Rund um Altendorf

Abstimmung:
unsere Bewertung::
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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 4,00 h
Entfernung:
ca. 18,50 km
Höhenunterschied:
ca. 480 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
leicht
lang
Untergrund:
asphaltiert
Wanderweg und Pfad Treppen
empfohlene Karten:
Bad Schandau;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Altendorf - Adamsberg - Kohlmühle - roter Punkt - Kohlmühlstraße - Ochelmühle - Porschdorf - Hohnsteiner Straße - Plan - Am Plan - Lachsbach - Forstweg - Prossen - Elberadweg - gelber Strich - Prossener Straße - Wendisch Fähre - Elbeweg - Bad Schandau - Toskana Therme - Aufzug - Fahrstuhlweg - Ostrau - Ostrauer Ring - Falkenstein Klinik - grüner Punkt - roter Strich - Ostrauer Berg - Kirnitzschtal - Niederweg - Hartungpromenade - roter Strich - Altendorfer Dorfbachklamm - Untere Dorfstraße - Altendorf

Beschreibung:

Eigentlich war diese Wanderung nur dazu gedacht, ein paar elektronische Daten zu sammeln und sollte viel kürzer sein. Tja, und dann war das ein sehr schöner Tag und die Strecke wurde immer länger.
Die Wanderung beginnt am Parkplatz neben dem Feuerwehrhaus. Zuerst geht man mal auf den Adamsberg, um eine kleine „optische Stärkung“ zu sich zu nehmen. Vom Adamsberg geht es wieder runter, an den Schrebergärten vorbei und hinter dem letzten Garten rechts in den Wald hinunter. Der Weg führt ins Sebnitztal hinab. Im Tal angekommen, erreicht man den Wanderweg roter Punkt roter Punkt , roter roter Strich und gelber Strich gelber Strich. Der Weg führt parallel zu der Bahnlinie Bad Schandau – Sebnitz. Man folgt dem Weg nach links in Richtung Kohlmühle und geht direkt auf eine große Fabrik zu. Es ist die Firma Likolit . Die Fabrik stellt Folien, Fußboden- und Treppenbeläge her. Wenn man die Beschreibung hier liest, stellt man sich einen nach Kunststoff stinkenden Betrieb vor. So ist es aber nicht. Die Firma hat sich sehr gut in dieses ruhige Tal eingepasst und erzeugt keinerlei Belästigungen für Wanderer. Gegenüber der Fabrik mündet der Wanderweg in eine kleine Straße. Dieser folgt man nach rechts über die Bahngleise. Zu dem roten Punkt kommt nun noch die Wegmarkierung blauer Strich blauer Strich hinzu. Auf diesem Weg geht es jetzt die nächsten 2,6 Kilometer auf der asphaltierten Straße durch das Sebnitztal. Auch wenn es eine ganz normale Fahrstraße ist, fahren dort unten nur selten Autos. Es begegnen einem durchschnittlich 1 – 3 Autos über die ganze Strecke, und die Fahrer sind normalerweise nicht besonders schnell unterwegs, da die Strecke sehr unübersichtlich ist. neue_Bruecke_an_der_OchelbaudeDer Weg führt die ganze Zeit neben der Bahntrasse der Strecke Bad Schandau – Sebnitz entlang. Warum auch immer die deutsche Bundesbahn diese Jahr (2003) diese Strecke grundlegend saniert, normalerweise würde ich die Bahn so einschätzen, dass solch eine Strecke geschlossen wird. Es freut mich, diese Investitionen zu sehen.
Die Straße endet auf der Hohnsteiner Straße. Es ist die Verbindungsstraße zwischen Bad Schandau und Hohnstein. Es geht nach links in Richtung Bad Schandau. Dieses kleine Teilstück der Wanderung (ca. 800 Meter) ist der unangenehmste Teil, da dieser Straße auf 400 Meter der Fußweg fehlt. Ganz interessant ist, dass der Bach neben der Straße seinen Namen seit 1999 wieder seinen Namen (Lachsbach) wert ist.
150 Meter hinter der Straße, die nach Porschdorf und Waltersdorf geht, zweigt das Sträßchen Am Plan nach rechts ab. Über diesen schmaler werdenden Weg geht es am Fuße des Berges nach Prossen. Hoch interessant ist die neu gebaute FischtreppeFischtreppe im Lachsbach, damit die Lachse auf ihrer langen Wanderung auch das letzte Stauwehr überwinden können. Wie schon gesagt, es geht in die Richtung Prossen. In Prossen angekommen, geht die Wanderung nach links auf der Hauptstraße weiter. Zur rechten Hand sieht man riesige Lagerhallen der Bundeswehr. Ich wäre ja eigentlich zu neugierig, was in den Dingern lagert. Vermutlich nichts besonders Aufregendes, sonst wäre das Gelände bestimmt ordentlich bewacht. Ab der Hauptstraße ist der Weg mit der Wegmarkierung gelber Strich gelber Strich gekennzeichnet. Dieser Markierung folgt man jetzt durch Prossen, unter der Bahn- und Autobrücke entlang. Am Rande von Bad Schandau angekommen, geht es nicht der Wegmarkierung hinterher, sondern den viel schöneren Weg am Elbeufer entlang. Der markierte Wanderweg führt quer durch die Stadt und am Nationalparkhaus vorbei, welches auch einen Besuch wert ist, aber zum Wandern ist es auf jeden Fall hier unten an der Elbe entlang der schönere Weg. Vorbei geht es an den schönen Häusern, die leider beim Elbehochwasser 2002 wirklich stark betroffen waren. Weiter vorbei an den ganzen Anlegestegen der Fähren und Schiffe in Richtung Ostrau.

