Schauenstein

Abstimmung:
unsere Bewertung::
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Karte:
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Dauer:
ca. 3,25 h
Entfernung:
ca. 11,00 km
Höhenunterschied:
ca. 480 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
immer, auch an Wochenenden empfehlenswert.
Schwierigkeitsgrad:
leicht
steiler Aufstieg
sehr schmale Stelle
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen
Leiter
empfohlene Karten:
Böhmische Schweiz;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Hohenleipa - Schlossberg - grüner Querstrich - roter Strich - Hohenleipaer Raubschloss - Schauenstein - Kleines Prebischtor - Rainwiese - blauer Strich - Jagdschloß - Hohenleipa

Beschreibung:

Die Wanderung Schauenstein ist dadurch entstanden, dass mir ein netter Leser meiner Seiten den Hinweis gegeben hat, dass die Wanderung Kleines Prebischtor noch besser wird, wenn man sie andersherum läuft und es außerdem noch die sehenswerte Aussicht Schlossberg neben der Strecke gibt. Das musste natürlich gleich ausprobiert werden und hier kommt jetzt die passende Beschreibung dazu:
Kriegerdenkmal_Hohenleipa_kleinStartpunkt ist der Parkplatz gegenüber der Gaststätte/Hotel Lipa in Vysoká Lípa (Hohenleipa). Gleich neben der Gaststätte steht ein Denkmal für die Opfer des 1.Weltkriegs. Früher hat vor dem Denkmal noch eine große Statue gestanden, die ist aber irgendwann verloren gekommen. Heutzutage befindet sich eine neue Marmorplatte an der Vorderseite. Rechts neben dem Denkmal geht es in die Straße hinein. Der Weg steigt ein paar Meter durch die Ortschaft an. Nach ungefähr 200 Metern auf dieser Straße geht es nach rechts den Hang des Schlossbergs hoch. Am Ortsrand biegt man gleich rechts neben dem Zaun ab. Auf der Wiese ist es nur ein Pfad, der zum Waldrand führt, da es aber nördlich der Ortschaft nur eine Erhebung gibt, ist es nicht besonders schwer, den Zugang zum Berg zu finden. Knapp hinter dem Waldrand befindet sich ein Kellergewölbe eines ehemaligen Lusthäuschens, das früher zu einem Jagdschlösschen am Berghang gehörte. Wenn man bis vor zur Aussicht wandert, dann stellt man fest, dass der Berg auf der Vorderseite eine Steilwand hat und auf der Rückseite einen flachen Zugang. Die vorderste Aussicht war im Frühjahr 2007 stark zugewuchert, aber die Aussicht an der rechten Seite, an der ein großes Kreuz steht, bietet einen schönen Ausblick in das böhmische Land.
Von hier geht es wieder ein Stück auf dem gleichen Weg zurück, bis der erste Weg in der Ortschaft links abbiegt. Hier geht es parallel zur Hauptstraße unterhalb des Schlossberges entlang. Dieses kleine Stück ist angenehmer als auf der Hauptstraße entlang zu wandern. Diese erreicht man dann nach ca. 400 Metern aber doch wieder. Jetzt geht es nochmals ein Stück von 400 Metern auf der Straße bis zum scharfen Knick der Straße entlang. Hier befindet sich der größere, aber kostenpflichtige Parkplatz von zwei Gaststätten. Felsfuss_Schauenstein_kleinDie Wanderung geht geradeaus am Waldrand entlang auf das Hohenleipaer Raubschloss drauf zu. Am neu errichteten Sandsteinklotz des Nationalparks Böhmische Schweiz biegt der Wanderweg nach links auf die rote Wanderwegmarkierung roter Strich ab. An der Wegkreuzung steht auch noch eine Informationstafel zur Burg Saunstejn (Schauenstein) bzw. manchmal wird die Burg auch Hohenleipaer Raubschloss genannt. Gipfel_Schauenstein_kleinDer Weg steigt nach kurzer Strecke über einen Wurzelweg bis zum Felsfuß der Burg an. Schon hier kann man ein paar Spuren der Burg, wie z.B. eine in den Fels gemeißelte Grotte, erkennen. Um auf den Felsen hoch zu kommen, muss man in der Felsspalte über ein paar unterschiedliche Stufen hoch krabbeln. Aber dieser kleine Aufstieg lohnt sich ungemein.

