Waldwanderung Gohrisch

Abstimmung:
unsere Bewertung::
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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 3,00 h
Entfernung:
ca. 11,20 km
Höhenunterschied:
ca. 304 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad
empfohlene Karten:
Festung Königstein und die Tafelberge;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Gohrisch - Neue Hauptstraße - Pladerbergstraße - gelber Punkt - Grenzstein-Lapidarium - Heideweg - Pfaffendorfer Straße - Königsweg - gelber Punkt - Am Otto Häusel - An der Säule - grüner Strich - roter Punkt - Todweg - Cunnersdorfer Steig - Balzweg - Hochbehälter Gohrisch - Petrichs Felsen - gelber Strich - Muselweg - Gohrisch - Neue Hauptstraße - Hörnelweg - Sonnenstraße - Waldfriedhof - Annas Ruhe - gelber Punkt - Hörnelweg - Gohrisch - Holzgasse - Schulstraße - Neue Hauptstraße

Beschreibung:

Diese Wanderung ist einer der Klimaterrainwege um Gohrisch und damit mit dem braunen „G“ markiert. Den Startpunkt haben wir auf den großen Parkplatz im Zentrum von Gohrisch gelegt. Von dort beginnt die Wanderung nach rechts (vom Parkplatz ausgesehen). Nach ungefähr ¼ Kilometer biegt die Fahrstraße in Richtung Pfaffendorf ab. Außer der Wanderwegmarkierung mit dem braunen „G“ kann man auch der gelben Punktmarkierung gelber Punkt folgen. Damit die Wanderung nicht zu viele Meter auf einer Fahrstraße verläuft, biegt man nach 200 Metern nach rechts von der Pfaffendorfer Straße ab und folgt der Anwohnerstraße. Dieser Weg ist immer noch mit dem gelben Punkt markiert, den man erst nach etwas mehr als ½ Kilometer verlässt. Links auf dem Sandweg (so heißt die kleine Anwohnerstraße) geht es ein Ministückchen, bis nach rechts eine Gasse abbiegt. Wer sich noch sehr nett über Grenzsteine informieren möchte, sollte den Sandweg ein paar Meter weiter wandern. Hier befindet sich das Gohrischer Grenzsteinlapidarium, welches einen perfekten Einblick in die vielen unterschiedlichen Grenzmarkierungen in den Wäldern der Sächsischen Schweiz bietet. Nach dem kleinen Abstecher geht die Wanderung durch die besagte Gasse auf die Parallelstraße Heideweg. Hier passiert man den Heidehof und das Hotel Margaretenhof (www.margaretenhof.de). Am Ende der Straße erreicht man wieder die bekannte Pfaffendorfer Straße, der man jetzt nach rechts folgt. Nach wenigen Wanderminuten biegt links der Königsweg ab. Damit verlässt die Wanderung Gohrisch das erste Mal und geht auf den Wald südlich von Gohrisch zu. Der Wanderweg verläuft geradewegs in den Wald hinein, Pfaffenstein_von_Pfaffensdorfer_Strasse_gesehen_kleinum nach einer Strecke von ungefähr einem ¾ Kilometer auf der Fahrstraße zwischen Pfaffendorf und Papstdorf herauszukommen. Zwischen dem Waldrand und der Fahrstraße stößt die grüne Wanderwegmarkierung grüner Strich zum Wanderweg dazu. Barbarine_von_Pfaffensdorfer_Strasse_gesehen_kleinAuf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich der Pfaffenstein mit der gut sichtbaren Barbarine. Die Wanderung geht nach links ½ Kilometer auf der Straße entlang, bis nach rechts der erste Weg abbiegt. Hier steht eine der alten Steinsäulen bzw. eine nachgemachte Säule, da das Original im Jahre 1980 beim Holztransport auf der Strecke geblieben ist. Im Ursprung stammt die Säule aus dem Jahre 1820 und diente auch damals schon als Wegweiser. Die Wanderung geht ungefähr ½ Kilometer bergab, bis die grüne Wanderwegmarkierung nach rechts abbiegt. Hier verlässt der Klimaterrainweg die grüne Markierung und geht weiter geradeaus den Hang wieder hoch zur Straße. Nach Erreichen der Straße muss diese eigentlich nur überquert werden, um gegenüber weiter durch den Wald zu wandern. An dieser Stelle bietet sich aber noch ein kurzer Abstecher nach rechts auf der Straße an. Ungefähr 100 Meter von diesem Waldweg entfernt steht links an der Straße ein ziemlich großes Denkmal zu Ehren König Friedrich Koenig_Friedrich_August_Denkmal_kleinAugust. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich ein Rastplatz mit einem mächtigen steinernen Tisch und zwei Bänken. Die Bänke sind zwar auch aus Stein, aber netterweise mit einer hölzernen Sitzfläche. Das einzige, was an diesem netten Rastplatz stört, ist die Straße zwischen dem Denkmal und dem Rastplatz.
