Zätzschenhorn

Abstimmung:
unsere Bewertung::
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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 3,00 h
Entfernung:
ca. 12,50 km
Höhenunterschied:
ca. 494 Meter
beste Reisezeit:
nicht an langen Wochenenden
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen
empfohlene Karten:
Großer Zschand;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
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Kurzbeschreibung:

Kirnitzschtal - Parkplatz Sturmbauers Eck - Kirnitzschtalstraße - roter Strich - Kleinsteinhöhle - Neuer Weg - Kirnitzschtal - Kirnitzschtalstraße - Buschmühle - Neumannmühle - Großer Zschand - gelber Strich - Flügel E - Malerweg - grüner Strich - Kirnitzschtal - Hirschewaldweg - Zätzschenhorn - Hirschewaldweg - Kirnitzschtal - Kirnitzschtalstraße - Parkplatz Sturmbauers Eck

Beschreibung:

Beim Durchstöbern des Internets ist mir auf Youtube ein Video zum Zätzschenhorn begegnet. Seltsamerweise waren mir der Name und die Lage des Zätzschenhorns überhaupt nicht bewusst gewesen und das muss doch gleich mal geändert werden. In dem Video stand gleich zum Anfang ein Hinweis, dem man spätestens nach der Wanderung zustimmt: „Wanderer, suchst du Stille und Keine Sicht, vergiss das Zschätzschenhorn nicht.“ Stille ist nicht schlecht und dabei noch einen unbekannten Felsen erobern noch besser, also geht es los vom Parkplatz Sturmbauers Eck. Gleich auf der gegenüberliegenden Straßenseite vom Parkplatz beginnt der Wanderweg Neue Weg mit der Wegmarkierung des Malerwegs. Nach 400 Metern biegt nach rechts der Zugang zum Kleinstein ab. Dieser Aufstieg ist mit dem roten Strich roter Strich markiert und man sollte sich nicht die Kleinsteinhöhle und den Blick aus dieser Höhle in die Landschaft entgehen lassen. Gleich vor dem Kleinstein befindet sich das Zätzschenhorn, was aber nur als ein grüner Hügel auf der gegenüberliegenden Talseite auffällt.

Von der Kleinsteinhöhle bzw. ich würde es eigentlich eher Felsentor nennen, Gesicht_am_Neuen_Weg_kleingeht es wieder zurück auf den Neuen Weg und dann der roten Wanderwegmarkierung nach rechts hinterher. Der Waldweg ist sehr angenehm zu wandern und verläuft sehr lange parallel zur Fahrstraße im Kirnitzschtal. Erst nach zwei Kilometern biegt der rote Strich nach links ab und es geht runter bis auf die Fahrstraße. Blöderweise muss man die nächsten 350 Meter auf der Straße nach links abwärts wandern. Nachdem die Zufahrt und die Böschung der Kirnitzsch vor der Buschmühle wiederaufgebaut wurden, gibt es auch einen schmalen Bürgersteig. Totzdem muss man noch ein kleines Stück zwischen der Buschmühle und der Neumannmühle auf der Straße wandern. An dem großen Parkplatz der Neumannmühle wird die Straße verlassen und es geht in den Großen Zschand hinein. Markiert ist dieser Forstweg mit dem gelben Strich gelber Strich. Die Schlucht des Großen Zschands ist wirklich wunderbar und wirkt mit ihren moosbewachsenen Felsenwänden einen sehr natürlichen Eindruck. Im oberen Teil des Großen Zschands befindet sich eine Nationalparkinformationshaus und eine Gaststätte. Damit kann einem hier in der Schlucht schon mal ein Lieferfahrzeug oder ein Mitarbeiter im Auto begegnen.