Aufzug_Bad_Schandau_2_kleinHinter dem Schrammsteinbad geht man noch über die Mündungsbrücke der Kirnitzsch. Knapp hinter der Brücke geht es durch einen kleinen Park zum Personenaufzug nach Ostrau. Für mich als Maschinenbauer ist der Aufzug natürlich ein Pflichtbesuch. Er ist fast 100 Jahre alt (Baujahr 1904) und fährt 50 Meter hoch. Die Öffnungszeit ist 9:00 bis mindestens 17:00. Im Sommer bis 19:00. Gedenktafel_Rudolf_Sendig_2_kleinDie einzelne Fahrt nach oben kostet 1,50 EUR (Stand Feb.2003). Hier oben sind zwei kleine Freigehege mit Luchsen und Waschbären zu sehen. Auch gibt es eine Gedenktafel an Rudolf Sendig. Er ist der Erbauer/Auftraggeber des Aufzuges. Weiter geht es rechts den Berg hoch nach Ostrau. Oben angekommen kann man sich an sehr schönen alten Holzhäusern erfreuen. Leider sind die beiden vorderen in einem sehr schlechten Zustand. Aber ich schätze, es kann nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sich irgendjemand der beiden annimmt.Ostrau_altes_Holzhaus_klein Weiter geht es auf der Straße, die zur Hangseite liegt (rechts). An der hinteren Straße stehen zwar die neueren Häuser, aber die alten sind interessanter anzusehen. Die Wanderung geht weiter in Richtung Ortsmitte. Im Zentrum von Ostrau steht die Falkensteinklinik. Sie ist eine Rehabilitationsklinik für Innere Medizin. An ihr vorbei geht‘s bis man die Wegmarkierung roter roter Strich und blauer Strich blauer Strich erreicht. Auf dieser Straße geht es nach links den Berg hinunter ins Kirnitzschtal. Fast ganz unten angekommen, geht ein kleines Sträßchen nach rechts. An diesem Sträßchen mit dem Namen Niederweg stehen wieder einmal ein paar Häuser, die sehr nett aussehen und mit viel Liebe fürs Detail hergerichtet worden sind. Diese Straße kommt kurz vor dem Straßenbahndepot wieder auf die normale Kirnitzschtalstraße. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist eine schöne Promenade. Sie geht von Bad Schandau bis zur Ostrauer Mühle. Wir gehen diesen Weg nach rechts, aber nur bis kurz vor das Restaurant Waldhäus´l. Hier geht der alte Steinbrecherweg hoch. Leider ist der Pfad nicht ganz so perfekt zu erkennen, aber eigentlich ist die Wegbeschreibung sehr einfach: Zuerst geht es auf der linken Seite von dem Bachlauf und auf halber Strecke wechselt der Weg nach rechts. Oben angekommen geht es den Pfad nach rechts zum Altendorfer Dorfbachklamm. Wenn man den Bach erreicht hat, geht es den letzten Aufstieg zum Lieblingsdorf hoch. In Altendorf angekommen geht es auf der Hauptstraße nach links und man hat den Ausgangspunkt wieder erreicht.

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