Unger II

Abstimmung:
unsere Bewertung::
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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 4,00 h
Entfernung:
ca. 14,00 km
Höhenunterschied:
ca. 480 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen
empfohlene Karten:
Elbsandsteingebirge;
Kompass
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Sebnitz - Markt - Finkenberg - grüner Punkt - blauer Strich - Sport- und Freizeitzentrum - Peststein - Rugiswalde - Unger - gelber Strich - Steinrücken - Schönbach - Martin May Straße - Goldbachtal - Goldgruben - Amtshainersdorf - Sebnitz - Hohnsteiner Straße - Ulbersdorfer Weg - Schandauer Straße - Hainersdorfer Weg - Busbahnhof - Heimatmuseum - Afrikahaus - Markt

Beschreibung:

Die Wanderung startet auf dem neu gestalteten Markt von Sebnitz. Am Wochenende darf man auf dem Marktplatz, als auf den Straßen um den Markt kostenlos und zeitlich unbegrenzt parken. Falls man die Wanderrunde in der Woche durchführen möchte, dann wird es mit dem Parken schwieriger, da mit der Wanderung die Höchstparkdauer erreicht wird. Aber auch dafür wäre dann die Möglichkeit, dass Auto im Parkhaus oder am Sebnitzer Bahnhof abzustellen. An der nördlichen Seite des Marktes verläuft die Wanderwegmarkierung blauer Strich blauer Strich. Finkenbaude_kleinDer markierte Weg geht hoch zum Sebnitzer Bahnhof. Nachdem man dieses erste kleine Stück an Aufstieg bewältigt hat, geht es weiter auf den Finkenberg bzw. zur Finkenbaude. Aussicht_Finkenbaude_kleinWenn man die Gaststätte erreicht hat, dann gibt es den ersten Punkt der Wanderung, von dem man fantastisch auf Sebnitz runter blicken kann. Dieses könnte man natürlich auch von der Gaststätte bzw. von der Terrasse (www.finkenbaude.de) bei einer kleinen Erfrischung unternehmen. Von dieser schönen Aussicht geht es wieder auf dem markierten Weg den Berg herunter. Der Weg verläuft überraschenderweise sehr angenehm durch den Wald. Man sieht bzw. hört zwar die ganze Zeit die Straße, aber man kommt so sehr angenehm bis zum neuen Krankenhaus. Vom Krankenhaus muss man dann leider ein paar Meter auf dem Bürgersteig der Dr. Steudner Straße nach links gehen. Flugmodellsportzentrum_Sebnitz_kleinNach ungefähr 300 Metern erreicht man die Bahn- Unterführung. Auch hier ist weiterhin die blaue Wegmarkierung. Hinter der Unterführung geht es das große Sport- und Freizeitzentrum „Solivital“ von Sebnitz. Start_F2A_Fesselflugzeug_kleinDie gesamte Anlage sieht super gepflegt aus und ich bin wirklich überrascht, was hier alles angeboten wird. Ganz besonders hat mich der Bereich von dem Flugmodellsportzentrum Sebnitz (www.f2-sebnitz.de) begeistert. Ich habe zwar schon mal irgendwann etwas von Fesselflug gehört, aber das es gleich so viele unterschiedliche Varianten von dieser Fliegerei gibt, war mir nicht bewusst. F2A-Fesselflugzeug_kleinAuch dieser Platz ist ein Argument dafür, dass man am Wochenende die Wanderung durchführen sollte, da dann die Wahrscheinlichkeit viel größer ist jemanden anzutreffen. Die Wanderstrecke verläuft zwischen dem Sportplatz und dem Vereinsgelände der Fesselflieger und geht auf der Rückseite des Platzes in den Wald. Von hier ab verläuft der markierte Wanderweg durch einen angenehm ruhigen Wald. Erst ein paar Meter bevor es zum Unger hoch geht erreicht man die Straße zwischen Sebnitz und Neustadt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist im Frühjahr 2005 ein Gedenkstein für die Teilnehmer am Todesmarsch aufgestellt worden. Da ich davon ausgehe, dass wieder mal irgendwelche Deppen den Stein beschmieren oder sogar zerstören werden, kommt hier der Inhalt der Tafel:
Todesmarsch_Wegverlauf_Gedenktafel_kleinTodesmarsch_Wegverlauf_kleinAm 21.April 1945 zog hier die Häftlingskolonne aus dem KZ Schwarzheide vorüber, auch als Todeskolonne bekannt, weil von 600 Antifaschisten etwa 300 umgebracht wurden.
