Rosenthal - Bad Schandau

Abstimmung:
unsere Bewertung::
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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 5,25 h
Entfernung:
ca. 22,00 km
Höhenunterschied:
ca. 800 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
leicht
lang
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen
empfohlene Karten:
Große Karte der Sächsischen Schweiz;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Rosenthal - blauer Strich - roter Strich - Winterleitenstraße - grüner Punkt - Rotstein - Katzstein - Katzfels - gelber Strich - spitzer Stein - Hüttenhofweg - roter Punkt - Todweg - Gohrischstein - Papststein - Papstdorf - roter Strich - Kleinhennersdorf - Täppichtsteig - Bad Schandau - gelber Punkt - Panoramaweg - Schloßbastei - Kiefricht - Panoramaweg - Altendorf

Beschreibung:

Diese Wanderung war eine wirklich besondere Wanderung. Ich habe sie mir Anfang letzten Jahres schön im Wohnzimmer ausgedacht und auch eine elektronische Variante für das Navigationssystem erstellt. Leider war ich letztes Jahr aus zeitlichen Gründen nicht mehr zu dieser Wanderung gekommen. Dieses Jahr habe ich mich dann zum Ausgangspunkt fahren lassen und bin losgelaufen. Irgendwie war das ziemlich komisch, wenn man überhaupt nicht weiß, wohin der kleine elektronische Helfer einen eigentlich führt. Mir war noch nichtmal annäherungsweise klar in welche Richtungen die Wanderung gehen sollte. Das einzige, das ich noch von der Wanderungserstellung wusste, dass das Ziel Bad Schandau bzw. Altendorf ist. Ab jetzt erstelle ich mir zu jeder Wanderung eine Karte mit eingezeichneter Wegstrecke, damit ich wenigstens ungefähr weis, welche Zwischenstationen angesteuert werden sollen.
Rotstein_kleinDie Wanderung startet wie so häufig in Rosenthal am Erbgericht. Von dort geht es auf der Hauptstraße den Berg hoch, bis die Wanderwegmarkierung grüner Strich grüner Strich die Straße quert. Auf dieser Wegmarkierung geht es nach links auf der Winterleitenstraße den Berg hoch. Der markierte Weg verlässt nach 1 ½ Kilometern die Winterleitenstraße und biegt nach links auf einen schmaleren Weg ab. Auf diesem Weg geht es weiter zum Rotstein. Katzstein_Leiter_kleinDer Felsen ist kein wahnsinnig hoher Felsen, aber er macht seinem Namen alle Ehre. Er ist ein kleiner, roter Felsen der im Wald steht. Dieser Felsen ist dreigeteilt und genau zwischen diesen Felsen führt der Weg auch hindurch.
Der Weg geht wieder den Berg runter und kreuzt einen der Ausläufer der Winterleitenstraße noch einmal. Es geht weiterhin auf dem markierten Weg entlang. Der nächste Felsen, den man erreicht ist der Katzfelsen bzw. der Katzstein. Dieser Felsen ist nur ein sehr schmaler hoher Felsen, der aber über eine praktische Leiter erreicht werden kann. Die kleine Kletterpartie auf diesem Felsen ist für die Aussicht wirklich lohnenswert. Man kann ganz hervorragend rüber zu den beiden Zschirnsteinen blicken. Es geht wieder zurück auf den markierten Wanderweg. Wetterfahne_Katzstein_kleinDer Wanderwegmarkierung grüner Strich geht es noch die nächsten 450 Meter hinterher. An der nächsten Kreuzung biegt der markierte Weg nach rechts ab, die Wanderung geht aber nach links weiter in die Richtung Spitzer Stein. Auch der Spitze Stein liefert eine schöne Aussicht und ist noch etwas bequemer zu erreichen als der Katzstein.Zschirnsteine_vom_Katzstein_klein
Der Weg führt um den Spitzen Stein herum, um dann nach ca. 350 Metern auf eine Kreuzung zu treffen, an der es vier Möglichkeiten gibt weiter zu gehen. Es geht auf dem Weg mit dem Namen Hüttenhofweg weiter den Berg runter. Auch wenn es ungewöhnlich ist, so steht an diesem Weg netterweise eine Wegbezeichnung. Der Weg erreicht nach ungefähr 900 Metern die Fahrstraße zwischen Königstein und Cunnersdorf. Aufstieg_Spitzer_Stein_kleinAuf dieser Straße geht es ein kleines Stück (ca. 50 Meter) nach links, um dann den Berg auf der gegenüberliegenden Seite (also nach rechts) wieder hoch zu gehen. Wieder ein paar Meter hinter der Straße teilt