Großer Winterberg

Abstimmung:
unsere Bewertung::
positivpositivpositivpositivnegativ
Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 3,50 h
Entfernung:
ca. 15,00 km
Höhenunterschied:
ca. 650 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
lang
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen
empfohlene Karten:
Elbsandsteingebirge;
Kompass
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Schmilka - grüner Strich - Schmilksche Mühle - Grenzweg - gelber Strich - Winterbergstraße - Kipphornaussicht - Winterbergstraße - roter Punkt - Großen Winterberg - blauer Strich - Fremdenweg - Katzstein - grüner Punkt - Krinitzgrab - Richterschlüchte - Richtergrotte - Goldsteig - Roßsteig - grüner Strich - Katzstein - grüner Punkt - Fremdenweg - Wurzelweg - gelber Strich - Schmilka

Beschreibung:

Auch wenn ich schon einige Male über den Großen Winterberg gekrochen bin, so musste ich nochmal eine wirklich ordentliche Runde zusammenstellen und folgendes ist dabei herausgekommen:
Wie bei sehr vielen Wanderungen im Bereich des Schmilkaer Kessel ist der Startpunkt der große Parkplatz im Ortszentrum von Schmilka. Vom Parkplatz begeht es auf der Dorfstraße die ersten 350 Meter den Berg hoch. Der Weg ist mit dem gelben Strich gelber Strich markiert. Am Dorfende geht es nach rechts weiterhin auf dem markierten Weg mit einer ganz angenehmen Steigung den Berg hoch. Zum Anfang hat man noch ein paar Mal die Chance ins Elbtal herunter zublicken, bis der Kipphornaussicht_Richtung_Bad_Schandau_kleinWeg die Richtung ändert und knapp neben der deutsch – tschechische Grenze entlang läuft. Der Weg endet auf der Fahrstraße zum Großen Winterberg. Kipphornaussicht_Richtung_Boehmen_kleinAuf diese Straße steigt der Weg weiterhin mit einer angenehmen Steigung an, da ja bekanntlich die meisten Autos nur eine begrenzte Prozentzahl verkraften. Besonders die Fahrzeuge, die in weit vergangener Zeit den Berg hochfahren sollten, als die Straße angelegt wurde. Nach einigen Zickzackschlenkern erreicht man eine kleine Abzweigung nach links zur Kipphornaussicht. Von dieser Aussicht hat man einen sehr schönen Ausblick ins Elbetal. Ganz besonders dadurch, dass die Elbe bei Schmilka einen Bogen macht und man von dieser Aussicht einen nette Blick in beide Richtungen der Elbe genießen kann. Nach ein paar weiteren Metern auf der Fahrstraße erreicht man den Gipfel des Großen Winterbergs. Hier oben hat man einerseits eine sehr nette Gaststätte (www.grosserwinterberg.de), in der man sich sehr gut erfrischen und stärken kann, und andererseits eine kleinere Informationsstelle des Nationalparks. Die Informationsstelle ist im alten, aber neu sanierten, Eishaus_Grosser_Winterberg_kleinEishaus untergebracht. In der oberen Etage des Hauses verbirgt sich eine nette technische Spielerei. Von einer Bedientafel kann man die WebCam auf dem Aussichtsturm fernsteuern. Das macht einigermaßen Spaß und gleicht aus, dass es von dem höchsten Berg der rechtselbigen Sächsischen Schweiz keinerlei Aussicht gibt.
Der Abstieg vom Großen Winterberg ist auf drei unterschiedlichen Wegen möglich. Es gibt die schon bekannte Fahrstraße, den breiten Fremdenweg auf der Rückseite neben der Gaststätte und den hier empfohlenen Fremdenweg neben dem Eishaus (Nationalparkinformationsstelle). Auch dieser Weg heißt Fremdenweg, da der alte Wanderweg schon seit Urzeiten über den Großen Winterberg und dann zum Prebischtor führt. Leider darf man heute nicht mehr bis zum Prebischtor durchwandern, da eine Grenze ohne Übergang dazwischen liegt und im Nationalpark die Kernzone ohne markiertem Weg definiert