Schmalspurbahn

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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 5,00 h
Entfernung:
ca. 23,00 km
Höhenunterschied:
ca. 560 Meter
beste Reisezeit:
immer, auch an Wochenenden empfehlenswert.
Schwierigkeitsgrad:
leicht
lang
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen
empfohlene Karten:
Große Karte der Sächsischen Schweiz;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Altendorf - roter Strich - Mühlenweg - ehemalige Buttermilchmühle - Schmalspurbahn - gelber Strich - Schwarzbachtal - Tunnel - Lohsdorf - Ehrenberg - Hohnstein - Siedlung - Freibad - Viadukt - ehemaliger Bahnhof - Max Jacob Straße - blauer Strich - Brandstraße - Brand - Brandstufen - Tiefer Grund - Ochelgrund - Oechelmühle - Kohlmühlstraße - Kohlmühle - Linoleumwerk - Adamsberg - Altendorf

Beschreibung:

Schmalspurbahn_Tunnel_2_3_klein Tja eigentlich wollte ich nur, nachdem ich vorher 630 Kilometer Auto gefahren bin, noch eine kleine Nachmittagswanderung machen. Auf einmal war es die zweitlängste Wanderung die ich bis dahin gemacht habe. Ich habe mir schon eine ganze Weile vorgenommen einmal auf der kompletten Strecke der ehemaligen Schmalspurbahn zu wandern. Diese Bahnlinie ging vom Bahnhof Kohlmühle bis nach Hohnstein und wurde von 1898 bis 1951 benutzt. Genauere Informationen kann man auf der Seite www.lokomotive.de bekommen.
Aber jetzt geht es endlich los. Von Altendorf geht es erst mal ins Sebnitztal runter. Dazu wählt man den Weg über die Buttermilchmühle, das heißt am Dorfende (die Seite mit dem Blumenladen) geht es auf dem Wanderweg mit dem roten Strich roter Strich ins Tal runter. Auf dem Weg nach unten geht es am Pinsenberg vorbei. Der Berg ist jahrzehntelang zum Abbau von Basalt genutzt worden. Leider hat man dann in den achzigen Jahren die Löcher mit Müll zugeschüttet. Jetzt wird diese Müllkippe in mühseliger Kleinarbeit wieder zurückgebaut und wieder renaturalisiert. Das hört sich schlimmer an, als das es ist. Ein normaler Wanderer wird von dieser Arbeit nichts merken und in einem Jahr wird man hoffentlich mit der Arbeit fertig sein. Es geht als weiter runter in Richtung Sebnitztal.
Unten angekommen geht es nach rechts auf der Wegmarkierung gelber Strich gelber Strich weiter. Diese Wegmarkierung geht durch das Schwarzbachtal und die ganze Zeit irgendwie auf oder neben dem ehemaligen Bahnkörper. Schmalspurbahnbruecke_Stahltraeger_2_kleinAn einigen Stellen kann man noch die alten Brückenbauten der Bahnstrecke in unterschiedlichen Zuständen sehen. Es geht von dem Zustand, dass nur noch die Wiederlager vorhanden sind, über die Stahlträger bis zu dem Zustand, dass der Wanderweg gut gesichert mit einem Geländer drüber geht. Schmalspurbahn_ViaduktAuch gibt es an zwei Stellen gut erhaltene Viadukte. Das eine Viadukt befindet sich in der Nähe von der Buttermilchmühle bzw. vom Goßdorfer Raubschloss und das zweite ist am Anfang von Hohnstein. Man folgt der Markierung auch noch durch Lohsdorf hindurch bis 300 Meter hinter dem Dorf der Wanderweg an dem kleinen Wasserwerk über die Landstraße geht. Vor dieser Stelle geht der alte Bahndamm auf der linken Seite weiter. Jetzt verläuft der Bahndamm die ganze Zeit parallel zum Ehrenberger Bach. An den ersten Häusern in Ehrenberg geht es nach links über die kleine Straße. Man könnte zwar auch weiter an der Hauptstraße entlanggehen, aber eine kleiner Abkürzung ist doch ganz angenehm. Die kleine Straße kommt nach kurzer Strecke wieder auf die Hauptstraße und jetzt muss man auf dieser den Berg hoch gehen. Im oberen Teil des Dorfes knickt die Hauptstraße dann nach links in die Richtung Hohnstein ab. Man geht nach rechts weiter im Dorf hoch. Bei dem ersten Knick der Straße nach rechts geht links die ehemalige Bahntrasse weiter den Berg hoch. Hier kann man nur noch dadurch die Trasse erahnen in dem die Bauern bis heute dieses Stückchen Land noch nicht bearbeiten. Die Trasse macht mitten auf dem Feld einen Haken nach links und führt auf auf eine Straßenkreuzung. Jetzt ist leider ein Stück von ca. 900 Metern auf einer Landstraße notwendig. Vor Hohnstein geht eine Fahrstraße Richtung Bad Schandau. Diese geht man nach links. Vorbei geht es an einem Stall bis auf der rechten Seite zwei Wege abzweigen. Man geht den linken von beiden an der Schräbergartenkolonie vorbei, immer weiter geradeaus, bis man am Sportplatz auf eine asphaltierte Straße trifft. Diese geht es den Berg nach rechts runter. Hinter dem ersten Haus auf der linken Seite geht die Bahntrasse jetzt wieder weiter. Jetzt hat man das letzte Stückchen der Bahnlinie erreicht. Es geht über ein gut erhaltenes Viadukt und man erreicht den Schmalspurbahn_Bahnhof_Hohnstein_klein Hohnsteiner Bahnhof. Heutzutage ist der Bahnhof in Privatbesitz von einem Busunternehmen. Deshalb ist ein passieren vor dem Bahnhofgebäude nicht so richtig möglich, aber man kann das Gebäude auf der Rückseite umrunden und man kommt über die Max-Jacob-Straße auch zur Vorderseite des Bahnhofsgebäude.
Vom ehemaligen Bahnhof geht es jetzt auf den Nachhauseweg Richtung Brand. Es geht über einen vollkommen ebenen Wanderweg mit der Wegmarkierung blauer Strich blauer Strich 2,8 Kilometer bis zum Brand. Am Brand angekommen kann man bei einer kleinen Erfrischung eine wunderbare Aussicht genießen. Nach dieser Pause geht es die weiter über den Wanderweg mit der blauen Markierung die Brandstufen runter. Wenn man ganz gemein sein möchte, dann zählt man die Stufen von oben und erzählt jedem der einem entgegen kommt, was er noch vor sich hat. Insgesamt sind es über 850 Stufen.
Jetzt geht es weiter die Fahrstraße über den nächsten Kilometer den Berg runter. Unten angekommen geht es nach links in Richtung Kohlmühle der blauen Wegmarkierung hinterher. Auch dieses ist eine normale Fahrstraße, die aber fast keinen Verkehr führt (ca. 2 Autos auf die ganze Strecke). In der Kohlmühle angekommen, geht es weiter an der Bahnlinie auf der Wegmarkierung roter Strich roter Strich entlang. Dieses Teilstück ist aber nur sehr kurz, da 250 Meter hinter dem Bahnübergang ein unmarkierter Wanderweg nach rechts den Berg hoch geht. Nach diesem letzten steilen Aufstieg hat man Altendorf wieder erreicht.

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