Schneeberg

Abstimmung:
unsere Bewertung::
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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 4,25 h
Entfernung:
ca. 20,00 km
Höhenunterschied:
ca. 500 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
leicht
lang
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad
empfohlene Karten:
Böhmische Schweiz;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Rosenthal - Parkplatz Zollhäuser - blauer Strich - Alter Schneeberger Kirch- und Leichenweg - Grenzübergang Eulenthor - Ortschaft Schneeberg - grüner Strich - Hoher Schneeberg - roter Strich - Eiland - Grenzübergang - Bielatal - gelber Strich - Dürre Bielagrund - Rosenthal - Parkplatz Zollhäuser

Beschreibung:

Ich habe diese Wanderung in ähnlich schon letztes Jahr gemacht und da ist die Runde bei mir vollständig durchgefallen, da es über große Teile auf Straßen entlang ging. Da ich mir aber dachte mit einer ordentlichen Planung bzw. Vorbereitung müsste man aus der Runde doch noch was Ordentliches machen können, habe ich es noch einmal ausprobiert.
Es geht auf dem Rosenthaler Parkplatz los. Hier war ich ziemlich überrascht, als ich auf einmal eine Parkplatzgebühr bezahlen musste. Nicht das irgendetwas dagegen hätte, nein es war nur auf diesem Parkplatz habe ich schon zigfach geparkt und  bis jetzt musste ich noch nie etwas bezahlen. Vom Parkplatz geht es in die Richtung Grenzübergang bzw. Schneeberg auf der Wegmarkierung gelber Strich gelber Strich. Diese Markierung verlässt unseren Wanderweg ein paar Meter vor der Grenze. Unser Weg geht über den offiziellen Wandergrenzübergang auf einem geraden Stück fast parallel zu Grenze entlang. Dann biegen die Grenzmarkierungen nach rechts ab und der Weg macht einen knick nach links. Hier gibt es jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder geht man weiter auf den gut ausgebauten Weg, bis man die Fahrstraße erreicht und geht dann auf der Fahrstraße nach rechts, oder man geht an dem abknickenden Weg ein paar Meter nur weiter und dann nach rechts. Dieser Weg ist eigentlich nicht anderes als die Verlängerung des geraden Weges von der Grenze. Felsen_SchneebergBeide Wege landen auf der Fahrstraße die durch das Hinterdorf von Schneeberg/Sněžnik geht. Das Dorf durchquert man auf der Straße, um dann hinter dem Dorf auf die Straße zu stoßen, die zum Schneeberg hoch geht. Diese Straße ist mit der Wegmarkierung roter Strich roter Strich gekennzeichnet. Auch wenn diese Markierung diese größtenteils asphaltierte Straße dann irgendwann verlässt, so gehen wir auf der Straße weiter den Berg hoch. Diese Straße wird einzig und alleine für die Zulieferung der Gaststätte und des Radiosenders benutzt, so dass man nicht mit besonders großem Autoverkehr rechnen muss. Rosenberg_vom_SchneebergDas die Fotos so ein wenig trostlos aussehen, liegt daran, das ein Birkenwald im Winter häufig mehr nach Waldsterben als nach Wald aussieht. Die asphaltierte Straße geht auch oben auf dem Berg weiter bis zur Gaststätte. Kurz vor dem Aussichtsturm_SchneebergAussichtsturm macht die Straße einen starken Knick nach rechts. Hier geht es erstmal weiter gerade aus, auf einem breiteren Wanderweg. Dieser führt an die östliche Spitze des Schneebergs. Kurz vor der Aussicht erreicht man den markierten Wanderweg mit dem grünen grüner Strich und roten Strich roter Strich. Auf diesen beiden Wegmarkierungen geht es ein paar Meter noch den Berg runter. Von der Aussicht kann man super gut auf die