Forststeig Etappe 6

Abstimmung:
unsere Bewertung::
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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 3,50 h
Entfernung:
ca. 14,00 km
Höhenunterschied:
ca. 454 Meter
beste Reisezeit:
 
Schwierigkeitsgrad:
festes Schuhwerk
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen
empfohlene Karten:
Große Karte der Sächsischen Schweiz;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
,
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Quirl - Diebskeller - Kanonenweg - roter Punkt - Waschbecken - Oberer Richters Lochweg - grüner Strich - Niederer Kohlweg - Todweg - roter Punkt - Hochbehälter Gohrisch - Petrichs Felsen - Gohrisch - Wetterfahne - Specksteinstollen - roter Punkt - Galgen - Papststein - Kleinhennersdorfer Stein - Lichterhöhle - Die Hölle - übel Gründel - Hippekrübel - Tannenbuschweg - Nagelweg - Täppichtsteig - roter Strich - Bad Schandau - Bahnhof

Beschreibung:

Jetzt geht es auf den Weg zur letzten Etappe des Forststeigs. Dazu startet man von dem Walderlebniszentrum kommend nach links auf der gepflasterten Straße. Aussicht_Walderlebniszentrum_Leupoldishain_kleinNach links hat man über die große Wiese einen sehr schönen Blick rüber zur Festung Königstein und dem dahinter liegenden Lilienstein. Die gut ausgebaute Straße biegt nach ein paar hundert Metern nach rechts ab. Theoretisch könnte man hier auf dem Forsthausweg geradeaus gehen, aber das Ziel des Forststeigs ist ja, möglichst interessante, unbekannte Wege zu benutzen und deshalb wandert man nach rechts und nach ganz wenigen Metern links weiter. Der Weg ist ein schöner Waldweg, der nach ¾ Kilometern auf einem Forstweg endet. Hier geht es nach links weiter und man erreicht wieder den Forsthausweg. Dieser wird nur überquert und dann geht es in Richtung Quirl weiter. Die nächsten Waldwege sind der Flügel A, das Doppelte Ringel und der Pfaffensteinblick. Dieser Weg führt durch einen jungen Kiefernwald, der für die Sächsische Schweiz doch recht ungewöhnlich aussieht. Am Ende des Waldweges mit dem seltsamen Namen Pfaffensteinblick beginnt der Abstieg hinunter ins Bielatal. Zuerst muss noch der Waldweg namens Hirschstange überquert, dort der unscheinbare Pfad weiter abwärts gefunden werden (100 Meter nach links) und dann geht es schräg am Hang abwärts. Unten erreicht man die Bielatalstraße, die jetzt das letzte Mal überquert werden muss. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite kommt die Straße von Cunnersdorf herunter. Links von der Straße verschwindet der Forststeig wieder nach oben in den Wald. Der unscheinbare Pfad führt schräg den Hang hinauf, um nach 400 Metern den Unteren Kohlweg zu erreichen. Auf diesem sehr ruhigen Waldweg wandert man nach links und erst nach 1 ½ Kilometern sieht man links unten im Tal die Königsteiner Papierfabrik. Hier wird zwar Papier produziert, aber es ist nicht eine Papierproduktion, wie man es sich vorstellt in Richtung Zeitungs- oder sonstiges Papier, sondern es ist hoch spezialisiertes Papier um Geldscheine herzustellen.

Auf der Höhe der Papierfabrik wird dann auch der horizontale Waldweg verlassen und es geht mehr oder weniger steil den Berg hoch bis auf den Quirl. Aussicht_vom_Quirl_kleinDer Quirl ist der unscheinbarste der großen Tafelberge, was auch daran liegt, dass es nur an der südöstlichen Seite eine schöne Aussicht gibt. Genau dorthin führt jetzt der Forststeig. Dadurch, dass der Quirl vollkommen eben ist, gelangt man sehr einfach zu der Aussicht, von der man sehr schön rüber zum Pfaffenstein blicken kann. Die Aussicht ist auch gut als Rastplatz zu gebrauchen, da nur wirklich wenige Besucher hier herauf finden.

