Thomasdorf

Abstimmung:
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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 3,50 h
Entfernung:
ca. 13,70 km
Höhenunterschied:
ca. 415 Meter
beste Reisezeit:
nicht an langen Wochenenden
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen
empfohlene Karten:
Große Karte der Sächsischen Schweiz;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Saupsdorf - gelber Strich - blauer Strich - Dr Alfred Meiche Weg - Waldhaus - Alte Hohe Straße - grüner Strich - Grenzübergang - Thomasdorf - gelber Strich - Tanzplan - blauer Strich - Diebstraße - grüner Strich - Grenzübergang - Wachberg - Wachbergstraße - Saupsdorf

Beschreibung:

Auch wenn ich die Wanderung in ähnlicher Form schon einmal hier beschrieben habe, so entstand diese Runde dadurch, dass Bekannte aus Saupsdorf meinten, sie wären noch nie auf dem Tanzplan gewesen und das muss natürlich sofort geändert werden. Daraus ist dann diese Wanderung entstanden, die tatsächlich noch ein bisschen besser ist als der erste Versuch. Den Startpunkt haben wir auf den großen Parkplatz von Saupsdorf gelegt. Von dort geht die Strecke erstmal ein paar Meter den Wachberg hoch. Da es aber überhaupt nicht notwendig ist, am Anfang schon bis ganz auf den Berg hinauf zu schnauben, verlässt die Wanderung nach ca. 400 Metern die asphaltierte Straße und biegt nach links auf einen Feldweg ab. Der Feldweg führt in einem Bogen auf gleichbleibender Höhe um den Wachberg herum, bis man den Prof.-A.-Meiche-Weg erreicht. Kapelle_in_Thomasdorf_kleinDiesem Weg am Waldrand folgt man nach links. Markiert ist der Weg mit dem blauen Strich blauer Strich und führt geradewegs auf die Fahrstraße unterhalb der Gaststätte Waldhaus. Rapunzelturm_in_Thomasodrf_kleinAuf der Straße wandert man bis zum Waldhaus (ca. 400 Meter) und dann biegt die Wanderung in Richtung tschechische Grenze nach rechts ab. Der Weg geht geradewegs auf die Miniortschaft Tomášov (Thomasdorf) zu. Das erste Gebäude der Ortschaft ist eine kleine Kapelle auf der rechten Wegseite. Rechts dahinter befindet sich eine Ferienanlage, die in den letzten Jahren wieder neu hergerichtet worden ist. Auf der gegenüberliegenden Wegseite befinden sich mehrere Wohnhäuser, wobei eins mit einem sehr nett hergerichteten Turm auffällt. Der Turm überragt das eigentliche Wohnhaus zwar nur ein kleines Stück, aber irgendwie sieht er so wie der Turm von Rapunzel aus.
Die Wanderung verlässt die Fahrstraße nach links und es geht weiter in einem großen Bogen um den westlichen Teil des Tanečnice (Tanzplanes). Der Forstweg ist sehr angenehm zu wandern, da fast kein Höhenunterschied zu bewältigen ist und außerdem ist auf dem Weg nie ein Mensch unterwegs. Nach einer Strecke von 2,1 Kilometern erreicht man die erste gut sichtbare Wegkreuzung mit einer Informationstafel. Hier kreuzt der gelb markierte Wanderweg gelber Strich den Forstweg und dieser Markierung folgt man nach rechts den Hang zum Tanečnice (Tanzplan) hoch. Im Gegensatz zum Forstweg steigt der Waldweg merklich an und auf den letzten paar Metern bis zum Gipfel werden noch ein paar Höhenmeter überwunden. Aussicht_vom_Bismarkturm_am_Tanzplan_kleinAuf dem Gipfel angekommen, findet man eine äußerst beliebte Gaststätte und einen Aussichtsturm vor. Da der Tanečnice (Tanzplan) dicht bewachsen ist, hat man keinerlei Aussicht und so empfiehlt es sich, den Aussichtsturm zu besteigen. Da der Tanečnice (Tanzplan) ein ziemlich hoher Berg (597 Meter) der Sächsischen bzw. Böhmischen Schweiz ist, hat man von hier eine erstklassige Aussicht. Im und am Aussichtsturm informieren gleich mehrere Tafeln über die Geschichte. Auch dieser Turm wird, wie so häufig bei Aussichtstürmen, Bismarckturm genannt.
