Harthenberg

Abstimmung:
unsere Bewertung::
positivpositivnegativnegativnegativ
Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 2,00 h
Entfernung:
ca. 6,50 km
Höhenunterschied:
ca. 198 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
Spaziergang
leicht
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad
empfohlene Karten:
Große Karte der Sächsischen Schweiz;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Bielatal - Schulstraße - gelber Punkt - Hermsdorf - Ziegeleiweg - Harthenberg - Raum - Brausenstein - Hochofen Brausenstein - blauer Strich - Neidberg - Bielatal - Hermsdorf

Beschreibung:

Den Startpunkt der Wanderung habe ich an die zahlreichen Parkplätze bei der Gemeindeverwaltung von Hermsdorf gelegt. Hier befinden sich gleich drei Parkplätze im Umkreis von 100 Metern und damit sollte unter normalen Umständen immer ein Plätzchen für den eigenen Wagen zu finden sein. Die ersten paar Meter gehen über die Schulstraße vor der Gemeindeverwaltung bzw. der ehemaligen Schule entlang. Kurz dahinter biegt nach rechts die Bergstraße mit der Wanderwegmarkierung gelber Punkt gelber Punkt ab. Dass die Straße Bergstraße heißt, merkt man sehr schnell, da es ziemlich den Berg hoch geht. Die Straße endet an der Pirnaer Straße, der man ein paar Meter nach links folgt, um dann am neuen Holzhaus (Stand 2008, linke Straßenseite) nach rechts aus der Ortschaft abzubiegen. Der Weg führt weiterhin bergaufwärts und passiert bald einen Bauernhof. Blick_von_Harthenberg_nach_Vordere_Saechsische_Schweiz_kleinMarkiert ist der Weg hinauf zum Harthenberg weiterhin mit dem gelben Punkt. Sehr schön ist der rückwärtige Ausblick von hier oben. Kurz bevor man den Waldrand bzw. das Wasserwerk erreicht, sollte man sich noch einmal umdrehen und den Blick hinunter auf Lilienstein, Königstein und Pfaffenstein genießen. Auch wenn der Harthenberg ein vollkommen unauffälliger Berg ist, so ist er ein kleines bisschen höher als die gerade erwähnten berühmten Steine.
Die Wanderung erreicht den Wald an einer schicken neuen Scheune für Strohballenrollen. Jetzt passiert man den Harthenberg auf einem angenehmen Waldweg und nach einer Strecke von ½ Kilometer verlässt der Weg den Wald an der südlichen Seite wieder. Blick_von_Harthenberg_nach_Pirna_kleinWenn man den Hang nach rechts runter sieht, kann man in der Ferne Pirna im Elbetal entdecken. Die Wanderung folgt weiterhin der gelben Wanderwegmarkierung und passiert einen ehemaligen Bauernhof, der heutzutage der Firmensitz einer Baufirma ist. Anscheinend befindet sich unter dem Harthenberg eine Wasser führende Schicht, denn auf der nördlichen Seite ist ein Wasserwerk und auf der südlichen Seite befinden sich gleich eine ganze Reihe Tümpel, in denen mehrere Biotope angelegt sind. Links hinter dem letzten Biotop befindet sich das ehemalige Silo des Bauernhofes und die Wanderung begibt sich auf die Straße zwischen der Ortschaft Bahra und dem Bielatal. Zum Glück ist die Straße nur wenig befahren. Nach ½ Kilometer erreicht man die Siedlung Raum. Hier überquert man die Straße und gegenüber verläuft die Wanderung weiter in Richtung Brausenstein. Nachdem man auch dieser Straße fast ½ Kilometer gefolgt ist, biegt der markierte Wanderweg nach rechts auf einen kleineren Pfad ab, der nach wenigen Metern auf der Dorfstraße von Brausenstein mündet. Dieser folgt man bis fast zum Dorfende. Vor dem letzten Haus auf der linken Seite biegt ein Pfad auf den touristischen Fußsteig. Der Abstieg ist weiterhin mit dem gelben Punkt markiert. Auf Hinweisschildern wird der Weg als „teilweise schwierig“ bezeichnet, das empfand ich aber nicht so. Es