sich der Weg und es geht nach rechts auf dem Hüttenhofweg weiter den Berg hoch. Auf dem Berg erreicht man die Wanderwegmarkierung roter Punkt roter Punkt. Koenigstein_Pfaffenstein_vom_Spitzen_Stein_kleinDiesem Weg folgt man nach rechts und erreicht bald die Straße zwischen Pfaffendorf und dem Gohrisch. Zuerst muss man die Straße nur einmal überqueren, um dann auf der gegenüberliegenden Straßenseite dem roten Punkt ein kleines Stück durch den Wald zu folgen. Dann erreicht der markierte Weg wieder die schon bekannte Straße und auf dieser geht es dann bis zum Gohrisch. Zum Glück ist diese Straße nur wenig befahren, sodass man eine relativ angenehme Wanderung fortführen kann.
Wer noch nicht auf dem Gohrisch gewesen ist, der sollte unbedingt den kleinen Aufstieg durchführen. Von hier oben hat man normalerweise einen schönen, ruhigen Ausblick. Es geht wieder herunter und dem roten Punkt weiterhin hinterher. Aussichtsturm_Pabststein_kleinDer Weg kreuzt die Straße und geht dann gegenüberliegend über die Treppe auf den Papststein. Auch vom Papststein hat man einen fantastischen Ausblick, einzig und alleine muss man dieser Ausblick häufig mit mehreren anderen Wanderern teilen. Hier oben ist ein sehr gut besuchtes Ausfluglokal, was natürlich die Besucherzahlen stark ansteigen lässt. Auf der gegenüberliegenden Seite des Papststeines geht es wieder herunter. Der markierte Weg kommt an einer Stelle aus dem Wald, an der man wirklich ins Staunen gerät. Hier ist ein Damwild- Gehege. Dammwild_kleinDie Tiere haben sich inzwischen an die Wanderer gewöhnt und schauen einen meistens recht uninteressiert an. An diesem Gehege geht es am Waldrand entlang. Der Weg macht einen großen Bogen und führt dann nach Kleinhennersdorf herunter. Spätestens in Kleinhennerdorf geht es auf der Wanderwegmarkierung roter Strich roter Strich weiter. Der Weg geht fast geradeaus durch Kleinhennersdorf, um auf der anderen Seite über ein ebenes Feld zu führen. Überraschend ist, dass vor einem Bad Schandau liegt, man es aber überhaupt nicht sehen kann, weil es sich im Elbtal versteckt. Schrammsteinkette_von_Kleinhennersdorf_kleinDer Weg geht in einem großen Bogen runter ins Elbtal. Leider ist die kleine Fähre eingestellt worden, die einen gleich nach Bad Schandau rüber bringt. Um mit der Fähre aber doch noch auf die andere Seite zu kommen, muss man bis zum Anlegeplatz der Bahnhofsfähre ca. 1 Kilometer elbabwärts wandern. Die kleine Fähre liefert einen dann gleich wieder am anderen Elbeufer, genau vor der Kirche ab.
Zuerst war meine Wanderwegplanung in Bad Schandau zu Ende. Nur da ich meinen Zweitwohnsitz in dem wunderschönen Altendorf habe, fand ich es eigentlich schöner das letzte Stückchen auch noch zu wandern, als in einem miefigen Bus weiter zu fahren. Also geht es über den Markplatz und dann die Markstraße hoch. Von hier geht der Panoramaweg los. Zuerst geht es den Berg über einige Stufen hoch. Oben angekommen erreicht man die alte Ruine Schomburg, mit ihrer Aussicht über Bad Schandau. Von der Ruine geht es über einen Kammweg weiter zur Kleingartenanlage Kiefricht mit ihren liebevoll gepflegten Gärte. Am Ende bzw. Anfang der Kleingartenanlage geht es diagonal über den Parkplatz weiter auf dem Panoramaweg. Der Weg zieht sich in einem riesigen Bogen bis nach Altendorf. Ein paar Meter vor Altendorf darf man sich noch einmal über ein wirklich schönes Panorama der Schrammsteine freuen.
In Altendorf angekommen, bin ich selber stolz über die Wanderung gewesen. Bis jetzt war Rosenthal für mich so unvorstellbar weit entfernt, das man diese Strecke nun wirklich nur mit dem Auto bewerkstelligen kann. Das dabei aber auch noch eine schöne Wanderstrecke bei rauskommen konnte, hat mich wirklich überrascht.
Eins habe ich aber grundsätzlich bei dieser Wanderung auch gelernt: Es ist zwar schön ein elektronisches Spielzeug namens GPS zu haben, aber eine Karte, auf der man sieht, wohin einen der Weg führen sollte, ist doch ganz empfehlenswert.

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