Steine der Sächsischen Schweiz sehen und rüber zum Rosenberg. Nachdem man sich satt gesehen hat, geht es wieder auf den beiden Wandermarkierungen zurück den Berg hoch. Man folgt der roten Eulau_vom_RosenbergWandermarkierung zum Aussichtsturm des Schneeberges. Auf dem Weg bis zum Aussichtsturm/ Gaststätte kann man mehrere Male nach links den Berg runterblicken. Im Elbtal liegt Děčín. Hinter dem Aussichtsturm geht es bald den Berg wieder runter auf einem ziemlich groben Abstieg. Decin_vom_SchneebergDer Weg führt wieder auf die asphaltierte Straße, über die wir auf den Schneeberg hochgegangen sind. Die Kreuzung am Fuße des Berges überqueren wir einfach und wandern ein paar Meter (ca. 350 Meter) auf die Böhmischen Landstraße entlang. Kurz bevor die Straße einen Knick nach links macht, geht rechts der markierte Wanderweg in das leicht bewaldete Gebiet. Die rote Markierung führt uns direkt in die Ortschaft Ostrov. Jetzt verlässt der rote Strich unseren Wanderweg, da wir geradeaus durch die Ortschaft wandern.
Die Ortschaft Ostrov (Eiland ist der alte deutsche Name) ist wirklich überraschend. Ich habe sie zum ersten Mal letztes Jahr gesehen und dachte mir, dass die besten Zeiten dieser Ortschaft vorbei sind. Auch jetzt ist es immer noch so, nur muss man ganz klar unterscheiden zwischen dem vorderen und dem hinteren Ortsteil. Der vordere Teil ist sehr trostlos und heruntergekommen. Im hinteren Teil hingegen, stehen mehrere sehr schöne Häuser und zum Teil sogar ganz neu gebaute. Im hinteren Teil ist anscheinenden auch irgendwie eine größere Polizeistation. Als ich vorbeigekommen bin, sah es zwar leer aus, aber nicht unbenutzt. Felsnadel_DuerrebielagrundDeshalb ist der nächste Schritt der Wanderung vielleicht nicht ganz so empfehlenswert. Es gibt noch aus Uhrzeiten, den Grenzübergang Eiland/Bielatal. Heutzutage ist es kein offizieller Fußgängerüberweg, aber er ist trotzdem sehr gut ausgebaut. Man landet auf diesem Weg direkt im oberen Teil des Bielatal. Nach einer kurzen Wanderstrecke stößt auch wieder ein offizieller Wanderweg mit der gelben Strichmarkierung gelber Strich auf unseren Weg. Diese Markierung biegt nach einer Weile, dann nach rechts ab, um aus dem Bielatal heraus zu führen. Da es aber wirklich zu langweilig ist, den Dürrebielegrund heraus zu gehen, gibt es einen schmalen Pfad, der an der rechts abgebildeten Felsnadel bzw. bei dem frei liegenden Felsbrocken hoch führt. Leider ist das Foto schon von oben herunter fotografiert. Ich habe zwar auch ein Foto von unten nach oben geschossen, aber leider ist da irgendwie ein Baum ins Bild gelaufen und verdeckt gemeiner Weise die Felsnadel. Oben angekommen geht es geradeaus, bis es nur noch rechts oder links geht. Auch wenn es nach normalem Orientierungssinn seltsam erscheint, geht es nach links aber dann gleich nach 100 Meter wieder nach rechts. Der Weg erreicht nach 450 Meter wieder den schon bekannten Weg zwischen Rosenthal und dem Schneeberg. Hier geht es wieder nach links und man erreicht den Parkplatz von Rosenthal.
Diese Wanderung erfüllt die Vorstellungen von einer schönen Wanderung in der Sächsischen Schweiz schon viel mehr, als der erste Versuch über den Schneeberg und die Tisaer Wände.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit Bus bis zur Haltestelle Rosenthal Zollhäuser mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Rosenthal Zollhäuser
    Parkplatzgebühr für die Wanderung: 3,00€

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