Hoffentlich geht so ein Blödsinn nie wieder vom deutschen Boden aus und wird irgendwelchen Menschen auf dieser Welt angetan!
Die Wanderung geht die nächsten 200 Meter weiter auf der Fahrstraße in die Richtung Neustadt. Leider ist nur auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Bürgersteig. Also muss man die Straße gleich zweimal bzw. dreimal überqueren, wenn man sich noch kurz die Gedenktafel angesehen hat. Der markierte Weg biegt nach links ab und geht mit einer einigermaßen normalen Steigung den Berg hoch. Der Weg verläuft sehr gerade bis auf den Unger. Nachdem man diesen höchsten Punkt der Wanderung erreicht hat, bittet sich hier oben die Möglichkeit in der Gaststätte zu erfrischen. Unger_Aussichtsturm_Sendeturm_kleinIm Frühjahr 2005 sah es hier oben so aus, als wenn ein neuer Pächter die Gaststätte übernommen hatte, da in der Gaststätte selber gravierend saniert wurde und außerdem das armselige Gehege mit den paar Tieren verschwunden war. Nach der kleinen Rast geht es an der Vorderseite der Gaststätte auf der Wanderwegmarkierung gelber Strich gelber Strich den Berg in die Richtung Schönbach wieder herunter. Auch dieser Weg hat ein angenehmes Gefälle. Zwischendurch überquert man bei dem Abstieg die Bahnlinie Sebnitz – Neustadt. Kurz hinter dieser Bahnüberführung kommt man aus dem Wald heraus und blickt auf die Ortschaft Schönbach herunter. Dieser Ort liegt in einem schönen grünen Tal. Bei dem weiteren Abstieg nach Schönbach kommt man an ein paar Wiesen vorbei, an denen irgendjemand viel Spaß an der Haltung von Tieren hat. Auf den sehr ordentlich gepflegten Wiesen stehen ein paar Ziegen, ein paar Pferdchen und noch so ein bisschen weiteres Viehzeugs. In Schönbach angekommen geht es nach links die Hauptstraße herunter.
Die nächsten 400 Meter gehen die Hauptstraße bergab, bis der markierte Weg nach rechts ins Goldbachtal abbiegt. Dieses Tal ist einer der angenehmen Wanderwege, der keinerlei Höhenunterschied hat, kaum Wanderer auf ihm unterwegs sind und dazu durch das Bächlein ganz nett aussieht. Der einzige Nachteil ist, dass die Tafel des Heimatkundlichen Lehrpfades Goldgruben inzwischen ziemlich zerstört und beschmiert sind. Wirklich schade, dass es überall Idioten gibt, die fremde Sachen zerstören müssen. Am Ende des Tals erreicht man das Sebnitz-Stadtviertel Amtshainersdorf. Auf der Fahrstraße zwischen Sebnitz und Ulbersdorf/Lohsdorf muss man leider die nächsten 300 Meter wandern, um dann auf die roten Punkt Wanderwegmarkierung roter Punkt nach rechts abzubiegen. Diese kleine Straße, die man jetzt entlang wandert, verläuft die ganze Zeit parallel zur befahrenen Straße am Sebnitzbach. Zwischendurch muss man die Straße zwischen Sebnitz und Lichtenhain überqueren, wobei man sich leicht nach links hält und dann oberhalb vom Sebnitzer „Industriegebiet“ entlang geht. Im letzten Teil geht es dann auf der Straße bis zum Sebnitzer Busbahnhof. Den Busbahnhof umrundet man rechts herum, um dann auf der Hertigswalder Straße, entgegen der Einbahnstraße, weiter zu wandern. Die Straße führt am neu restauriertem Rathaus, dem Afrikahaus und dem Heimatmuseum vorbei, bis zum Marktplatz. Hier sollte die Ausgangsposition der Wanderung erreicht sein. Der Sebnitzer Marktplatz sieht am Wochenende überraschend leer aus und das könnte ein gute Erklärung sein, warum man dann auch keine Parkgebühren bezahlen muss.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit Bundesbahn bis zur Haltestelle Sebnitz Busbahnhof mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Sebnitzer Markt
    Parkplatzgebühr für die Wanderung: 0,00€

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