Khaatal

Abstimmung:
unsere Bewertung::
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Karte:
PDF:

Dauer:
ca. 5,25 h
Entfernung:
ca. 24,00 km
Höhenunterschied:
ca. 590 Meter
beste Reisezeit:
nicht an langen Wochenenden
Schwierigkeitsgrad:
lang
Untergrund:
Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad
empfohlene Karten:
Böhmische Schweiz;
Rolf Böhm Kartographischer Verlag
Region:
Mehr Details
hier

Kurzbeschreibung:

Hinterhermsdorf - Haus des Gastes - gelber Strich - Neudorfstraße - Neudorf - Hinterdaubitzer Straße - Liebschenräumicht - gelber Strich - Kirnitzschtal - Grenzübergang Hinterdaubitz - roter Strich - Khaatal - Touristenbrücke - Khaa - Daubitz - grüner Strich - Radweg 3031 - blauer Strich - Wolfstafel - Kirnitzschtal - Grenzübergang Hinterdaubitz - gelber Strich - Niedermühle - Taubengrund - Lehmhübelweg - Pöhligstein - Hinterhermsdorf - Neudorf - Neudorfstraße - Haus des Gastes

Beschreibung:

Da ich schon einige Male gelesen habe, dass das Khaatal ein wirklich schönes Tal sein soll, musste ich es also auch mal ausprobieren. Die Wanderung startet am großen Parkplatz mitten in Hinterhermsdorf. Von dort geht es zuerst ein paar Meter über die Wanderwegmarkierung gelber Strich gelber Strich durch den Ortsteil Neudorf. Der gelbe Strich verlässt unseren Wanderweg schon vor Ende von Hinterhermsdorf. Felswand_KhaatalDer Weg führt über eine asphaltierte Straße den Berg runter zum Grenzübergang. Im Tal angekommen erreicht man die Wandermarkierung roten Strich roter Strich. Auf ihr geht es ein paar Meter nach rechts, um dann gleich wieder nach links zum Wandergrenzübergang abzubiegen. Der Grenzübergang ist für Wanderer und Radfahrer freigegeben. Man sollte einen gültigen Ausweis dabei haben. Auch wenn ich hier unten noch nie kontrolliert worden bin, so wird es garantiert passieren, wenn man keinen gültigen Ausweis dabei hat.
Hinter der Grenzstation trifft man dann auf die böhmische Wanderwegmarkierung blauer Strich blauer Strich. Auf diesem markierten Weg geht es die nächsten 800 Meter parallel zur Grenze entlang. Danach biegt die Kirnitzsch nach rechts ab. Auf diesem breiten Weg geht es jetzt ca. 5,5 Kilometer an der Kirnitzsch entlang. Leider weiß ich nicht, ob das Tal der Kirnitzsch ab der Grenze Khaatal genannt wird, oder erst ab der Touristenbrücke. Aber eigentlich ist das auch vollkommen egal, da es ja eher darum geht durch ein schönes Tal zu wandern. Leider wüssten das zu meinem Wanderzeitpunkt (Ostersamstag 2004) noch ein paar Leutchen und es war leicht voll. Ich schätze aber an so einem Tag ist es so ziemlich in der ganzen Sächsischen/Böhmischen Schweiz voll. Nach den schon erwähnten 5,5 Kilometern erreicht man die Ortschaft Khaa. Da es über die Ortschaft Khaa doch einiges zu berichten gibt, habe ich eine separate Seite dafür angelegt. Hinter dem grünen Haus auf der rechten Seite, geht es die erste Straße nach rechts in die Richtung Talsperre. Der Weg führt leicht den Berg hoch, an der Talsperre_KhaaTalsperre vorbei und aus dem Dorf heraus. Auch wenn die Wanderung über eine anscheinend öffentliche Straße geht, so fährt selbst an einem Ostersamstag fast kein Auto auf dieser Straße. Es geht 2,1 Kilometer über die Straße durch den böhmischen Wald, bis die Wandermarkierung blauer Strich blauer Strich den Weg kreuzt. Auf dieser Wandermarkierung geht es jetzt nach rechts in den Wand. An diesem Abzweig steht eine Hinweistafel über die Gemeinde Daubitz. Diese Tafel berichtet über die Geschichte und Vergangenheit der Ortschaft. Die Wanderwegführung ist an dieser Stelle etwas schwieriger, da leider der Hinweis verloren gekommen ist. Der markierte Weg biegt gleich wieder hinter der Tafel nach rechts ab.
Es ist aber auch gar nicht so schlimm, wenn man diesen Weg verpasst, da die beiden Wege nach ein paar Metern (ca. 700 Meter) wieder aufeinander treffen. Jetzt geht es über eine riesige Strecke auf dem ausgeschilderten Radweg 3031 entlang. Der blaue Strich verlässt nach ein paar Kilometern den Weg, die Wanderung geht weiter geradeaus. Dafür das unten im Khaatal an dem Ostersamstag so ein Betrieb war, ist ihr oben überhaupt keiner unterwegs. Insgesamt geht es fast 6 Kilometer auf dem Radweg entlang. Der Weg führt ziemlich am Ende dann wieder runter ins Kirnitzschtal. Es geht vorbei an einem Felsen mit einer Gedenktafel für Forstmeister, Hanß Grohmann. An einer Stelle geht der Weg durch einen Felsdurchbruchkünstlich geschaffenen Durchgang. Ich glaube nicht, dass solch ein Felsdurchbruch für einen Radweg angelegt worden ist. Ich würde mal schätzen es hat irgendetwas mit einer alten Bahnlinie oder einem alten Verbindungsweg zwischen Böhmen und Sachsen zu tun.
Kurz vor der Kirnitzsch erreicht man mal wieder die Wanderwegmarkierung blauen Strich blauer Strich. Gedenkstein_Wilhelm_PoehligAuf dieser Wandermarkierung geht es nach rechts runter zum Grenzübergang. Am Grenzübergang geht es den schon bekannten Weg wieder nach Deutschland rein. An der ersten Kreuzung geht es diesmal nicht nach rechts, sondern auf dem gelben Strich gelber Strich nach links. Der Weg führt noch ein paar Meter im Kirnitzschtal entlang und geht dann aber bald nach rechts den Berg hoch. Fast oben angekommen, gibt es noch die Möglichkeit auf den ruhigen Aussichtspunkt Taubenstein über das hintere, deutsche Kirnitzschtal zu blicken. Es geht weiterhin auf dem gelben Strich bis zum Ausgangspunkt in Hinterhermsdorf.
Diese Wanderung hat mir wirklich gut gefallen, da sie von jeder schönen Seite der Sächsischen bzw. Böhmischen Schweiz etwas hat. Es gibt einen angenehmen ruhigen Teil, ein romantisches Tal, einen Aussichtplatz und ein bisschen Geschichte. Der einzige kleine Nachteil ist, dass ein großer Teil der Strecke über Asphalt geht.

    Anreise:

    Öffentlicher Nahverkehr:
    Anreise mit Bus bis zur Haltestelle Hinterhermsdorf Erbgericht mit dem VVO-Navigator
    Auto:
    Empfohlener Parkplatz: Hinterhermsdorf Ortsmitte
    Parkplatzgebühr für die Wanderung: 4,00€

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