wurde. Schade, weil der Weg ist wirklich sehr sehenswert. Die Wanderung geht also über die Wanderwegmarkierung blauer Strich blauer Strich vom Berg herunter. Da der Große Winterberg ein sehr angenehm kegeliger Berg ist, ist der Abstieg sehr angenehm. Nach ein paar Metern (ca. 300 Metern) kommt man an eine Weggabelung, auf der es weiterhin mit der blauen Markierung nach links geht. Nach nur wenigen Metern kommt man an einem einzelnen Felsen vorbei. Dieser separater Felsen heißt KatzensteinKatzenstein_am_Grossen_Winterberg_klein und muss umrundet werden. Dann geht es weiter auf der blauen Markierung über den Roßsteig. Der Weg hat ein sehr angenehmes Gefälle und führt in die Richtung des Zeughauses. Nach einigen Meter kommt auf der rechten Seite eine ausgeschilderte Aussicht, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Leider habe ich mir nicht gemerkt, wie die Aussicht heißt. Es müsste irgendetwas in die Richtung Goldstein-Aussicht sein. Von der Aussicht kann man sehr schon die Felswände der Richterschlüchte/Thorwalderwände sehen.
Erst kurz bevor man den Weg verlässt, führt der Weg von den Felsen runter und das Gefälle nimmt kurzfristig zu. Nachdem man die Felsen verlassen hat, geht es nach rechts auf einem unmarkiertem Weg weiter. Zuerst geht es am einzelnen Felsen mit dem Namen Goldstein vorbei. Der Goldstein ist auch der Namensgeber für den Pfad, den man jetzt beschreitet, es ist der Goldsteig. Dieser Pfad ist ein netter Weg, der von Wanderern nur sehr selten gegangen wird. Ich kann es kaum verstehen, da ich diesen Pfad genauso schön wie die Thorwalderwände finde. Über den Pfad gehen aber häufiger Kletterer, um zu den Felswänden am Goldsteig zu kommen. Der Pfad schlängelt sich fast ohne Höhenunterschied an der Felswand entlang und erreicht nach ca. 2,7 Kilometern den grün markierten Wanderweg grüner Punkt in der Richtergrotte_in_Richterschluechte_kleinRichterschlüchte. Auf dieser Wegmarkierung geht es jetzt wieder nach oben (also nach rechts). Nach ein paar Metern erreicht man die Richtergrotte. Eigentlich ist sie nichts anderes als ein paar überhängende Felsen. Im Frühjahr plätschert ein kleines Bächlein über die Felskante und fällt dann ungefähr 15 Meter in die Tiefe. Grabstein_Gotthard_Krinitz_Richterschluechte_kleinAuf dem weiteren Weg nach oben, kommt man an dem Grabstein von Gotthard Krinitz vorbei. Der Grabstein steht rechts vom Weg und ist nur durch aufmerksames Beobachten zu entdecken. Nach dem Aufstieg kommt man wieder an dem schon bekannten Katzenstein vorbei, aber man überquert nur den schon begangenen Weg, um dann weiterhin dem grünen Punkt zu folgen.
Ab dem Katzenstein verläuft die Wanderung einige Meter (ca. 1,2 Kilometer) auf einem der gut ausgebauten Forstwege. Nach diesem Teilstück verlässt der grüne Punkt den Roß-/Fremdensteig und es geht auf dem Wurzelweg den Berg hinunter. Der Abstieg ist ganz angenehm und gut zu bewältigen. Sobald man die Wanderwegmarkierung gelber Strich gelber Strich erreicht, geht es auf dieser Markierung weiter nach links. Der Weg geht auf der schon bekannten Fahrstraße zum Großen Winterberg jetzt bergab, bis zum Ausgangspunkt an die Elbe. Damit geht eine sehr nette Wanderrunde zu Ende, die mit dem Schlenker über den Goldsteig eine ganz besondere Note bekommen hat und sehr empfehlenswert ist.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit S-Bahn bis zur Haltestelle Schmilka Grenzübergang mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Schmilka Ortmitte
    Parkplatzgebühr für die Wanderung: 5,00€

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