handelt sich um einen Abstieg mit ein paar unterschiedlichen Stufen, die aber für normale Wanderer kein großes Problem sein sollten. Am Ende des Abstiegs erreicht man die Fahrstraße zwischen Bielatal und Rosenthal. Seitenansicht_Hochofen_Brausenstein_kleinDie Wanderung würde normalerweise nach links abbiegen, aber ein kurzer Abstecher nach rechts zum Hochofen Brausenstein ist empfehlenswert. Vorderseite_Hochofen_Brausenstein_kleinDieses Denkmal ist in einem sehr gut erhaltenen Zustand und wenn man sich noch die passende Informationstafel dazu ansieht, dann kann man sehr gut verstehen, wie hier früher das Hammergut Eisenerz verarbeitet hat. Knapp hinter dem Gelände des Denkmals schließt sich die Parkanlage Jagdschloss Bielatal an. Im Sommer 2008 war leider der Pfad durch das Grundstück ziemlich zugewuchert und mit freiem Unterschenkel macht eine Wanderung durch Brennnesseln einfach keinen Spaß.
Nach dieser kleinen Exkursion geht es auf der Straße das Bielatal herunter. Kurz nachdem man das zweite Mal die Biela überquert hat, steht auf der linken Straßenseite ein alter Steinbruchnummernstein mit einem Hinweisschild. Goldfischteich_Bielatal_kleinKnapp dahinter beginnt auch die Teichpromenade, die aber genau das gleiche Problem wie die Parkanlage Jagdschloss Bielatal hatte: Die Brennnesseln hatten das Terrain so stark in Besitz genommen, dass ich diesen schönen Weg auf der anderen Seite des Teiches nicht so richtig genießen konnte. Die Promenade endet nach ungefähr 300 Metern wieder auf der Straße. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich eine Brücke über die Biela. In das Brückengeländer ist der denkmalgeschützte Schmiedeschlussstein der Fuhrmannsschenke eingebaut worden. Von dieser Schmiede bzw. Pferdewechselstation ist heutzutage nur noch dieser alte Türsturz übrig geblieben, aber dafür ist er hier stabil verewigt worden. Auf der anderen Brückenseite befand sich das Hammergut Neidberg. Heutzutage handelt es sich um einen gepflegten Hof. Jetzt beginnt das eigentlich hässlichste Stück dieser Wanderung. Man kann sich aussuchen, ob man auf der gegenüberliegenden Straßenseite der gelben Markierung weiter folgen oder weiter über die Talstraße wandern möchte. Beide Strecken führen ungefähr einen Kilometer auf einer Fahrstraße entlang. Folgt man der Wanderwegmarkierung über die Pirnaer Straße bzw. später Schulstraße, dann hat man eine leicht ansteigende Strecke, die aber größtenteils ohne Bürgersteig an einer Landstraße entlang geht. Wählt man den Weg über die Talstraße, dann geht es fast den ganzen Kilometer in der Horizontalen, aber da die Höhenmeter bis zum Ausgangspunkt bewältig werden müssen, kommt dann der steile Aufstieg auf der links abbiegenden Bergstraße. Leider habe ich keinen verkehrsärmeren Weg gefunden und deshalb ist die Wanderung auch in der Bewertung stark abgefallen. Wenn eine Wanderung auf mehr als 1/3 der Strecke über Fahrstraßen geht, dann empfinde ich solch eine Runde nicht als empfehlenswert.

2 Gedanken zu „Harthenberg“

  1. Das unangenehme Wandern auf der Straße kann man etwas interessanter gestalten, indem man, vom Hochofen kommend, Richtung Bielatal geht, am Zahnarzt vorbei dann nach links die Raublochstraße aufsteigt und auf halber Strecke nach rechts über die Brücke zur Felskante quert, dort hinauf und dann über die Wiese (die Wochendendhäuschen rechts liegenlassend) zur „Trebe“. Das ist ein Weg parallel zur Tal- und zur Raumstraße, der bis zur ehemaligen Schmiede am Neidberg führt. Von da sind es noch 5-10 Minuten bis zum Gemeindeamt auf der Straße.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.