großer Zschirnstein

Abstimmung:
unsere Bewertung::
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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 5,50 h
Entfernung:
ca. 18,00 km
Höhenunterschied:
ca. 670 Meter
beste Reisezeit:
eigentlich immer
Schwierigkeitsgrad:
leicht
lang
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad
empfohlene Karten:
Große Karte der Sächsischen Schweiz;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Krippen - Fr.-G.-Keller Straße - Kleinhennersdorfer Straße - Koppelbergweg - roter Punkt - Kohlbornstein - Lasenweg - roter Punkt - Kleingießhübel - Dorfstraße - Hirschgrundweg - Wildbretkeller - Großen Zschirnstein - Zschirnsteinweg - Alte Tetschener Straße - Schlosserhübelweg - Salzleckenweg - Wolfsberg - Malerweg - Reinhardtsdorf - Am Viehbigt - Krippenberg - grüner Punkt - Püschelweg - Steinbruch - Krippen

Beschreibung:

Die Wanderung beginnt in Krippen an dem Parkplatz der an den Eisenbahnbögen ist. Auch wenn man es sich kaum vorstellen kann, aber der Parkplatz im Jahr 2003 doch tatsächlich kostenlos. Ich bin erst einmal zur Parkplatzeinfahrt gegangen um zu schauen, ob es nicht irgendein Hotelparkplatz ist. Los geht die Wanderung.
Der Weg geht erst mal die Hauptstraße im Dorf entlang, bis nach ungefähr 900 Metern die Straße nach rechts in Richtung Kleinhennersdorf abbiegt. Auf dieser Straße geht es die nächsten 200 Meter bis auf der linken Seite ein Waldweg den Berg hoch geht. Es ist mit dem roten Punkt roter Punkt markiert. Der Weg geht für einen Wanderweg relativ steil den Berg hoch. Auf einer kurzen Strecke von 800 Meter ist ein Höhenunterschied von 170 Metern zu bewerkstelligen. Blick_vom_Kohlbornstein_auf_Krippen_kleinOben angekommen geht es dann noch ein paar Meter weiter nach rechts auf den Kohlbornstein. Der Kohlbornstein ist ein längerer Felsen, auf dem man bis an die Spitze wandern kann. Von der Spitze hat man einen sehr schönen Blick über Krippen/Postelwitz hinweg auf die Schrammsteine. Von dieser schönen Aussicht geht es zurück über den Bergkamm zum markierten Wanderweg. Dem roten Punkt folgt man jetzt über angenehme Wanderwege, vorbei an dem Kindererholungszentrum Papstdorf und runter zur Rölligmühle. Beim Anblick der Mühle wird man ein wenig melancholisch. Die Mühle hat vor ein paar Jahren ihr 400 jähriges Bestehen gefeiert und nachdem sie zwischendurch als Ferienheim genutzt wurde, verfällt sie jetzt. Schade.
Es geht weiter über den Wanderweg mit der roten Markierung den Berg hoch in die Richtung Kleingießhübel. Kleingießhübel durchquert man weiterhin auf dem gekennzeichneten Wanderweg. Am Ende des Dorfes geht es an den ersten Teil des Aufstieges zum großen Zschirnstein. Zwischendurch geht es zur Erholung über einen gut angelegten Forstweg bis der letzte Teil des Anstieges über einen steilen stufenhaltigen Aufstieg weitergeht. Nach diesem Anstieg kommt man auf das seicht ansteigende Felsplateau das man unbedingt bis zu Spitze wandern sollte. Die südlichste Spitze des großen Zschirnsteins ist der höchste Berg/Felsen mit 561 Metern der Sächsischen Schweiz. Hier oben hat man ein wunderbares Panorama über die Böhmische Schweiz. Einer der größten Vorteile dieser Aussicht ist, das sie riesengroß ist und damit auch einem langen Wochenende erwanderbar ist. Ich habe es selber an einem langen Wochenende ausprobiert und dabei waren zwar mit mir ca. 50 andere Wanderer hier oben, aber ich habe mich trotzdem nicht besonders gestört gefühlt.