Vom Tanečnice (Tanzplan) geht es über die geschotterte Fahrstraße herunter. Dieser Weg ist mit dem blauen Strich blauer Strich markiert. Die Hälfte des Abstieges auf der Straße vom Tanečnice (Tanzplan) ist für Lieferfahrzeuge und Fahrradfahrer reserviert. Danach erreicht man einen Parkplatz, auf dem eigentlich auch Besucher der Gaststätte parken könnten, aber irgendwie sind hier nur sehr selten Autos abgestellt. Vielleicht ist es den Leuten einfach zu anstrengend, noch den Kilometer zu wandern, wo man es doch in einigen Ortschaften an der Grenze viel einfacher haben kann, eine Gaststätte zu besuchen. Der Abstieg endet auf der Zufahrtsstraße von Tomášov (Thomasdorf). Der Straße folgt man wenige Meter nach rechts, bis nach links ein Waldweg abbiegt. Diesem Weg könnte man jetzt bis zur Rückseite des Wachberges folgen, da aber unsere Mitwanderer noch einen Geocaching- Punkt hinter der Ortschaft Tomášov (Thomasdorf) suchen wollten, haben wir dorthin einen kleinen Abstecher unternommen. Dazu ging es wieder nur wenige Meter auf dem Waldweg entlang, Suehnekreuz_hinter_Thomasdorf_kleinum dann nach rechts abzubiegen. Dieser Weg verläuft parallel zur Zufahrtsstraße von Tomášov (Thomasdorf) und wir sind ca. ¼ Kilometer auf ihm geblieben, bis auf der linken Seite ein paar Meter in den Wald hinein ein steinernes Kreuz auftauchte. Es steht so ungefähr 25 Meter neben dem Waldweg und soll angeblich von einem Mörder als Sühnekreuz aufgestellt worden sein. Dafür, dass dieses Kreuz schon seit dem 21.Oktober 1753 hier im Wald stehen soll, ist es in einem sehr gut erhaltenen Zustand. Auf jeden Fall hätten wir dieses Kreuz niemals entdeckt, würden sich unsere Mitwanderer nicht mit dieser neumodischen Variante der Schatzsuche beschäftigen.
Die Wanderung führt wieder auf den Waldweg zwischen Tomášov (Thomasdorf) und Wachberg zurück, um dann nach rechts in Richtung Wachberg weiter zu gehen. Dieser Weg verläuft zwischen einer Weide und dem Waldrand sehr angenehm auf den Wachberg drauf zu. Nach etwas mehr als einem Kilometer erreicht man einen Abzweig nach rechts mit einem neu aufgestellten Hinweisschild zum Wachberg. Der Aufstieg auf den Wachberg ist von dieser Ausblick_vom_Wachberg_nach_Saupsdorf_kleinSeite überraschend einfach und schon hat man eine tolle Aussicht erreicht. Früher ist die Aussicht bzw. der Berg auch die Schweizerkrone genannt worden und das ist schon eine ganz nette Bezeichnung für diesen schönen Ort. Auch hier könnte man sich noch mal in der Gaststätte stärken, um dann auf der Zufahrtsstraße runter nach Saupsdorf abzusteigen. Normalerweise wäre ich immer über den rot markierten Wanderweg abgestiegen, aber auch die Zufahrtsstraße zum Wachberg bietet einen sehr schönen Ausblick auf Saupsdorf und die Hintere Sächsische Schweiz. Damit ist eine sehr nette Wanderung zu Ende gegangen, die mit besonders schönen Aussichten und einem sehr angenehmen Höhenprofil aufwartete. Ganz besonders hat uns gefallen, dass der Aufstieg auf den Wachberg von der Rückseite super leicht war und das versteckte Sühnekreuz war auch sehr interessant.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit Bus bis zur Haltestelle Saupsdorf Am Wachberg mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Saupsdorf

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