Nach sehr genau einem Kilometer biegt nach links die erste breite Forststraße ab. Es handelt sich um den E-Flügel, der sich mit angenehmer Steigung um die Rückseite des Heulenberg, Neunstelligen Hübel, Kanstein und Großen Teichstein schlängelt. Insgesamt sind es 3 ½ Kilometer auf diesem angenehm zu wandernden Forstweg, die aber auch nicht gerade ein Ausbruch an Spannung sind. Dafür kann man sich aber sehr gut mit seinen Mitwanderern unterhalten. Nach der schon beschriebenen Strecke, biegt nach links deutlich sichtbar der Malerweg und grüne Strich grüner Strich ab. Bruecke_Kirnitzsch_kleinDieser Abstieg runter ins Kirnitzschtal ist schon ein ganzes Stück abwechslungsreicher und nach Bachlauf_Kirnitzsch_klein100 Höhenmeter steht man wieder an der Kirnitzsch. Nachdem man den Bach überquert hat, geht es auf der gegenüberliegenden Talseite gleich wieder aufwärts. Genau die Höhenmeter, die man gerade ins Tal herunter gestiegen ist, muss man jetzt wieder hoch krabbeln. Dann endet der Pfad auf einem deutlich sichtbaren Waldweg, der nach links leicht abfallend weiter gewandert wird. Eigentlich ist das ein schöner, sehr angenehm zu wandernder Waldweg, aber praktisch trifft man auf diesem Weg nie jemanden.

Der Weg umrundet die vordere Spitze des Großen Pohlshorn und insgesamt ist man etwas weniger als einen Kilometer auf dem Weg unterwegs, bis vor einem ganz deutliche Felswände zu sehen sind. Nach rechts biegt ein Pfad ab, aber Vorsicht 100 Meter vorher ging auch schon ein Waldweg nach rechts rein. Der Pfad verläuft unterhalb der Felsen entlang und steuert auf einen Felskessel zwischen Amselstein und Zätzschenhorn. Dadurch, dass von dem ersten Waldweg anscheinend Forstfahrzeuge hineingefahren sind, kann man den Start sehr gut erkenne, im hinteren Teil der Schlucht ist es dann ein wenig schwerer aber trotzdem leicht zu gehen. Nachdem man ¼ Kilometer in die Senke hineingewandert ist, kann man relativ leicht nach links auf den Ausläufer des Zätzschenhorn hoch steigen. Oben angekommen ist es überraschend einfach den weiteren Weg zu finden. Zwischendurch muss man sich einmal rechts halten und sonst geht es immer weiter aufwärts. Der Weg ist einfach und man gelangt schnell zum Gipfel. Blöderweise hat der höchste Punkt schlechthin keine Aussicht und man steht auf einem Plateau im Wald.

Wenn man links (also westlich) den Hang hinabschaut, dann sieht man eine Felsengruppe, die wenigstens ein bisschen Aussicht bietet. Von hier kann man wenigstens ein bisschen in die Richtung Heulenberg und Blick_vom_Zaetschenhorn_zum_Teichstein_kleinGroßen Teichstein blicken. Von dieser Stelle bietet es sich an ein ganz kleines Stück zurück zu wandern und dann zwischen den Felsen abzusteigen. Das funktioniert überraschend gut, weil das Zätzschenhorn nicht wirklich hoch ist. Überraschend war, als ich am Felsenfuß ankam, stand dort ein ziemlich Ofen_unterhalb_Zaetschenhorn_kleinramponierter Ofen. Wie auch immer dieser Ofen dort hinkommt, ist mir wirklich ein Rätsel. Da haben auf jeden Fall irgendwelche Leute ordentlich gebuckelt, weil das Ding schon sein Gewicht hat. Die Wanderung geht ein wenig kreuz und quer den Hang hinunter und man gelangt auf den schon bekannten Waldweg aus dem oberen Teil. Es geht nach rechts weiter, bis die Fahrstraße durch das Kirnitzschtal erreicht wird. Auf der Straße wandert man ¼ Kilometer weiter aufwärts bis zum Ausgangspunkt der Runde.

Das Zätzschenhorn ist wirklich nicht besonderes und nur ein Punkt, der mal abgearbeitet wurde. Wenn den in Zukunft dort Aufforstarbeiten durchgeführt werden, dann dürfte die Runde mit einer Aussicht schon viel interessanter werden. Der Auf- und Abstieg auf das Zätzschenhorn war einfach zu bewältigen und besonders war die Stille der Wanderung.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit Bus bis zur Haltestelle Kirnitzschtal Sturmbauers Eck mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Sturmbauers Eck

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