Zurück geht es erst mal wieder über den bekannten Weg über das Felsplateau, bis der Wanderweg mit dem roten Punkt nach rechts den Berg auf dem breiten Weg runter geht. An diesem Abstieg ist die Wegführung des roten Punktes in der letzten Zeit geändert worden und dadurch stimmt keine einzige Wanderkarte. Zschirnsteinborn_Rastplatz_kleinEs ist aber auch nicht so schlimm, da man wieder an der gleichen Stelle rauskommt, nur ein kleines Stückchen länger gewandert ist. Vorbei kommt man an dem Zschirnsteinborn (Führingsborn), der zu einer Brotzeit mit seinem Picknickplatz einlädt.
Weiterhin geht es über den Wanderweg mit dem roten Punkt in die Richtung zum Wolfsberg. Von dem Berg darf man nicht zu viel erwarten. Ich bin von dem Berg schon mehrmals enttäuscht worden, da ich bei dem Namen an einen Aufstieg denke. Das ist aber nicht so. Man kommt auf diesen Berg ohne einen Meter Höhenunterschied zu bewältigen. Auf dem Berg steht das Wolfsberg- Hotel. Wenn man aus dem Wald heraustritt, dann hat man einen sehr schönen Rundum Blick über die Schrammsteine, die Kaiserkrone und den Zirkelstein. Jetzt kann man auch gut erkennen, warum dieser Berg den Namen Wolfsberg trägt. Wenn man von der anderen Seite kommen würde, dann hätte man von Reinhardtsdorf einen ziemlichen Aufstieg vor sich. Am Wolfsberg verlässt man den bekannten Wanderweg mit der Wegmarkierung und geht einfach nur den Berg runter nach Reinhardtsdorf. In Reinhardtsdorf geht es über die Hauptstraße die kleine Straße an der Kirche wieder hoch. Diese Straße ist mit dem grünen Punkt grüner Punkt ausgeschildert. Wenn man das besondere Blick_von_Reinhardtsdorf_Richtung_Schrammsteine_kleinPanorama der Schrammsteine genießen möchte, dann sollte man unbedingt die nächste Straße rechts, in die Richtung Dorfrand, gehen. Dieser Weg/Straße geht parallel zum grünen Punkt und am Dorfrand entlang. Steinbruch_bei_Reinhardtsdorf_1_kleinDer Blick ist fantastisch, aber auch irritierend, da man denn Eindruck bekommt, man könnte so ohne weiteres zu den Schrammsteinen rüber gehen. Hier gibt es das kleine Hindernis mit dem Namen Elbe. Am Ende von Reinhardtsdorf trifft der Weg wieder auf den Wanderweg mit dem grünen Punkt. Diesen geht es jetzt immer weiter, über den Caspar-David-Friedrich-Weg, vorbei an einem aktiven Steinbruch bis runter zurück an den Ausgangspunkt.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit S-Bahn bis zur Haltestelle Krippen mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Krippen

Ein Gedanke zu „großer Zschirnstein“

  1. Sehr schöne Wanderung mit drei anstrengenden Aufstiegen (gleich am Ortsausgang von Krippen der Koppelsbergsweg, dann der Hirschgrundweg hinter Kleingießhübel und schließlich der finale Aufstieg auf den großen Zschirnstein über Treppen). Aber auch der Abstieg hat es in sich, vor allem ganz zum Schluss: Vom Caspar-David-Friedrich-Weg runter nach Krippen ist es extrem steil mit teils glitschigen, in Stein gehauenen Stufen. Hier sind feste Stiefel Pflicht! Die Wegemarkierungen sind nicht überall gut erkennbar, eine Karte ist empfehlenswert. Als Gesamtdauer muss man mindestens 5 1/2 Stunden einplanen. Wer nicht gut im Training ist und mehrfach Pausen braucht, auch länger. Für Kinder unter 16 Jahren aufgrund der Länge und der vielen anstrengenden Passagen ungeeignet. Wenn man – wie in manchen anderen Reisebeschreibungen empfohlen – erst in Kleingießhübel startet und nach dort zurückkehrt, spart man etwa 60% der Strecke und 40% der Höhenmeter.

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