Felsen. Die letzten paar Meter steigt man noch hoch und dann könnte man sich gleich am Ende der Treppen erfrischen. Auf der linken Seite befindet sich eine Gaststätte, die mit einer Terrasse zum Verweilen einlädt. Der weitere Weg führt in einer wilden Berg- und Talfahrt über den Rauenstein. Einige Male werden Felsen überquert oder umrundet und damit bieten sich aber am laufenden Bande kleinere Stellen zum Ausruhen an. Der Ausblick von dem Felsen, nach recht rüber zur Bastei, ist beeindruckend und kann die Wanderzeit schnell verlängern. Die Berg- und Talfahrt geht meistens nur über ein paar Höhenmeter und lockert den Wanderweg ein bisschen auf.
Desto weiter man aber auf dem Rauenstein nach hinten wandert, desto ruhiger wird der Weg und wenige Meter nach Erreichen des Waldes verlässt man den markierten Weg nach links auf einen unmarkierten Weg. Es bieten sich gleich zwei Wege nach links an. Zuerst ist es ein schmalerer Pfad, der nicht so aussieht, als ob er überhaupt irgendwohin führt, und falls man dem Pfad nicht getraut hat, dann kommt nach ca. 50 Metern ein breiterer Waldweg. Elbe-Steinbrueche_vom_Rauenstein_gesehen_kleinBeide Wege/Pfade treffen nach kurzer Strecke aufeinander und es geht auf einem überraschend ruhigen Weg an der südlichen Seite des Rauensteins entlang. Die Ruhe dieses Weges hat mich wirklich überrascht, da auf dem Rauenstein ein ziemlicher Trubel herrschte und dieses Teilstück wirklich menschenleer war. Nach einer längeren Strecke am Rauenstein entlang trifft man wieder auf den roten Strich. Es geht weiterhin am Fuße des Rauensteins entlang. Die rote Wegmarkierung verlässt unsere Wanderung bald wieder und es geht auf einem breiteren Feldweg auf Weißig zu. Auch wenn alle möglichen Wanderkarten einen Weg parallel zur eigentlichen Fahrstraße durch Weißig darstellen, so habe ich bis heute diesen Weg nicht gefunden. Also geht es auf der Fahrstraße nach links in Richtung Rathen. Zum Glück können die Autos in der Ortschaft wirklich nicht schnell fahren, so dass der Weg auf der Straße nicht ganz so unangenehm ist. Man verlässt Weißig auf der Fahrstraße. Ungefähr 150 Meter hinter dem Ortsende macht die Straße einen scharfen Knick nach links und hier geht die Wanderung geradeaus weiter. Der Weg wird wieder ruhiger und geht mit einem angenehmen Gefälle ins Elbetal hinunter. Zwischendurch trifft man auf ein einzelnes Haus, bei dem ich mir immer vorstelle, wie es hier im Winter ist. Wenn mal wieder so richtig schön Schnee gefallen ist, dann hat man als Auto fahrender Hausbesitzer hier bestimmt richtig Spaß. Der Weg erreicht die Fahrstraße kurz vor der Ortschaft Rathen und wieder geht es ein paar Meter auf der Fahrstraße weiter, bis die Straße einen Linksknick macht. Auch dieses Mal geht die Wanderung geradeaus weiter. Der Weg führt bis ans Elbeufer und dann die letzten paar Meter bis zum Parkplatz. Gleich am Parkplatz befindet sich noch eine wirklich sehenswerte Stelle: die Klangterrasse von Rathen. Ein Besuch dieses Platzes ist immer wieder lohnenswert und ganz besonders toll bei Sonnenschein. Damit kann man dann eine ganz nette Wanderung abschließen, die zwar nicht mit den riesigen Attraktionen aufwartet, aber trotzdem sehr erholsam ist. Sehr unterhaltsam ist die Überquerung des Rauensteins mit seiner sehr ungewöhnlichen Oberflächenstruktur.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit S-Bahn bis zur Haltestelle Kurort Rathen mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Rathen Elbeparkplatz
    Parkplatzgebühr für die Wanderung: 4,00€

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