Der Forststeig führt wieder ein kleines Stück zur Mitte des Quirls zurück, um dann über den Kanonenweg abzusteigen. Am Ende des Abstiegs erreicht man die Wanderwegmarkierung roter Punkt roter Punkt, der man wenige Meter (350 Meter) nach links folgt. Dann verlässt der Forststeig über den Oberen Richters Lochweg den breiten Wanderweg und es geht ein Stück abwärts. Dieser Weg wechselt in einen horizontalen Waldweg, der parallel zu dem rot markierten Weg am Hang entlang führt. Zu diesem Waldweg gibt es zwei unterschiedliche, aber doch ähnliche Namen, nämlich Unterer Kohlweg oder Niederer Kohlweg. Auf jeden Fall kennt man den Weg schon aus dem Zugang zum Quirl, es ist einfach die Verlängerung des ersten Teils. Beide Teile sind wunderbar ruhig. Insgesamt 3 ¼ Kilometer wandert man auf angenehmen Waldwegen, bis man auf die Landstraße zwischen Cunnersdorf, Pfaffendorf und Gohrisch stößt. Diese Kreuzung muss nur überquert werden und man folgt spätestens ab hier auch der Wanderwegmarkierung roter Punkt roter Punkt. Der Forststeig und die rote Markierung führen auf einem angenehmen Waldweg zum Gohrischstein. Hochbehaelter_Gohrisch_kleinZwischendurch passiert man einen Erdwall, der einen großen Wassertank beinhaltet. Hier wird das Wasser, kommend aus der Talsperre Gottleuba, nur zwischengepuffert und dann durch ein paar Pumpen weitergeleitet. Der Zugang zum Gohrischstein Falkenschlucht_Gohrischstein_kleinist einfach zu gehen und wenn man am südwestlichen Felsfuß angekommen ist, gibt es zwei unterschiedliche Aufstiege. Der Rechte ist etwas leichter und mit großem Gepäck empfehlenswert, der Linke (ausgeschildert mit Falkenschlucht) Wetterfahne_Gohrischstein_kleinführt durch eine Höhle und ein paar Leitern aufwärts. Beide sind relativ einfach zu begehen und nicht gefährlich. Oben angekommen, muss man unbedingt die paar wenigen Meter nach links bis zu der Aussicht mit der lustigen Wetterfahne wandern.

Die weitere Wanderung geht einmal komplett über den Felsen hinweg und dann auf der östlichen Seite herunter. Relativ weit unten erreicht man wieder die rote Wanderwegmarkierung roter Punkt, auf der es über die Straße hinweg geht und Blick_vom_Papststein_ueber_Papstdorf_kleindann steigt man gegenüber die Stufen (es sollen ungefähr 560 Stufen sein) bis hoch auf den Papststein. Hier oben gibt es gleich mehrere schöne Aussichten und eine Gaststätte mit gutem Blick in die Landschaft. Der Forststeig führt von der Gaststätte an der südlichen Kante bis zum östlichen Abstieg. Hier wird der Felsen über ein paar wenigere Stufen als beim Aufstieg verlassen. Nachdem man alle Treppen bewerkstelligt hat, wird die rote Wanderwegmarkierung auch verlassen und es geht nach links weiter zum Kleinhennersdorfer Stein. Der Aufstieg ist im Verhältnis zu den beiden vorhergehenden Felsen einfach und hier Eingang_Lichterhoehle_kleinbefindet sich auf der linken (südwestlichen) Seite die sehr beliebte Lichterhöhle. So ziemlich jeder Wanderer, jedes Kind und so einige Boofer klettern einmal in die Höhle und freuen sich über die Größe. Der Forststeig steigt noch bis ganz oben auf den Felsen. Irgendwie gibt es keine so richtig tolle Aussicht hier oben, was aber auch nicht schlimm ist, da der Blick nicht viel anderes ist als vom Papststein. Ich habe mich natürlich auf der Forststeigwanderung immer mal wieder verlaufen. Meistens sind es nur wenige Meter gewesen, aber hier oben auf dem Kleinhennersdorfer Stein hat es überhaupt nicht geklappt. Der Felsen ist wirklich nicht groß, aber irgendwie bin ich mit den Markierungen hier gar nicht klar gekommen. Auf jeden Fall geht es auf der nördlichen Seite durch den Grund namens Hölle herunter. In dem Grund befindet sich auch wieder mal eine illegale Boofe, die auch den Eindruck macht, als ob sie häufiger genutzt wird.

Am Ende des Grundes wird die breite Forststraße Königsteiner Steig nur überquert und es geht geradeaus weiter auf dem Waldweg namens Hippekrübel und dem Brandweg. Damit gelangt man zum Täppichtsteig, der dann runter ins Elbtal führt. Die letzten paar Meter erfolgen an der Straße bis zum Nationalparkbahnhof Bad Schandau. Auch diese Richtung (also von Schöna nach Bad Schandau) hat mir sehr gut gefallen. Seltsamerweise empfand ich diese Tour als eine ganz andere Strecke als meine erste Wanderung auf dem Forststeig von Bad Schandau nach Schöna. Egal in welche Richtung man auch wandert, die Tour ist super gut. Es ist toll, dass das Forstamt diese Strecke angelegt hat und sich auch weiterhin so perfekt drum kümmert. Danke schön.

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