Panorama_Schauenstein_klein

Von der eigentlichen Burg bzw. dem späteren Raubschloss sieht man heute nur noch ein paar Spuren am Felsen, einen rechteckigen Raum auf dem Felsen, eine Grotte unter dem Felsplateau und eine Zisterne_Schauenstein_kleinZisterne. Was mir aber hier oben viel besser gefällt, ist die erstklassige Aussicht und die Ruhe. Es ist wirklich verwunderlich, aber auf dem Felsen trifft man sehr selten andere Wanderer an. Es geht wieder vom Felsen herunter und dann nach rechts in Richtung des Kleinen Prebischtors. Die ersten paar Meter wandert man noch ziemlich eben entlang und dann über ein paar Stufen weiter hoch. Nach dem Miniaufstieg erreicht man einen asphaltierten Waldweg. An dieser Wegkreuzung ist gleich auf der linken Seite der Zugang zum Kleinen Prebischtor. Kleines_Prebischtor_von_unten_kleinDa der Aufstieg von dem Waldweg bis hoch zum Torbogen wirklich einfach ist, sollte man diesen Abstecher unbedingt unternehmen. Dieses Kleine Prebischtor ist bei weitem nicht so groß wie das Original, aber dafür auch nicht so voll. Es gibt sogar noch einen weiteren Vorteil beim Kleinen Prebischtor, der ist, dass man auf den Torbogen hochklettern kann. Der einzige Nachteil am Kleinen Prebischtor ist, dass die Aussicht vom und zum Torbogen vollkommen zugewuchert ist. Die Wanderung geht vom Kleinen Prebischtor nach links auf dem asphaltierten Weg weiter. Nach ungefähr ½ Kilometer biegt der rot markierte Wanderweg nach recht auf einen kleineren Waldweg ab. Dieser Weg führt so ziemlich auf gleichbleibender Höhe um den Větrovec (Rauschenberg) herum und dann nach Mezní Louka (Rainwiese) herunter. Hier herrscht meistens schon etwas mehr Trubel, aber das liegt nur an der Gaststätte/Hotel. Die weitere Strecke führt noch vor der Gaststätte wieder in den Wald. Ab der überquerten Straße ist die weitere Wanderung mit dem blauen Strich blauer Strich markiert. Es geht den Hang runter ins Tal. An der ersten Möglichkeit biegt die Wanderung nach links ab. Das nächste Teilstück bis ganz kurz vor die Straße zwischen Mezní Louka (Rainwiese) und Vysoká Lípa (Hohenleipa) verläuft auf einem vollkommen ebenen Weg. Ungefähr 50 Meter vor der Straße biegt der markierte Weg nach rechts auf einen Pfad ab. Dieser Pfad führt den Hang hoch und endet schon nach wenigen Metern auf der Zufahrtsstraße des Jagdschloss_Hohenleipa_kleinZámeček (Jagdschlosses). Der markierte Weg muss vor gar nicht so langer Zeit verlegt worden sein. In allen möglichen Karten ist der Wanderweg auf der Rückseite des Zámeček (Jagdschlosses) eingezeichnet, aber in der Realität verläuft die Markierung auf der Vorderseite entlang. Hinter dem heutigen Gasthaus Zámeček (Jagdschloß) geht es wieder in den Wald und der Weg führt sehr angenehm bis zum Ausgangspunkt in Vysoká Lípa (Hohenleipa) zurück. Zwischendurch befindet sich auf der rechten Seite noch eine ausgeschilderte Aussicht, von der man einen schönen Ausblick auf den Schneeberg hat.
Damit ist eine sehr nette Wanderung mit ein paar Attraktionen zu Ende gegangen. Es ist immer wieder verwunderlich, wie wunderbar ruhig der östliche Teil der Böhmischen Schweiz ist und das bei so schönen Plätzen wie bei dieser Wanderung.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit Bus bis zur Haltestelle Böhmen / Schöna mit dem VVO-Navigator und dann weiter mit dem Tschechischen Navigator (jizdnirady.idnes.cz).
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Hotel Lipa

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