Zurück geht die Wanderung nun zu dem schon erwähnten Waldweg. Nach ein paar Metern auf dem Weg biegt man an der ersten Möglichkeit nach links ab, um auf dem Cunnersdorfer Steig durch einen vollkommen einsamen Wald zu wandern. Der Klimaterrainweg biegt nach einer Strecke von ½ Kilometer rechts ab und erreicht bald einen riesigen Hochbehälter im Wald. Noch vor dem Hochbehälter bzw. genau am Zaun des Geländes biegt die Wanderung nach links mal wieder ab, um auf den Gohrischstein drauf zuzuwandern. Zuerst passiert die Wanderung aber noch einen neu angelegten Petrichs_Felsen_kleinTeich mit einer dieser sehr gut gestalteten Informationstafeln zum Thema „Lebensraum Tümpel“. Wenige Meter dahinter befindet sich der gut sichtbare Petrichs Felsen. Auf diesem Felsen scheinen schon große Mengen Kinder ihre ersten Kletterversuche unternommen zu haben, wie so manche Spur erkennen lässt. An diesem Felsen biegt die Wanderung nach links ab, um dann auf dem Weg bleibend bis fast nach Gohrisch zurück zu gehen. Erst nachdem man den Wald wieder verlassen und die Friedenslinde passiert hat, bietet sich eine kleine Abkürzung nach rechts an. Über diesen Wirtschaftsweg erreicht man bald Gohrisch und nachdem man einen ehemaligen Bauernhof passiert hat, endet dieser erste Bogen des Klimaterrainwegs am Alten Spritzenhaus auf der Hauptstraße.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite beginnt jetzt der zweite Teil der Wanderung, indem ein paar Meter auf dem Hörnelweg gewandert werden. Nach ungefähr 100 Metern biegt die Sonnenstraße nach rechts ab und auf dieser Wohnstraße geht es in die Richtung des Waldfriedhofes. geschlitze_Kiefer_bei_Gohrisch_kleinDen Friedhof kann man sowohl links- als auch rechtsherum umrunden, Hauptsache man kommt auf die genau gegenüberliegende Seite. Hier startet ein Pfad, der oberhalb des Rietzschgrundes verläuft. geschlitze_Kiefer_bei_Gohrisch_Detail_kleinGanz besonders auffällig sind die geritzten Baumrinden links des Weges. Früher wurde hier Harz gewonnen, heutzutage sehen die Bäume nur verletzt aus, aber überraschenderweise scheint es den Kiefern nicht so stark zu schaden. Nach einer ganzen Weile Wandern auf diesem Pfad kommt man hinter einem kleinen Gründel auf der linken Seite an ein Steinkreuz mit den Jahreszahlen 1866 und 1914 und den Initialen E.St.. Kreuz_bei_Annas_Ruhe_Gohrisch_kleinKurz bevor die Aussicht bzw. der Rastplatz Anna´s Ruhe erreicht wird, befindet sich der erste Grenzstein. Grenzstein_bei_Annas_Ruhe_kleinWenn man die Tafeln am Anfang der Wanderung im Grenzsteinlapidarium erfolgreich durchgelesen hat, dann kann man erkennen dass es sich um Kursächsische Forstgrenzsteine (Kennzeichen gekreuzte Schwerte) aus dem Königsteiner Revier (römische Buchstaben) handelt. Würde man hinter der Aussicht weiter am Hang der Elbe entlang wandern, dann könnte man eine Vielzahl dieser Steine entdecken. Die Aussicht Anna´s Ruhe ist ein nettes Plätzchen, um eine Rast einzulegen. Von hier kann man durch einen schmalen Gang runter zur Elbe und auf Bad Schandau blicken.
Nach diesem ruhigen Platz geht es auf zum letzten Teilstück der Wanderung. Dazu wandert man auf dem breiten Weg hinter der Aussicht auf den Waldrand zu. Hier erreicht man einen weiteren Klimaterrainweg. Dieser Weg ist mit dem gelben „G“ markiert und jetzt laufen beide Rundwege am östlichen Rande der Folge entlang. Der schon bekannte Hörnelweg passiert das neu hergerichtete Feuchtbiotop an der Kreuzung mit dem Flugplatzweg und auf der rechten Seite ist der Lilienstein so nah zu sehen, dass man meinen könnte, ein Abstecher zu ihm wäre ein Katzensprung. Die Wanderung erreicht nach einer Strecke von fast einem Kilometer über den Hörnelweg den Dorfrand von Gohrisch. Auch die letzten paar Meter erfolgen einfach nur in der Verlängerung des Hörnelweges, bis man die Hauptstraße von Gohrisch mal wieder erreicht. Damit ist diese Runde auf einem der Klimaterrainwege von Gohrisch beendet. Im Verhältnis zu den anderen Runden, die wir bisher erkundet haben, war diese die langweiligste, da man irgendwie fast nichts außer Wald sieht. Aber auf jeden Fall ist es eine extrem ruhige Runde und das ist manchmal ja auch ganz reizvoll.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit Bus bis zur Haltestelle Kurort Gohrisch Parkplatz mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Gohrisch Ortsmitte

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